Allgemein

Kurz und knapp:

Wer im Markt ist – sollte m. M. n. investiert bleiben!

Wer ein bisschen Freigeld hat, der sollte noch ein bisschen warten – bis sich erste Stabilisierungsanzeichen zeigen.

Wer jedoch sehr viel Freigeld hat – der sollte „kaufen, was das Zeug hält!“…nicht alles sofort heute investieren, aber auf jeden Fall heute beginnen! Der Markt kann durchaus noch tiefer gehen – an der Börse gibt es keine Limits – aber wer groß einsteigen möchte, der sollte heute die erste Tranche einsammeln.

Was kann man kaufen?

Meiden Sie Werte wie „Solar“, „Wind“ etc. – also alles, was schon „politisch“ hochgepuscht wurde…meiden Sie auch vorerst „politisch“ gedrückte Versorgerwerte etc…meiden Sie auch vorerst japanische Aktien – da sind wir zu weit weg, um die Lage genau zu überblicken.

Was bleibt: Z. B. die „gute alte“ Apple – oder Werte wie Volkswagen etc. – also Werte, die „ohnehin“ nach oben „hätten gehen sollen“, und die von der aktuellen Situation nicht allzu stark betroffen sind, bzw. wie Volkswagen auch leicht davon profitieren.
Sollten dann doch ein paar VW/AAPL/Etc.-Zulieferer Probleme bekommen – sei`s drum – ohne Risiko geht`s eben nicht.
Spekulativ interessant sind auch gerade jetzt die US-Airlineaktien – nach der X-ten Krise in Folge, könnte es hier ab jetzt nach oben gehen…

Auf jeden Fall sollten Käufe in diesen Tagen nur langfristig gesehen werden – kurzfristig ist das Ganze auch für mich zu unübersichtlich…

Insgesamt wird uns das „Thema“ sicher noch ein Weilchen beschäftigen – jedoch ist die Chance auf den echten Supergau sicherlich viel geringer als der aktuelle und zukünftige Level des politischen Schwachmatentums, dem wir ab jetzt auf allen Kanälen ausgesetzt werden.

Daher:

Ganz wichtig – ab jetzt sollten Börsenmenschen nur noch auf die Kurse schauen und sonst nur KIKA gucken – alles anderen Programme sind unerträglich und 100%ig kontraproduktiv für Ihre Börsenentscheidungen.

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de…

Allgemein

Ich denke, es macht in diesen Tagen nicht viel Sinn zu viele Worte zu verlieren – die Medien sind ohnehin überfüllt mit Nachrichten aller Art.

Daher heute kurz und knapp:

Die Ereignisse der letzten Tage/Wochen haben keinerlei Einfluss auf meine Börsenjahresprognose. Die Weltölversorgung sollte unter dem Strich gewährleistet bleiben – und das zu erträglichen Preisen.
Die Situation in Japan hat ebenso kaum negative wirtschaftliche Auswirkungen – am langen Ende eher positive, da eben ein hohes Nachfragepotential nach Ersatzgütern entstehen wird.
Die Versicherungswirtschaft ist natürlich zunächst betroffen, jedoch sind solche Kosten entweder schon lange in den Bilanzen zurückgestellt. Oder – falls nicht – werden sie in den Folgejahren durch höhere Beiträge wieder beigetrieben.

Fazit:

Bezogen auf meine Kursziele zum Jahresende sind dies Kaufkurse – wie es dagegen kurzfristig in den nächsten Tagen/Wochen weitergeht, spielt da aktuell nur eine untergeordnete Rolle.

Tipp:

Versuchen Sie sich so gut es geht von dem endlosen Katastrophen-Journalismus abzukoppeln und suchen Sie sich bewusst die wenigen positiven Nachrichten, die noch „zugelassen“ werden – zum Beispiel die Rettung des 60-jährigen Mannes, der 15 Km vor der Küste im Meer treibend nach 2 Tagen gerettet wurde, oder ähnliche Nachrichten. Denn auch solche Nachrichten gibt es und ich persönlich finde die Rettung eines einzelnen Überlebenden immer wichtiger, als das permanente updaten der Opferzahlen.

Henry Littig
Backstagenews.de…

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Die Märkte schauen in diesen Tagen nach Saudi Arabien – dort haben bekanntlich diverse Organisationen u. a. am 11.03. zum „Tag des Zorns“ aufgerufen.

Was dort im Land genau geschieht, ist von hier aus betrachtet sicherlich nur schwer zu beurteilen, jedoch halte ich in diesem Zusammenhang die Meinung von Peter Scholl-Latour am vernünftigsten:

Das Königreich Saudi Arabien ist fest in sunnitischer Hand – und so wird es wohl auch bleiben!

D. h. ein Sturz des saudischen Regimes ist sehr unwahrscheinlich. Zu kleineren Protesten wird es mit Sicherheit kommen und jede Menschenansammlung größer 10 wird ab dem 11.03. in der Medienlandschaft als Vorbote des nahenden Weltuntergangs verkauft. Jedoch sollten die Dinge letztlich im Rahmen bleiben.

Anders könnte es derweil in Bahrain aussehen – hier ist zwar das Königshaus ebenso sunnitisch, die Bevölkerungsmehrheit allerdings schiitisch. Sollte es hier zu einem potentiellen Umsturz kommen, so ist davon auszugehen, dass Saudi Arabien dem Königshaus Bahrain zur Seite stehen wird – notfalls auch mit militärischen Optionen. Denn einen wachsenden iranischen Einfluss (der Iran ist ebenfalls schiitisch dominiert) direkt vor der Haustüre wird man in Riyadh m. M. n. unter keinen Umständen dulden.

Fazit:

Während die Ereignisse in Libyen letztlich keine große Rolle spielen, sollte sich der Showdown eher in Bahrain/Saudi-Arabien abspielen – von ein paar möglichen Scharmützeln abgesehen, müsste die Lage jedoch letztlich unter Kontrolle bleiben.
Dass der Ölpreis in diesen Tagen immer weiter steigt, ist m. M. n. die Folge von Fondsspekulationen, die ihre Netto-Long-Positionen in den vergangenen Tagen/Wochen – auch im Hinblick auf die saudischen „Tage des Zorns“ – drastisch ausgebaut haben. Die Ölproduzenten halten derweil mit steigenden Netto-Shortpositionen dagegen und freuen sich über die aktuellen hohen Preise. Wann/ob der Preis wieder sinkt, hängt von vielen Faktoren ab – jedoch sehe ich auch die aktuelle Diskussion bzgl. der Folgen für die Weltwirtschaft als übertrieben an. Der derzeitige Preis um ca. 106 $ ist wahrscheinlich überhaupt kein Problem.
In jedem Fall werden die Spannungen noch eine Weile andauern – in dieser Phase könnten auch die Börsenkurse eine kleine Pause einlegen – wenn überhaupt.

Also – bzgl. der Ölpreisentwicklung sehe ich noch keinen Grund zur Besorgnis! Daher – auch an den Börsen sollte es zumindest mittelfristig nach oben gehen.

Bis dahin

Henry Littig
Backstagenews.de…

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An meiner Börsenstrategie für das restliche Jahr 2011 hat sich nichts geändert – siehe den letzten Artikel vom 28.02.2011.

Über die aktuellen Bewegungen der Börsen darf man freilich spekulieren – jedoch ist die richtige Deutung der kurzfristigen Trends in dem von mir erwarteten kräftigen Aufschwung im Grunde zu vernachlässigen, da es sich hier nur um vorrübergehende Ereignisse handelt.

Aber – natürlich habe auch ich eine Meinung, wie es kurzfristig aussieht:

Davon ausgehend, dass „DER MARKT“ „weiß“, dass wir Ende des Jahres deutlich höher notieren werden, wird „der Markt“ dennoch jede Möglichkeit nutzen, günstig an Material zu kommen. Man konnte in den letzten sogenannten Krisen sehr gut erkennen, dass alles ängstlich in den Markt fallende Material umgehend absorbiert wird – natürlich hatte „der Markt“ zuletzt keine Veranlassung die Notierungen schnell zu puschen – warum auch: Alle paar Tage wird ein neues Krisenfass aufgemacht und somit kann man noch immer relativ günstig Aktien einsammeln…jedoch: Sobald die negativen Nachrichten nachlassen – geht’s sofort nach oben. Oder anders: Sobald die ängstlichen Anleger draußen sind, werden die aktuellen Krisenthemen wieder aus den Medien verschwinden.
M. M. n. kann diesen Markt nur ein geopolitischer Supergau aufhalten – dieses Risiko ist jedoch ohnehin immer vorhanden. Und aktuell sehe ich keine echte Bedrohung. An der Börse zählen letztlich nur realistische Betrachtungen und die sind m. M. n. recht eindeutig:

Die Vorgänge in der arabischen Welt werden aktuell mit einem gefühlten Faktor 10 überbewertet. Das Öl wird weiterfließen und wer es letztlich fördert – wenn juckts!? Ob das Öl in Libyen oder Saudi-Arabien von Oberst Gaddafi persönlich gepumpt wird oder von diversen Rebellengruppen – oder doch letztlich von Spezialeinheiten der US-Armee…den Kunden an den Zapfsäulen wird’s egal sein…

Daher – an den Börsen sollte alles so bleiben, wie es ist…ohne weiteres Krisengerede „droht“ dem Markt sogar ein schneller Sprint von bis zu 10% bis Ende März/Anfang April…

Bis dahin

Henry Littig…

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Nachdem sich bislang die aktuellen Krisen als weltwirtschaftlich lösbar erwiesen haben, habe ich Ihnen heute einen grundsätzlichen Leitfaden für das Gesamtjahr 2011 aufgeschrieben.

Für das gesamte Jahr 2011 – möglicherweise auch darüber hinaus – erwarte ich eine Fortsetzung der aktuellen Hausse und einen gradlinigen Anstieg der Börsenkurse.
In der Summe sollten sich hier bis zum Jahresende deutliche Gewinne aufbauen, die erheblich über den „offiziellen“ Schätzungen liegen können. So könnte der DAX auf Jahressicht m. M. n. ohne weiteres in das Fenster 9000 – 10400 Punkte hineinlaufen. Die verschiedenen US-Indizes sollten da mindestens mithalten können, eher jedoch noch besser abschneiden.
Die Stärke der Korrekturen sollte im Jahresverlauf nicht wesentlich über das bisher gesehene hinausgehen.
Oder anders: „Der Markt“ wird in 2011 versuchen, das Vertrauen der Anleger wieder zu gewinnen und diese somit zur Aktienanlage zu „bewegen“. Dieses Umdenken der Anleger wird scheibchenweise erfolgen, d. h. der Privatanleger wird ab jetzt mit kleineren Beträgen „als Beimischung“ wieder in den Aktienmarkt einsteigen. Mit weiter steigenden Kursen und mehr Vertrauen, wird diese Anlegergruppe dann im Jahresverlauf ihren Aktienanteil immer mehr erhöhen. Dies hat dann noch höhere Notierungen zur Folge und die gewünschte Aufwärtsspirale wäre somit in Gang gesetzt.
Dies funktioniert jedoch nur, wenn der Privatanleger erkennt, dass größere Korrekturen ausbleiben – daher gehe ich ab jetzt auch von einer gewissen Marktpflege aus. Selbstverständlich funktioniert dies nur in einem Umfeld, in dem größere unabwägbare weltpolitische Verwerfungen ausbleiben. Die aktuelle Krise in Arabien ist für den Markt z. B. kein Problem.
Ein Problem wäre jedoch z. B. eine Revolution in China oder ein völliger Öllieferungsstopp aus Saudi Arabien.
Wenn es zu solchen Szenarien jedoch nicht kommt, dann sehe ich zu steigenden Märkten keinerlei Alternative. Cash ist vorhanden, Anleihen werden zunehmend „out“ – Aktien sind dagegen nach wie vor sehr günstig. Zudem sollten die Gewinne der Unternehmen in den nächsten Jahren viel stärker als geplant ansteigen – genauso wie z. B die Wachstumsraten in den USA.
Dazu muss man sagen, ist ein weltweiter Börsenaufschwung politisch und weltwirtschaftlich gewollt, so dass die Eintrittswahrscheinlichkeit sehr hoch ist.
Wie gesagt – nur extreme externe Vorfälle können diesen Trend m. M. n. stoppen bzw. verzögern.

In den vergangenen 2 Jahren war es für mich recht einfach, Werte zu finden, die sich besser als der Markt entwickeln. Dies ist jedoch ab jetzt in der sich abzeichnenden Börsenphase sehr schwer geworden. Wenn der Markt so läuft, wie ich es erwarte, dann sollten Anleger …

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Nachdem Apple heute zur Eröffnung die 326er Marke (siehe letzten Artikel) gerade so mit 326,72 $ nicht erreicht hat und auch der gesamte Tech-Bereich keine weiteren Schwächen zeigte, ist die Korrektur der letzten paar Tage evtl. schon vorbei…zumindest erscheinen mir die Chancen jetzt wieder 50/50 nach ohnehin nur knappen 60/40 für die Fortsetzung der Korrektur.

Zumindest Apple – aktuell um 333 $ – zeigt sich sehr robust. Die aktuelle Kursschwäche ist somit möglicherweise eine gute Kaufgelegenheit. Langfristig bin ich ohnehin weiterhin von höheren Kursen, vor allem im Nasdaq-Bereich, überzeugt…die nächsten Tage werden es zeigen…spannend bleibt es auf jeden Fall…

Bis dahin

Henry Littig
Backstagenews.de…

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Na endlich – kaum haben wir uns an unser Dioxin-Ei gewöhnt, schon wird unser Hunger nach neuen Skandalen befriedigt.
Und es wurde auch höchste Zeit – hatte man doch zuletzt nachgewiesen, dass das „natürliche“ Dioxin in „Ökoeiern“ möglicherweise höher ist, als in den betroffenen Futtermittel-Erzeugnissen, und dass der Verzehr selbiger Produkte zu keiner Zeit gesundheitsgefährdend wäre…so wird sich die Halbwertszeit der Dioxinkrise natürlich verringen.

Aber, wie gesagt, ein Ersatz wurde schnell gefunden:

Die unhaltbaren Zustände in unserer Bundeswehr!

„Das geht ja gar nicht“ – darf jetzt wieder jeder von den Sofas der verschiedenen Talkshows sagen.
Und schnell weiß auch jeder ein Beispiel anzufügen, dass die dramatischen und grundsätzlich unmenschlichen Vorkommnisse in unseren Streitkräften untermauert.

Da will ich natürlich nicht zurückstehen:

In meiner aktiven Dienstzeit habe ich es selbst erlebt, dass ein Kamerad sich in der Grundausbildung eine Blase gelaufen hat. Da fragt man sich doch, ob Armeestiefel und das Laufen darin noch zeitgemäß sind.
Und: Beim Waffenreinigen soll sich damals ein Kamerad den Fingernagel um ca. 0,05 mm eingeritzt haben – da fragt man sich doch, ob derartige Praktiken des Waffenreinigens bzw. ob Waffen generell für eine heutige Armee noch zeitgemäß sind?
Vor allem wurde das Waffenreinigen damals von grausamen machthungrigen Unteroffizieren gnadenlos befohlen – vor allem ohne vorhergehende mehrtägige Diskussion! Ich bin sicher, dass viele der damals betroffenen schwere psychische Schäden davongetragen haben – immerhin hatten sie ja gedacht, die Bundeswehr sei ein Wellness-Hotel – und dann diese gravierende Nagelverletzung.!
Aber – gut, dass wir jetzt darüber gesprochen haben…

Daher fordere ich:

Pediküre, Maniküre und Blockflötenunterricht für unsere Streitkräfte! Das ist zeitgemäß!
Frieden schaffen – aber ganz ohne Waffen – und mit viel Musik!

Tja – armes Deutschland – so weit ist es also jetzt gekommen. Ich bin nur gespannt, wie Gruppierungen wie die Taliban bzw. diverse Terroristen auf unsere zukünftige Strategie des
gemeinsamen Musizierens reagieren werden.
Aber ich bin sicher, die werden sehr über unsere zukünftigen zeitgemäßen Strukturen erfreut sein! Daher – nur weiter so!

Zur Börse:

Hier gibt es grundsätzlich nicht viel zu sagen – ich erwarte weiterhin einen DAX in 2011 von min. 9000 Punkten, einen Nasdaq-100, der bis zum Jahresende erheblich an Wert gewinnen sollte und – natürlich noch immer einen DAX-Stand i. H. v. ca. 12.000 Punkten bis ca. 2012.

Aber…

…und das möchte ich nicht unerwähnt lassen: Freitag zu US-Börsenbeginn habe ich zumindest meine vielen aggressiven kurzfristigen Positionen zunächst glattgestellt und bin sogar …

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Heute haben die Börsen in den USA geschlossen – da macht es durchaus Sinn, sich über das genaue Potential der US-Börse in 2011 Gedanken zu machen.

Mein absoluter weltweiter Favoritenaktienindex in 2011 ist und bleibt der Nasdaq-100 aus den USA. Dieser Index sollte in diesem Jahr in der Lage sein, überdurchschnittlich zuzulegen.

Schon in meinem Jahresausblick (siehe Artikel vom 04.11.2010) habe ich dem Index (damals um 2158 Punkte) ein Potential bis 2800 – 3300 Punkten zugebilligt. Dies entsprach einer Indexsteigerung von 30 – 50 %.
Aus heutiger Sicht würde ich eher noch etwas optimistischer Urteilen und eine Range von plus 30 – plus 80% annehmen.
Auf den ersten Blick klingen diese Zahlen natürlich etwas überzogen – aber für mich erscheinen sie durch aus erreichbar.

Die fundamentalen, technischen bzw. markpsychologischen Gründe, die zu solch einem Anstieg führen könnten, haben wir ja schon öfters beschrieben.

Natürlich stehen solche Prognosen oft im krassen Gegensatz zu den z. B. immer wesentlich zurückhaltenderen Bankenprognosen – aber das ist ja kein Argument dagegen – eher dafür!
Denn historisch gesehen prophezeien die Banken ihren Kunden meist immer nur Indexanstiege von bis 5% wenn sie ein schlechtes Jahr erwarten, und von durchschnittlich 5 – 10%, wenn sie ein gutes Aktienjahr erwarten.
In der Realität gehen die Märkte jedoch des öfteren auch mal 50% in die Knie bzw. verdoppeln sich indexmäßig annähernd. D. h. in der Praxis liegen die Banken mit ihren Prognosen fast immer daneben.
Dies soll aber keine Kritik an den Banken sein, da diese im Grunde keine anderen Voraussagungen treffen „dürfen“.
Denn Sie können sich sicherlich vorstellen, was an den Märkten los wäre, wenn Joseph Ackermann einen Indexverlust von 50% vorhersagen würde – das löst eine Weltwirtschaftskrise aus! Von der politischen Kritik „wie kann man nur so etwas sagen“ ganz zu schweigen.
Und einen Indexanstieg von 50% kann/darf Herr Ackermann ebenso wenig in Aussicht stellen. Dies hätte andere Verwerfungen zur Folge, die man in den Banken nicht haben möchte.
Wie aktuell z. B.: Nach diversen Umfragen zu urteilen prognostizieren die Banken einen DAX Stand Ende 2011, der aus meiner Sicht nur unwesentlich über der aktuellen Notierung liegt – für mich also quasi ein Verkaufssignal, was die Banken da an ihre Kunden schicken – denn wer soll denn ernsthaft ein Interesse daran haben, für ein paar %-chen Plus ein ganzes Jahr die nervliche Tortur an den Börsen auszuhalten?
Das Gute daran: Eine derart zurückhaltende „offizielle“ Haltung der …

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Da sich die Börsen seit geraumer Zeit wie geplant entwickeln, sind stimmungsmäßige Störfeuer aus diesem Bereich seit langem „Mangelware“.

Da sollte uns doch der aktuelle Dioxin-Skandal wie gerufen kommen, um die mentale Lage wieder ein bisschen auszugleichen – denn Sie wissen ja: Zu viel Euphorie ist kontraproduktiv für den Börsenerfolg!

Doch zum Glück geht jetzt wieder ein Aufschrei der Entrüstung durch das Land und viele Medien schüren die Stimmung weiter an – völlig zu recht!

Dennoch sehe ich persönlich diesen Skandal ausnahmslos positiv! Im Grunde freue ich mich darüber! Und dies ist diesmal keineswegs ironisch gemeint!

Warum?

Also zunächst ist es doch schön, dass wir diesen Missstand entdeckt haben – denn somit sind wir zumindest dieses Gift demnächst los – und das schafft Vertrauen in die Mechanismen und Vertrauen in eine verbesserte Zukunft bzgl. unserer Nahrungsmittel.
Natürlich gibt es immer die Stimmen, die jetzt sagen: „Wieso kann man so etwas überhaupt machen und warum habt ihr das erst jetzt entdeckt“
Aber diese Stimmen sind m. M. n. weltfremd – schon im alten Rom wurde Wein gepanscht, und der Mensch an sich hat sich nun mal in den letzten zig tausend Jahren nicht geändert. Die dunkle Seite der Macht (frei nach „Star Wars“) ist eben allgegenwärtig.
Daher denke ich, dass solche Skandale sehr positiv zu sehen sind – denn nur durch derartig schmerzliche Erfahrungen wacht die Bevölkerung auf.
In den nächsten Wochen wird dadurch die Nachfrage nach Bio-Produkten etc. einen messbaren Schub bekommen. Schon jetzt ist das Angebot derartiger Waren nicht ausreichend.
Daher leistet jeder Skandal – und leider eben immer nur ein Skandal – einen echten Beitrag dazu, dass die Konsumgesellschaft endlich von ihrem Auch-Essen-Muss-Immer-Billiger-Werden-Trip `runterkommt.
Essen sollte und wird wohl auch in Zukunft wieder ein Genuss sein – incl. hochwertiger Produkte. Und das verdanken wir ausschließlich den vielen Skandalen der Vergangenheit!

Warum ich Ihnen das erzähle?

An der Börse funktioniert es im Grunde ähnlich – wenn alle schreien, „die Welt geht unter“, dann sollte man kaufen. Und wenn dann alle feiern, dann sollte man gehen!
Das Grundprinzip ist das Gleiche – also rege ich mich auch jetzt nicht über mein Dioxin-Ei auf, sondern setze lieber auf eine genussreichere und gesündere Zukunft.

Die Börse…

…hat wie zuletzt erwähnt weiter an Fahrt aufgenommen. Da können wir zunächst alles halten und uns vorerst zurücklehnen.
Nächste Woche kommen die Zahlen eines meiner 2011er Favoriten: Apfel Computer…diesen Termin hat der Markt fest im Visier.…

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Happy New Year!

So wie das alte Jahr endete, so hat es – zumindest in den USA – auch in 2011 begonnen:

mit steigenden Kursen!

Doch wie lange noch?

Nachdem der Markt in den USA jetzt schon seit ca. 4 Monaten unaufhörlich ansteigt, kommen vermehrt Stimmen auf, dass jetzt der Rebound kommen muss – all zu überfällig sei er schon.

Alle Indikatoren zeigen angeblich, dass der Markt schon seit langem stark überkauft ist – und das ist auch völlig richtig!
Diese Indikatoren warnen jedoch schon seit Langem und liegen somit auch schon seit Langem völlig daneben. Gerade deswegen messe ich den üblichen Indikatoren auch keinerlei Bedeutung bei!

Eine Korrektur kann durch externe Einflüsse auch gerne über Nacht kommen, aber das ist sehr selten. I. d. R. bahnt sie sich aber längere Zeit an.

Sie brauchen jedoch nur einen kurzen Blick auf den Nasdaq-100-Chart zu werfen, um festzustellen, dass die aktuelle Aufwärtsbewegung noch immer in vollem Gang ist.

Daher:

Die größere Marktkorrektur, auf die viele – gerade in den USA – warten, kann ich zwar nicht ausschließen, jedoch beim besten Willen nicht erkennen.
Von daher neige ich zu der Ansicht, dass sich die aktuelle Hausse eher noch verstärken wird, bzw. es immer nur kleine mehrtägige Rebounds geben wird.
Den „Gefallen“ einer deutlichen Korrektur wird der Markt daher den vielen Einsteigewilligen m. M. n. ohne neue externe Ereignisse nicht tun.

Aber:

Die Berichtssaison steht an und da ist immer mit Volatilität zu rechnen – in beide Richtungen.

Derweil ist unser letzter Tradingtipp General Motors zunächst recht schnell 10% angestiegen – mittelfristig dürfte es hier noch deutlich höher gehen.

Dann warten wir mal die ersten Quartalszahlen ab…Alcoa kommt nach Börsenschluss…auf Q-Zahlen zu wetten, habe ich mir schon vor langem abgewöhnt, aber grundsätzlich denke ich wie in den letzten Quartalen auch:

the risk is on the upside!

Bis dahin

Henry Littig
Backstagenews.de…

ÜBER MICH

„Es ist wie im Fußball. Die besten Spieler haben zwar auch Talent – aber sie trainieren auch mehr als die anderen! Wenn Du früh im Leben Deine Begabung erkennst und dann mit Liebe und Hingabe dabei bist…mehr geht nicht!!“

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