An meiner Börsenstrategie für das restliche Jahr 2011 hat sich nichts geändert – siehe den letzten Artikel vom 28.02.2011.

Über die aktuellen Bewegungen der Börsen darf man freilich spekulieren – jedoch ist die richtige Deutung der kurzfristigen Trends in dem von mir erwarteten kräftigen Aufschwung im Grunde zu vernachlässigen, da es sich hier nur um vorrübergehende Ereignisse handelt.

Aber – natürlich habe auch ich eine Meinung, wie es kurzfristig aussieht:

Davon ausgehend, dass „DER MARKT“ „weiß“, dass wir Ende des Jahres deutlich höher notieren werden, wird „der Markt“ dennoch jede Möglichkeit nutzen, günstig an Material zu kommen. Man konnte in den letzten sogenannten Krisen sehr gut erkennen, dass alles ängstlich in den Markt fallende Material umgehend absorbiert wird – natürlich hatte „der Markt“ zuletzt keine Veranlassung die Notierungen schnell zu puschen – warum auch: Alle paar Tage wird ein neues Krisenfass aufgemacht und somit kann man noch immer relativ günstig Aktien einsammeln…jedoch: Sobald die negativen Nachrichten nachlassen – geht’s sofort nach oben. Oder anders: Sobald die ängstlichen Anleger draußen sind, werden die aktuellen Krisenthemen wieder aus den Medien verschwinden.
M. M. n. kann diesen Markt nur ein geopolitischer Supergau aufhalten – dieses Risiko ist jedoch ohnehin immer vorhanden. Und aktuell sehe ich keine echte Bedrohung. An der Börse zählen letztlich nur realistische Betrachtungen und die sind m. M. n. recht eindeutig:

Die Vorgänge in der arabischen Welt werden aktuell mit einem gefühlten Faktor 10 überbewertet. Das Öl wird weiterfließen und wer es letztlich fördert – wenn juckts!? Ob das Öl in Libyen oder Saudi-Arabien von Oberst Gaddafi persönlich gepumpt wird oder von diversen Rebellengruppen – oder doch letztlich von Spezialeinheiten der US-Armee…den Kunden an den Zapfsäulen wird’s egal sein…

Daher – an den Börsen sollte alles so bleiben, wie es ist…ohne weiteres Krisengerede „droht“ dem Markt sogar ein schneller Sprint von bis zu 10% bis Ende März/Anfang April…

Bis dahin

Henry Littig

Geschrieben von admin