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Bankirrtum zu Ihren Gunsten! Caterpillar übernimmt „unsere“ Bucyrus!

„Bankirrtum zu Ihren Gunsten. Ziehen Sie 4.000 DM ein!“

So lautete der Text meiner absoluten Lieblingskarte bei Monopoly!

Dieser Text fiel mir spontan wieder ein, als ich am 15.11. von der Übernahme einer meiner Favoritenaktien für 2011 (Bucyrus) erfuhr.
Am Vortag hatten wir uns live das Formel-Eins-Rennen angeschaut und waren noch in Feierstimmung. Als der Anruf kam, wusste ich aber auch nicht so recht, ob ich jetzt lachen oder weinen sollte, denn…

…Fakt ist: Caterpillar zahlt uns zwar 92 $ für jede Bucyrus-Aktie (Vortagesschluss 69.62 $), aber somit verlieren wir auch einen potentiellen Topp-Performer!
Als Kursziel hatte ich so 120 – 150 $ in 2011 im Auge – dagegen fallen die 92 $ nicht gerade üppig aus.
Als ich mich bei einem Schweizer Kollegen am gleichen Tag aus vorgenannten Gründen über die Übernahme „beschwerte“, fiel sein Mitleid bei ca. 30% Tagesplus jedoch eher bescheiden aus…

Also – weg ist weg…es ist zwar schade, aber: Bankirrtum zu unseren Gunsten – und wir nehmen das Geschenk bzw. die 92 $ mit!

Dass der Kurs der übernehmenden Firma Caterpillar entgegen der normalen Regel am 15.11. sogar zulegen konnte, zeigt wohl, dass nicht nur ich selbst von Bucyrus überzeugt war – aber das ist jetzt alles Geschichte!

Aktuelle habe ich noch keine mögliche „Ersatzaktie“ für Bucyrus zur Hand – möglicherweise findet sich noch eine bis zum Jahreswechsel – oder auch nicht. Börsenfavoriten darf man nämlich nicht suchen – sie müssen sich von selbst finden lassen…das ist ein großer Unterschied…

Sonst…

…bleibt zunächst alles wie in der Jahresprognose beschrieben. Halten Sie Ihre Aktien fest und überlassen Sie das Diskutieren über die aktuellen Krisenthemen ($, Euro, FED, Irland und was auch immer noch dazu kommt) anderen. Das spart Nerven und ist sehr wahrscheinlich einträglich. Das beste Beispiel ist wieder einmal der US-$. Der sollte natürlich nach der FED-Entscheidung „sicher“ ins Bodenlose stürzen – per Saldo konnte er dann aber erst einmal ca. 5% zulegen. Natürlich angeblich nuuur, weil Irland schwächelt. An der Börse spielt es aber keine Rolle „warum“ angeblich etwas wieder erwarten gestiegen oder gefallen ist. Entscheidend ist letztlich nur, ob man richtig oder falsch liegt. Und was den $ angeht, da liegen die Experten mit ihrem $-Pessimismus seit zig Jahren auf der falschen Seite. Aber das muss uns nicht weiter kümmern.

Bis dahin

Henry Littig
Backstagenews.de…

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„Ja ist denn heut` schon Weihnachten?“

So in etwa lautete vor Jahren der berühmte Werbespruch von „Kaiser“ Franz Beckenbauer, der damals schon ab September diverse Weihnachtshandys beworben hatte.

Wir schreiben heute gerade mal den 04.11.2010, aber betreffs der Jahresbörsenprognose für 2011 sehe ich keinen Grund, hiermit noch zu warten. Im Gegenteil – es ist eher Eile angebracht.

Zunächst ein kleiner Rückblick 2010:

Auch das Jahr 2010 war prognosetechnisch bislang ein voller Erfolg (siehe die letzte Jahresprognose vom 14.12.2009).

Fast alle Erwartungen haben sich erfüllt:

– die Krise hat sich nicht fortgesetzt, sondern ist überstanden!
– die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist wie erwartet stark gesunken!
– die Zinsen sind niedrig geblieben!
– der Ölpreis blieb wie erwartet unter Kontrolle!
– der Goldpreis konnte deutlich zulegen und selbst mein ambitioniertes Kursziel von 1500$ wurde schon fast erreicht – und das Jahr ist noch nicht zu Ende!
– die von vielen befürchtete Inflation blieb erwartungsgemäß aus!
– dann der $: Wie Sie wissen teile ich den seit Jahren vorherrschenden Pessimismus zum US-$ nicht und auch in 2010 konnte die US-Währung bis jetzt eher etwas zulegen!
– meine Favoritenbranche – US-Luftfahrtaktien (zu sehen im NYSE ARCA Airline Index) – konnte seit der Prognose am 14.12.2009 bis jetzt um über 50% zulegen und somit das hohe Ziel 1:1 erreichen!
– bei den Einzelwerten konnten Aktien von Ford die „geforderten“ 50% Plus schon bis Mitte März 2010 zulegen!
JDS Uniphase schaffte die 50% bis Ende März – auch nicht schlecht!
– in Deutschland konnte Metro im Vergleichszeitraum immerhin deutlich stärker zulegen als der DAX!
– der DAX selbst notiert zwar mit aktuell über 6700 Punkten noch ein Stück weit von den „min.“ 7000 Punkten entfernt, aber auch hier gilt: Das Jahr ist noch lang!

Einzig die Aussagen zu AMD erfüllten sich nicht – der Wert notiert bis heute sogar mit etwas über 10% im Minus und die Prognose, dass sich die USA schneller als Europa aus der Krise hinauswachsen, würde ich so für 2010 auch nicht als erfüllt ansehen. Das Wachstum im Verhältnis zu Europa war eher pari.

Fazit:

Wir haben zwar erst Anfang November – aber wie schon in den vergangenen Jahren geht auch im Jahr 2010 ein sehr erfolgreiches Börsenjahr für uns zu Ende.

Jahresausblick 2011:

Wie schon oben erwähnt, sehe ich keinen Grund, mit der Jahresprognose zu warten. Zu einem deutlich ansteigenden Kursniveau an den Börsen bis zum Jahresende 2011 sehe ich …

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Auf diese Bewegung hatte ich lange gewartet – das Gold ist in den letzten Tagen im Zuge der weiter anziehenden Börsen ein wenig unter Druck geraten. Da die Goldhausse jedoch meiner Meinung nach schon lange von den Bewegungen der Aktienmärkte abgekoppelt ist, könnte dies eine Chance zum kurzfristigen Einstieg darstellen.

Evtl. geht es hier in den nächsten Tagen noch einmal auf ca. 1315 $ die Unze runter…oder auch nicht…ein nachhaltiges Überschreiten der 1350er Marke (aktuell um 1338 $) hätte jedoch meiner Meinung nach eine schnelle und deutliche Kursrallye bis auf 1450 $ – 1500 $ zur Folge…und das innerhalb von wenigen Wochen…

Da der Aktienmarkt seit geraumer Zeit genau so läuft, wie wir uns das vorstellen, wäre eine kleine Wette auf einen sehr starken Goldmove doch mal ein Abwechslung. Aber riskieren Sie nicht zu viel – die Basis-Anlagen sollten weiter auf der long Seite im Aktienbereich liegen…und da halten wir weiterhin alle Positionen fest!

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de…

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Selten so gelacht!

Ich gebe mir ja des öfteren Mühe, den Wirtschafts- und Finanzmärkten zumindest ein kleines Stück Humor und Ironie abzutrotzen – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Aber was sich unsere offiziellen bundesdeutschen „Experten“ so alles in den letzten Jahren an „Fehlprognosen“ geleistet haben – humoristisch extrem beeindruckend!
In diesem „Expertengremium“ würde Baron Münchhausen noch nicht einmal die Probezeit überstehen!
In Frankreich streikt man für die Rente ab 60 – unsere Wirtschaftsweisen bzw. Greisen sollte man dagegen besser schon mit 50 gehen lassen…

Man muss es sich einmal auf der Zunge zergehen lassen:

Die führenden Wirtschaftsinstitute gehen jetzt von 3,5% Wachstum in 2010 und ca. 2% in 2011 aus. Im Frühjahr – also vor 6 Monaten – ging man für 2010 noch von ca. 1,5% aus. D.h. unsere „Top-Experten“ haben es in der Tat geschafft, innerhalb von nur 6 Monaten um ganze ca. 2% danebenzuliegen!

Und das wirklich Lustige ist: Das scheint überhaupt keinen zu stören!

Im Gegenteil:

Auch jetzt nutzen sowohl Regierung als auch Medien den aktuellen 2011-er forecast, um auf die Stimmungsbremse zu treten:
„Nur keine gute Stimmung bitte – Ihr seht doch – der Aufschwung ist nicht tragfähig, wird sich abschwächen und ist nicht von Dauer – die Wirtschaftsweisen haben es doch gesagt“

Ja – die haben es in der Tat gesagt – aber die liegen z.Zt. mit einer Fehlertoleranz in Höhe von ca. 4% aufs Jahr gerechnet wieder mal total daneben!
D.h. das reale Wachstum wird sich also laut „Wirtschaftsweisen“ in 2011 zwischen Minus 2% und Plus 6% bewegen. Das nenn ich mal eine tragfähige Prognose…

Das Schlimme ist – in vielen anderen Prognose-Bereichen sieht es ähnlich aus. Dass die Arbeitslosenquote in unserem Land immer weiter absinkt, und unser größtes Problem darin bestehen wird, in Zukunft genügend gute Leute zu finden – das konnte selbst ich schon vor Jahren mit einer Hand voll Murmeln in wenigen Minuten ausrechnen und korrekt prognostizieren. Ich habe es seit dem immer wieder auf dieser Seite formuliert. Unsere „Experten“ dagegen haben bis zuletzt immer betont „das könne ja eigentlich gar nicht sein, und das dicke Ende kommt noch“.

Richtig:

Das dicke Ende kommt auch – und zwar genau jetzt. Der Wirtschaft fehlt es schon jetzt hinten und vorne an Fachkräften und aktuell wird der Bedarf nach geregeltem Fachkräftezuzug auch von den „Experten“ gefordert.

Und auch beim Thema Lohnerhöhungen ist die Politik jetzt auf meinen Kurs gewechselt – auch hier um …

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Der Börsenausblick 2010 ist meiner Meinung mehr denn je eine Glaubensfrage, die da heißt:

Ist die Krise überstanden – oder nicht?

Ich habe in meinen Börsenleben schon so mache Krise „mitgemacht“ – und eines hatten alle gemeinsam:

„Immer, wenn die Nacht am schwärzesten war, glaubte kaum einer an den nächsten Morgen!“

Und doch – jedes Mal ging die Sonne auf`s Neue auf.

Man muss kein promovierter Astrophysiker sein, um hierbei eine gewisse Systematik zu erkennen – es ist völlig ausreichend, die Situation mit einer Portion Realismus zu betrachten und daraus seine Schlüsse zu ziehen…

Natürlich – und das weiß auch jeder Physiker: Eines Tages werden wir vermutlich vergeblich auf den Sonnenaufgang warten, obwohl die Chance darauf (z.Zt.) bei fast 0 % liegt…

Und: Eines Tage wird auf die dunkelste Wirtschaftskrise eine weitere, noch dunklere folgen – aber mathematisch gesehen ist das eben unwahrscheinlich. An der Börse hat jedoch nur derjenige langfristigen Erfolg, der auf die wahrscheinlichen Szenarien setzt, daher:

Es ist sehr wahrscheinlich, dass in 2010 die schwelenden Krisenherde langsam abkühlen und die Wachstumsdynamik wieder langsam, aber stetig an Kraft gewinnt. Die Börsen sollten daher zumindest leicht, möglicherweise aber deutlich zulegen können!

Bei dieser Prognose verlasse ich mich weniger auf die blanke Statistik als vielmehr auf den Charakter der Menschheit. In seinem Drang sich über diesen Planeten auszubreiten ist die Menschheit seit Beginn getrieben durch Gier und Angst. Vor allem die Gier nach exponentiellem „MEHR“ treibt den Mensch voran und sorgt dafür, dass die globalen Ressourssen in immer schnellerem Tempo konsumiert werden. Diese Entwicklung ist m.M.n. nicht aufzuhalten. Probleme welcher Art auch immer (ob Schweinegrippe, Finanzkrise oder Klimawandel) können diese Entwicklung nur temporär verlangsamen, den Mensch auf seinem Weg quer durch die Galaxis jedoch nicht aufhalten…

Bevor wir aber jetzt noch philosophisch werden, kommen wir `mal ganz schnell zu Thema zurück und behaupten:

Die Menschheit wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach durch ein paar kaputte Bankbilanzen nicht aus dem Tritt bringen lassen und weiter ihrem bisherigen Pfad folgen, d.h.:

Es ist wahrscheinlich, dass die „Krise“ nur eine minimale Unterbrechung des allgemeinen „menschlichen“ Aufwärtstrends war und wir in Kürze zur Tagesordnung incl. Weltwirtschaftsboom etc. übergehen werden…d.h. ich vermute, dass wir schneller zu den alten Höchstkursen zurückkehren werden, als allgemein angenommen wird.

Für den DAX bedeutet dies, dass wir m.M.n. in 2010 zunächst Werte zwischen 7000 – 8000 Punkte sehen werden. Natürlich gibt es auch die Chance auf ein langweiliges

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Da sich das Börsenjahr 2009 so langsam dem Ende entgegen neigt, wagen wir schon mal einen Blick auf die alte Jahresprognose 2009 vom 22.12.2008.
Ich denke im Großen und Ganzen haben sich die „Weissagungen“ erfüllt – vor allem die grobe Tendenz des Deutschen Aktienindex.

Auch bei den konkreten Einzelprognosen stimmte bisher das Ergebnis: Der favorisierte US-Amex-Airline Index konnte in 2009 bisher ca. 28%, unser deutscher Aktien-Favorit Metro ca. 51% und unser US-Favorit Fuel Systems Solutions Inc. ebenfalls ca. 52% zulegen…das macht nach Adam Riese ca. 43 % Durchschnitts-Rendite – zum Vergleich legte der DAX „nur“ ca. 21% zu, d.h. wir liegen hier „recht“ gut. Natürlich wurden diese Kursgewinne unter starken Schwankungen erreicht – aber so lief es eben in 2009.

Aktuell…

…gibt es keinerlei Veranlassung meine Marktmeinung zu ändern – ich erwarte weiterhin steigende Börsenkurse. Die heute veröffentlichten Zahlen zum US-Arbeitsmarkt sollten mittelfristig nur den Beginn einer Trendwende bzgl. der Beschäftigung darstellen. Und wenn man die Geschichte zu Rate zieht, so haben die Börsen i.d.R. ab dem Beginn der Wende am Arbeitsmarkt ihre größten Gewinne erzielt. Von daher – Aktien weiter halten und abwarten.

Schnellausblick 2010:

Ich denke, es gibt noch in diesem Jahr einen etwas ausführlicheren Jahresausblick, aber heute schon mal die Schnellversion: Ich erwarte in 2010 deutlich steigende Notierungen, incl. wirtschaftlicher Erholung etc..
Aktien mit überdurchschnittlichen Aussichten könnten sein: AMD, JDS Uniphase, Fuel Tech Solutions, Ford, Google, US-Fluggesellschaften und Bank of America. Als hochspekulative „Wette“ würde ich wohl auf AIG setzten. Welche dieser Werte – oder auch ganz andere – es dann letztlich in die Jahresprognose „schaffen“ muss sich noch zeigen. Auch die genauen Kursziele für DAX und Dow sind noch nicht ganz „fertig“.

Bis dahin

Henry Littig
Backstagenews.de…

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Nachdem sich die Aufwärtsbewegung an den Weltbörsen auch in den letzten 2 Wochen fortgesetzt hat, habe ich dem aktuell nicht viel hinzuzufügen, denn:

Der Markt läuft und wir sind seit März`drin – passt!

Ich verweise daher gerne nochmals auf den letzten Artikel „Lange Rede – kurzer Sinn“( http://backstagenews.de/newsletter_details.php?id=207&headline;=09_11_2009_-_Lange_Rede_-_kurzer_Sinn_- ) vom 09.11.2009 – zu viele Worte sind in diesen Börsenzeiten kontraproduktiv!

Fazit:

Halten Sie Ihre Aktien und warten Sie ab – der Markt läuft und die Chancen stehen mehr als gut, dass das so bleibt!

Interessant:

In unserem Artikel „Vollbeschäftigung!?“ vom 29.10.2009 ( http://backstagenews.de/newsletter_details.php?id=206&headline;=29_10_2009_-_Vollbeschaeftigung_- ) wird erwähnt, dass die Politik in Zukunft aufgrund besser als erwartet ausfallender Arbeitsmarktentwicklungen vermutlich mehr finanziellen Spielraum hat, als angenommen. Vor ca. einer Woche hat die Regierung genau das verkündet – die werden doch wohl nicht hier abschreiben? Oder vielleicht doch? 🙂

Gold/Der Oligarchen-Indikator:

So ganz ohne Anekdötchen möchte ich Sie aber heute auch nicht lassen- also etwas zum Goldpreis.

Wie Sie wissen, bin ich seit dem Jahr 2002 beim Goldpreis auf der „Bullenseite“ und meine Kursziele haben sich seitdem zu fast 100 % erfüllt. Seit der Finanzkrise bin ich der Meinung, dass der Goldpreis langfristig (die letzte kurzfristige Verkaufsempfehlung ging nicht auf – da wurden ein paar % verloren) vor allem dann zulegen kann, wenn sich die Gesamtbörsen deutlich erholen – und nicht umgekehrt, wie viele annehmen. Mein Goldpreisziel vom 04.05.2009 (siehe Artikel „Tradingtipp: Gold/Goldaktien“… http://backstagenews.de/newsletter_details.php?id=186&headline;=04_05_2009_-_Tradingtipp:_GOLD_Goldaktien ) von ca. 1200 $ wurde vermutlich damals eher belächelt – kein Wunder bei einem Kurs von ca. 895 $ am 04.05.2009. Heute mit ca. 1170 $ sehe ich das Kursziel bereits als voll erfüllt an – aber:

Wie geht es jetzt weiter?

Zum einen – von kurzfristigen Rückschlägen mal abgesehen – „fühlt“ sich die aktuelle Goldhausse für mich „noch nicht überhitzt an“.
D.h. mein persönlicher Stresslevel in dieser Preiskurve ist derzeit auffallend niedrig – ein Zeichen für mich, dass die Goldhausse noch nicht – bzw. evtl. noch lange nicht vorbei ist.

Zum anderen beflügeln natürlich die vielen, vielen fundamentalen Daten den Goldpreis – Produktionsverknappung, Geldschwemme, Inflation, Deflation, Goldankauf der Notenbanken, China/Indien, Nullzinspolitik etc., etc., etc.!

Der Oligarchen-Indikator:

Ein weiterer Indikator für eine deutliche zukünftige Wertsteigerung des Goldpreises ist der „Oligarchen-Indikator“!!!

Der Oligarchen-Indikator (OI) – was ist das?

Wissen Sie, wie die russischen Oligarchen u.a. zu ihren großen Aktienpaketen gekommen sind?
Zur Zeit der Privatisierung haben sie Gefolgsleute auf großen Plätzen, an Bahnhöfen und vor U-Bahnhaltestellen postiert und über …

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Die neuen Arbeitsmarktdaten sind da – und wie fast schon üblich sieht es wieder einmal besser aus, als „von den Experten“ erwartet.
Mit nur 3,2 Mio. Arbeitslosen herrschen inmitten der angeblich größten Krise der Menschheit schon fast paradiesische Zustände!
Denn: Vor ein paar Jahren waren wir doch noch bei ca. 5 Millionen!

Das Interessante ist:

Wie schon seit über einem Jahr „bemüht“ man sich, diese Zahlen schlecht zu reden! „Die große Entlassungswelle steht unmittelbar bevor!“
„Nur durch die böse Kurzarbeit lassen sich diese geschönten Zahlen rechtfertigen, bald muss der Kollaps kommen!“

Ja, dass hören wir jetzt schon seit zig Quartalen – und ständig verbessert sich die tatsächliche Lage. Das Ganze ist vergleichbar mit den ständig steigenden Börsenkursen und der sich langsam erholenden Wirtschaft – dies will „offiziell“ auch keiner wahrhaben und es wird quasi um eine Fortsetzung der Krise gebettelt!

Was genau am Arbeitsmarkt zukünftig geschehen wird, weiß niemand.
Ich bleibe jedoch bei meiner seit längerem vertretenen Prognose, dass wir schon in wenigen Jahren quasi Vollbeschäftigung (d.h. für mich eine Arbeitslosenquote von ca. 5%) haben werden.
Daran wird auch die Kurzarbeiterstory nicht viel ändern – denn selbst ohne staatliche Kurzarbeiterreglung werden m.M.n. die betroffenen Mitarbeiter wahrscheinlich nicht entlassen werden!
Und selbst wenn – bei z.Zt. ca. 1,5 Mio. Kurzarbeitern bedeutet das ja nicht, dass 1,5 Mio. Menschen entlassen werden. Berücksichtigt man hier eine geschätzte durchschnittliche Kurzarbeiterbeschäftigungsquote, dann werden es max. ca. 300-400 Tsd zusätzliche Arbeitslose sein… So denke ich weiterhin, dass uns viel schneller als uns lieb ist die Arbeitskräfte ausgehen werden – vor allem, wenn die Wirtschaft tatsächlich wieder boomen sollte.

Leider hat die Politik diese Variante noch immer nicht im Blick – aber die Zahlen gehen nun mal in diese Richtung!
Das Gute: Falls es in der Tat zu der erwarteten positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt kommt, so hätte die aktuelle Regierung wesentlich mehr Geld als geplant für Steuersenkungen etc. zur Verfügung – dies würde einen weiteren Impuls fürdie Wirtschaft bringen usw., usw, usw…

Zur Börse:

Gestern bzw. heute ist eine klassische Gelegenheit einen Tradingkauf in einem z.B. DAX-ETF zu tätigen. Der LYXOR ETF LEVDAX (Wpk: LYX0AD.) z.B. bildet den DAX mit einem Hebel von 2:1 nach…natürlich gibt es eine Reihe anderer dieser ETFs…
Der Dax notiert z.Zt. um 5500 Punkte, und die Wahrscheinlichkeit hier eher 6000 als 5000 zu „sehen“ ist m.M.n. höher. Ein solcher Kauf inmitten einer z.Zt. noch kleinen Korrektur erfordert natürlich eine Portion Mut – …

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Wie schon so oft in diesem Jahr markierte der DAX heute ein neues Jahreshoch.

Und – wie schon so oft, lässt uns das völlig „kalt“! Unser nächstes Kursziel liegt mit 8.000 Punkten schließlich auch einen kleinen Tick höher…

Fazit:

Ich stehe auch heute weiterhin voll und ganz zu meiner neuen DAX-Prognose vom 08.10.2009. D.h. halten Sie Ihre Aktienpositionen fest und sitzen Sie auch eine potentielle kleine Korrektur aus – wann immer diese auch kommen mag.

Trading:

Gegenwärtig habe ich meine Tradingpositionen in Einzelwerten etwas reduziert – als Ersatz benutze ich eher indexorientierte ETFs bzw. vor allem Ultra-ETFs mit mehrfachem Hebel. Warum: In der aktuellen Marktphase sind Einzellwerte nur sehr schwer im Verhältnis zum Gesamtmarkt zu prognostizieren – zumindest geht es mir so.
Beim Index-ETF Trading kaufen Sie stur am unteren Ende des aktuellen Trendkanals und „geben“ am oberen Ende. Vermeiden Sie es jedoch, oben short zu gehen, denn: Alte Börsenregel – „shorte“ nie kurzfristig einen Markt, den Du mittel-und langfristig steigen siehst!

Crash?

Noch immer gibt es viele Stimmen, die annehmen, dass die Börse noch mal die 2. Luft nach unten bekommt – möglich ist alles!
Es werden oft Vergleiche gezogen mit den 30er Jahren etc….natürlich wiederholt sich die Geschichte, d.h. es wird immer wieder Krisen und Rückschläge geben…
Aber: Die Menschen sind eben auch schlau! Und sie sind in der Lage zu lernen – die 30er Krise wurde z.B. durch Geldverknappung verschlimmert – die aktuelle Krise wird dagegen durch Geldschwemme einfach „weggeblasen“.
Natürlich ruft das wieder Kritiker auf den Plan – aber die wird es immer geben.
Ich glaube einfach, dass der überwiegende Teil der Anleger noch nicht realisiert hat, wie hoch der Markt tatsächlich steigen kann!
Und – natürlich wird dann – eines Tages – eine neue Börsenkrise kommen.
Diese Krise wird dann wahrscheinlich durch Gegebenheiten ausgelöst, die wir heute noch gar nicht kennen.
Die heute schon bekannten Krisen-Gründe werden es m.M.n. aber nicht sein – denn diese werden aktuell bekämpft und ausgemerzt – so wie die Schweinegrippe.
Doch das ist eben so – auf den Tag folgt die Nacht, auf die Nacht der nächste Tag und meines Wissens geht das noch sehr lange so weiter.
Daher: Haben Sie vertrauen in die Menschheit – sie hat schon andere Krisen überstanden, als nur ein paar krumme Bankbilanzen.
Und – ganz wichtig: Ich bin ja selbst bekanntermaßen Profishorter – d.h. ich erkenne und setze am liebsten auf fallende Märkte. …

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Wie angekündigt erhalten Sie heute unsere neue DAX-Prognose – ich habe damit gewartet, da ich die Entwicklung der jüngsten kleinen Top-Korrektur abwarten wollte.

DAX 8000 – das ist doch ein Wort, oder? Quasi XXL…

In nackten Zahlen:

Ich erwarte in etwa 2 Szenarien – eine davon ist sehr optimistisch, die andere extrem optimistisch!
In der „schwächeren“ Version erwarte ich zunächst Werte von 6500 Punkten zwischen Neujahr und April 2010 – anschließend einen Anstieg auf ca. 7500 Punkte bis zum 4. Quartal 2010. Die 8000 Punkte könnten dann gegen Ende 2010 machbar sein.

In der aggressiveren Version läuft der Markt weiter wie bisher und testet schon im ersten Quartal 2010 sein altes Zwischenhoch vom 19.05.2008 (7231 Punkte)…wenn der Test gelingt, wovon wir jetzt einmal großzügig ausgehen, kann der DAX schon gegen Sommer/Herbst 2010 an die 8000er Marke anklopfen.

8000 Punkte im DAX – das sind ca. 40% vom aktuellen Niveau aus gesehen. Das klingt wie üblich sehr viel – ist aber in ca. einem Jahr durchaus machbar. Zur Erinnerung – die letzten 60% machte der DAX in nur 6 Monaten! Einen Großteil davon haben wir mit unserer Kaufempfehlung von Ende März mitnehmen können – auch damals klangen ca. 6000 Punkte zunächst viel – heute nicht mehr!

Die Prognose in anderen Worten:

Ich sehe in der Finanzkrise nichts anderes als eine unliebsame – oder liebsame? – Unterbrechung des seit 2003 bestehenden Aufwärtstrends. D.h. nach der Krise wird – wie bisher in allen Krisen – alles so sein wie vorher – nur besser!

Kurzfristig:

Kurzfristig bzw. auch auf Sicht von bis zu 4 Wochen, ist für mich am Markt fast alles möglich – im schlechtesten Fall sehe ich eine Fortsetzung der aktuellen Top-Korrektur bis Anfang November…wie gesagt – im schlechtesten Fall. Dann könnte der Markt durchaus nochmals Werte von evtl. 5200 sehen. Spätestens ab Ende Oktober bzw. Anfang November sollte es dann aber wieder nach oben gehen…
Im durchschnittlich anzunehmenden Fall, wird der DAX aber in seinem aktuellen Chart-Muster „Höhere Hochs – höhere Tiefs“ bleiben und seine Aufwärtsbewegung fortsetzen. Im optimalen Fall „droht“ dem Markt jedoch kurzfristig eine beschleunigte Aufwärtsbewegung – vor allem, da das so gut wie keiner auf der Rechnung hat.

Mittel- und langfristig…

…sehen wir dagegen zu steigenden Kursen nach wie vor keine Alternative!

Warum:

Zum einen ist der Markt nach wie vor sehr billig – vor allem, wenn das aktuelle Zinsniveau berücksichtigt wird.

Die Weltwirtschaft wird sich weiter erholen …

ÜBER MICH

„Es ist wie im Fußball. Die besten Spieler haben zwar auch Talent – aber sie trainieren auch mehr als die anderen! Wenn Du früh im Leben Deine Begabung erkennst und dann mit Liebe und Hingabe dabei bist…mehr geht nicht!!“

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