Allgemein

Seit dem 23.03.2009 bzw. 25.03.2009 (An diesen Tagen haben wir Ihnen prognostiziert, dass die Börsen ihren Tiefpunkt gesehen haben) ist der DAX um ca. 10% (in der Spitze noch etwas mehr) nach oben gelaufen und hat vorerst unsere Theorie untermauert.

Und ich bleibe dabei – das Tief liegt hinter uns!!! Ich gehe davon aus, dass der Markt evtl. noch bis Ende April um sein aktuelles Niveau schwanken kann – wenn überhaupt – , aber schon innerhalb von 3-5 Monaten in die Region von ca. 6000 Punkten vorstoßen wird. Diese rasante Entwicklung (Plus ca. 33% vom aktuellen Niveau ausgehend!!!) haben die meisten sicher nicht in ihrem „Drehbuch“– dies ist jedoch nur ein weiterer Grund, warum ich dies für sehr wahrscheinlich halte!

Wie schon in den letzten Ausgaben erwähnt, erwarten wir keinerlei größere Rückschläge am Markt – alles was evtl. in schwachen Tagen nach schlechten Nachrichten von den letzten ängstlichen Anlegern in den Markt geht, wird gnadenlos aufgekauft!!! Wie schon in den letzten Wochen…

Unser Risiko ist sehr begrenzt – bezogen auf unsere Kaufempfehlung von Ende März und dem empfohlenen Stop am alten Markttief ist es mit ca. 10% zu beziffern…die Chancen sind dagegen riesig: Wie gesagt – bei ca. 6000 Punkten wären es ca. 45%! Und – wie Sie wissen liegt mein DAX-Ziel bis ca. 2012 bei ca. 12.000 Punkten.

Die Gründe für den erwarteten Kursanstieg haben wir schon oft besprochen und ich möchte Ihnen nicht die Zeit stehlen, diese zum wiederholten Male „lesen zu müssen“ – außerdem: Wenn die Börsen wirklich steigen, dann werden diese „Gründe“ in 2-4 Monaten in allen Zeitungen stehen…diese Zeit können wir also sparen…

Einzelwerte:

Alle genannten Einzelwerte vom 25.03. konnten bis heute deutlich zulegen – auch unsere „Lieblingsaktie“ Deutsche Bank konnte sich seit unserer Empfehlung mehr als verdoppeln und beide – von vielen erst belächelte – Kursziele erreichen!

Fazit:

Wir empfehlen Ihnen weiterhin im Markt investiert zu bleiben und möglichst Urlaub etc. zu machen…nutzen Sie das schöne Wetter und lassen Sie sich nicht von den noch 1-2 Monate lang auf uns einprasselnden schlechten Nachrichten nervös machen…Sie werden es kaum glauben, aber auch ich als professioneller Händler verhalte mich so – ich bin (für mich untypisch) breit gestreut im Markt investiert und lasse die Dinge laufen – die reine Bildschirmzeit habe ich reduziert und verfolge nur begrenzt Börsennachrichten…nur manchmal höre ich mir einen z. B. N-Tv US-Marktbericht an – wenn es dann – wie so oft …

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Wie Sie wissen, haben wir seit dem 23.03.2009 die Baisse prognosemäßig zu Gabe getragen und eine neue Hausse „ausgerufen“…

Für den Monat April hat sich unsere Meinung nicht geändert…wir sehen weiterhin eine Aufwärtsbewegung an den Börsen, die nur durch kleinere Störfeuer beeinträchtigt werden sollte. Die Bedingungen für den Beginn einer nachhaltigen Aufschwungphase sind in jedem Fall äußerst günstig: Die Konjunktur sollte/könnte mittelfristig anspringen – wir denken eher und stärker als allgemein erwartet! Die Stimmung an den Börsen, bei den Anlegern, in der Politik sowie in der Wirtschaft ist nach wie vor extrem schlecht – jedoch steigen die Notierungen…i.d.R. ein untrügliches Anzeichen einer Trendwende…wenn Sie die Kommentare der Nachrichtensender verfolgen, so heißt es meist: „Keiner weiß so recht, warum es gerade jetzt nach oben geht – das kann nicht lange halten!“…Börse ist Psychologie, und diese Stimmung ist genau die, auf die ich gewartet habe…verbesserte Nachrichten (schlechter geht’s kaum…) werden vermutlich in Kürze folgen und das Kursniveau weiter anheben…

Wir empfehlen vor allem marktbreite ETF´s zu kaufen, die die großen Indizes 1:1 abbilden und diese zu halten – Stop: Das alte Markttief. Machen Sie jetzt unbedingt Urlaub und überlassen Sie den Kräften der Märkte die Restarbeit – sonst riskieren Sie in einem Moment der persönlichen Schwäche sich doch noch aus dem Mark rausreden zu lassen!

Die Chancen…

…sind beträchtlich: Sie wissen, mein DAX Ziel liegt bei ca. 12.000 Punkten bis ca. 2012….was heute noch recht unwahrscheinlich klingt, lässt sich ganz einfach errechnen….z.Zt. notiert z.B. der DAX mit einen erwateten KGV von ca. 11.65 (Quelle Bloomberg)…da die Gewinnschätzungen z.Zt. megagedrückt sind, ist eine Verdopplung der Gewinnschätzungen nach einer konjunkturellen Erholung das Mindeste, was man erwarten kann – vor allem in fast 4 Jahren – und wenn’s ein Jahr länger dauert – wen juckt´s…bei einem KGV von dann z.B. 16 wären wir dann bereits bei über 12.000!!! Daher kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man den Markt nochmals z.B. 1000 Punkte tiefer kaufen kann – darauf warten viele – wahrscheinlich vergeblich!!!

Das Risiko:

Sollte in den nächsten Jahren die Weltwirtschaft noch stärker einbrechen, die Arbeitslosenzahlen auf ca. 15 % steigen und brennende Autos nebst Mülltonnen dann noch unser aller kleinstes Problem sein werden – dann, ja dann haben wir das Markttief noch lange nicht gesehen…aber darauf sollten Sie logischerweise nicht setzen – da Sie alles Geld, das Sie dann als „Krisengewinnler“ in der Vorphase verdient haben, Sie dann „dem Volke gestohlen …

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Wie Sie wissen, habe ich mich schon vor 2 Tagen festgelegt: Das war´s mit der Börsenbaisse!!! Ab jetzt sehen wir wieder steigende Notierungen. Bis jetzt sieht es auch ganz gut aus.

In den letzten Tagen hat sich zudem noch mal ein größeres Short-Interest (Anzahl der leerverkauften Aktien) aufgebaut, das auf den üblichen Marktrücksetzer spekuliert – da sich die Kurse jedoch in den vergangenen Sitzungen sowohl bei guten als vor allem auch bei schlechten Nachrichten nach oben geschaukelt haben, ist hier zumindest aus technischer Sicht ein weiterer Anstieg zu erwarten – und kein unmittelbar bevorstehender Rücksetzer.
Und falls doch, sollte die große Anzahl der Leerverkäufe hier als deutliche Stütze dienen.
Somit ist eine schnelle Rückkehr zu den alten Tiefständen aus heutiger Sicht mehr als fraglich…dazu kommen noch die vielen Hilfsprogramme und das gigantische Cashvermögen der Anleger, das nur auf den Einstieg wartet.

Fazit: Kümmern Sie sich nicht mehr um die schlechten Nachrichten bzgl. Wirtschaft, Banken etc…schauen Sie ab jetzt wieder auf die Kurse – denn die gehen nach oben!!!

Es gibt derart viele Werte, die zwar alle schon angelaufen sind, jedoch noch immer deutliches Aufholpotential besitzen…vor allem aus der 2. und 3. Reihe….AMD (US-Symbol „AMD“),JDS Uniphase Corp. (JDSU), Exide Technologies (XIDE), Applied Micro (AMCC) und Seagate (STX), um nur einige zu nennen.
Natürlich sind auch große Werte wie General Electric (GE) oder Alcoa (AA) zu beachten….ich möchte nicht sagen „Im Prinzip können Sie fast alles kaufen“ – aber, es geht beinahe in diese Richtung.
In Deutschland – hier hat die Deutsche Bank unser 2. Kursziel (34 – 38 Euro) fast erreicht – sieht es ähnlich aus…ob Klöckner oder Gildemeister aus der 2. Reihe, oder z.B. Metro aus dem DAX-Bereich – alles sieht extrem interessant aus!
Oder – auch immer zu empfehlen – ein DAX oder MDAX-ETF, damit decken Sie den ganzen Markt ab…und der z.B. Dax hat in der aktuellen Bewegung zunächst Luft bis 4500 – 4700 Punkte. Unser langfristiges Kursziel im DAX bleibt unverändert bei ca. 12.000 Punkten bis ca. 2012.

Goldaktien sind ebenfalls noch immer kaufenswert – hier sollten Sie jedoch das Stop nachziehen!

Und – Vorsicht bei Öl- und Energieaktien!!!

Sicherlich kennen Sie die allgemeine Ansicht – der Ölpreis wird AUF JEDEN FALL wieder steigen, sobald die Weltwirtschaft sich erholt hat.
Wie Sie wissen, sehe ich das grundsätzlich völlig anders – zum einen wird die Nachfrage aufgrund alternativer Möglichkeiten nicht mehr so stark steigen, wie zunächst angenommen und …

Allgemein

Vorab:

Unsere Tradingempfehlung der letzten Ausgabe ist angelaufen – der MARKET VECTORS GOLD MINERS-ETF (US-Symbol „GDX“) konnte sein erstes Kursziel (37- 40$) mit einem Schlusskurs am Freitag von 37.55 $ bereits erreichen – also plus 15% ca. …es empfiehlt sich immer, am ersten Kursziel auch ein paar Stücke mit gutem Gewinn zu „geben“, denn das 2. Kursziel ist noch weit (43 – 47$). Aber: Auch hier sehen wir eine gute Möglichkeit, dieses in der angegebenen Frist (bis Ende April/Mai) zu „sehen“.

Was gib es sonst Neues in der Finanzwelt?

Zunächst sind die Unsummen, welche die US-Notenbank-Jongleure in den Markt pumpen, ein großes Thema.
Für mich sind es die richtigen Schritte!!!
Wer das Finanzsystem kennt, der weiß genau, dass es sich hierbei um ein gigantisches Schneeballsystem handelt – jedoch um eines, dass – auf Kosten von Ressourssen – in der Theorie fast unbegrenzte wirtschaftliche Entwicklungen ermöglicht. Daher ist es aus Sicht der meisten Weltbürger erstrebenswert, dieses System zu erhalten. Dieses Schnellballsystem kann jedoch nur mit immer mehr Geld und höheren Werten am Laufen gehalten werden – in der Theorie ebenfalls fast unendlich lang. Die Amerikaner wissen das! Daher pumpen sie jetzt Gelder in den Markt „was das Zeug hält“ – und werden damit die Krise überwinden – wahrscheinlich. Wir in Europa wissen das jedoch nicht – oder noch nicht – und denken noch immer, ein Sparkurs wäre das Richtige. Paradoxerweise ist es jedoch genau der Sparkurs, der das System eines Tages anhalten und kippen könnte….. Warum das genau so ist? Es gibt Dinge, deren Verbreitung kontraproduktiv sind – zum Beispiel die Regeln des Finanzsystems. Je weniger Menschen wissen, wie das Finanzsystem funktioniert, desto besser arbeitet es – und alle Profitieren! Würden alle Menschen die Regeln des Finanzsystems kennen – es würde noch am gleichen Tag kollabieren und die „Great Depression“ aus den 30er Jahren wäre dann noch ein wünschenswertes Szenario! Also – in diesem Fall: Nichtwissen ist Macht!

Ein kleines Praxisbeispiel bietet der Fall „Bernard Madoff“, der mit einem Schnellballsystem vor Kurzem ca. 50 Mrd. $ veruntreute – ein Riesenskandal und wohl der größte Betrugsfall der Geschichte. Natürlich – gut, dass der Fall aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, aber die Frage ist auch:
Wann fühlten sich die Madoff-Anleger besser? Jetzt, wo sie wissen, dass ihr Geld verloren ist? Oder vor einem Jahr, als sie Millionenschwere Kontoauszüge in ihren Schubladen hatten? Na, was glauben Sie?
Mit unserem Finanzsystem sieht …

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Unsere letzte Tradingempfehlung bzgl. DAX/S&P; ist leider nicht aufgegangen – schon am nächsten Tag wurde die DAX-Stopmarke erreicht und ein Verlust von ca. 2% realisiert…aktuell notiert der Index um 3600 Punkte – z.Zt. ohne erkennbare Erholungstendenzen.

Dies bedeutet: Langfristig bleiben deutsche Aktien bei einem DAX von unter 5000 Punkten für uns ein klarer Kauf – kurzfristig ist allerdings jedes Szenario möglich. Leider haben wir den letzten Abwärtsmove verpasst, so dass wir heute konsequenterweise auf den aktuellen Tiefständen keine kurzfristigen Leerverkäufe empfehlen können. Das heißt im Klartext: Kurzfristig warten wir vorerst ab – neue Kauf- bzw. Leerverkaufssignale können sich innerhalb von Tagen zwar ergeben, sind aus aktueller Sicht jedoch nur vermutbar.

Fazit: Langfristig kaufen, kurzfristig abwarten!!!

Und wann „dreht“ der Gesamtmarkt?

Neben der Möglichkeit eines finalen bereinigenden Selloffs, sehe ich aktuell noch mehrere Varianten. Zum einen könnte dem Markt das entgültige Aus von z.B. General Motors und evtl. zusätzlich noch einer Großbank (z.B. Citigroup etc.) aus der Krise helfen (JA – Helfen!!! Damit wäre viel Unsicherheit aus dem Markt ´raus…)…oder – für mich die wahrscheinlichste Variante: Der „grundlose-Ermüdungsrebound“ – damit ist ein newsneutraler Rebound gemeint, der einzig aus einem übersättigten Verkaufsverhalten der Anleger entsteht. Ein solcher Rebound wäre aus meiner Sicht in jedem Fall der tragfähigste. Beobachten Sie also in den nächsten Tagen sehr genau z.B. US-Bank-Aktien wie Bank of America, JP Morgen oder Wells Fargo – sollten diese ohne erkennbare Nachrichten ihre in den letzten Tagen erlittenen Verluste wettmachen, so wäre dies ein erstes Signal…

Bis dahin

Henry Littig
Backstagenews.de…

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Typisch – da ist man mal für ein paar Tage verreist – schon markieren die Märkte neue Tiefstände. An meinem Aufenthaltsort gab es zwar eingeschränkte Mobilverbindung (kaum eine SMS kam an), jedoch keinerlei Internetverbindung. Auch das gibt’s heute noch…

Als Börsenmensch ist eine solche Informationskappung zunächst ein echter Schock – aber, man gewöhnt sich dran – wie an fast alles! Doch nun bin ich zurück in der digitalen Welt!

Und – Josef Ackermann sein Dank – die Aktien der Deutschen Bank notieren noch immer auf dem Niveau, auf dem sie erworben wurden…der DAX dagegen ist über 10% im Minus.

Überhaupt: Während die Gesamtmärkte noch mal ihre Tiefstände testen, sehe ich gerade bei den stark geprügelten Bankwerten z.Zt. die besten Chancen – vor allem bei der Deutschen Bank. Hier habe ich z.Zt. zwei Kursziele vor Augen: Ca. 26 – 28 Euro bis ca. Ende März, sowie ca. 34 –38 Euro bis ca. April/Mai. Dies klingt bei einem aktuellen Wert von ca. 20 Euro sicherlich auf den ersten Blick etwas utopisch, jedoch ist alles andere unlogisch!!!

Unlogisch nicht, weil der Wert nicht auch sinken könnte, nein…unlogisch, weil einer Aktie über einen solch langen Zeitraum bis z.B. Ende Mai nicht nur z.B. 25% Plus zugetraut werden sollten, während sie doch aktuell innerhalb von 1 –2 Wochen stetig schon um mehr als 25% geschwankt hat.

Oder anders: Wenn Sie aktuell einen Wert empfohlen bekommen, der bis Ende des Jahres ca. 10% zulegen soll – lassen Sie die Finger davon. Denn in der Realität wird dieser Wert – wenn er läuft – um evtl. 100% zulegen können…und wenn er nicht läuft, um evtl. 50% abgeben. Und wer nicht den Mut hat, sich mit seinen Prognosen in dieser Spanne zu bewegen – sie wissen schon…

Für heute soll es das schon gewesen sein…wie gesagt, Banken sehen gut aus – auch US-Banken…bei den Nebenwerten habe ich bei PHM (Pulte Homes, z.Zt. 9.86$) ein Kaufsignal ausgemacht…

Mehr und auch wieder ausführlichere Infos gibt´s demnächst…

Bis dahin

Henry Littig
Backstagenews.de…

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In Krisenzeiten rücken die Menschen näher zusammen – das war schon immer so, und wird auch noch lange so bleiben. Verdrängte Themen wie Glaube und Religion etc. werden in solchen Zeiten wieder salonfähig.

Da möchte ich nicht zurückstehen und bekenne:

ICH GLAUBE – an Josef Ackermann!

Ja, Sie haben richtig gehört – Josef Ackermann!!!

Wer mich ein wenig kennt, der weiß,ich bin für unpopuläre Meinungen gerne „zu haben“.

Und aktuell wird Herr Ackermann noch immer für alles verantwortlich gemacht – selbst für das abgelaufene Haltbarkeitsdatum eines Schimmelkäses.

Ich denke anders: Ich habe gestern Aktien der Deutschen Bank gekauft, denn für mich wird Josef Ackermann Unternehmer des Jahres 2009!

Ich glaube, dass die Deutsche Bank (auch der Platow-Brief denkt in diese Richtung) schon im Jahr 2009 einen Gewinnsprung hinlegen wird, dass den Analysten die Augen stehen bleiben.
Ich glaube, dass Josef Ackermann mit seiner Deutschen Bank als eine Art „Messias“ die Wende in der Finanzkrise einläuten wird, und somit wieder Vertrauen in das Bankwesen geschaffen werden kann.
Ich glaube, dass Herr Ackermann im Grunde schon Unternehmer des Jahres 2008 werden müsste – denn welcher Bankmanager hat sein Institut vergleichbar gut durch die Krise navigiert – na ja, von dem Schimmelkäse mal abgesehen.

Ja, all das glaube ich und habe gestern Aktien der Deutschen Bank gekauft – morgen sollen Geschäftszahlen kommen…diese werde wohl nicht allzu rosig…ob „ER“ etwas zu den angeblich sehr guten Januar-Zahlen sagen wird – ich weiß es nicht. Ein positiver Ausblick könnte den Weltbörsen auf absehbare Zeit eine Stütze geben. Jedoch ist auch ein „Schweigen“ zum Ausblick 2009 nicht ausgeschlossen. Daher ist Morgen kursmäßig auch alles möglich.

Natürlich: Auch der stärkste Glaube kann erschüttert werden…aber ich bin guten Mutes, dass Aktien der Deutschen Bank zumindest mittel- und langfristig bei allen Risiken eine extreme Chance beinhalten.

Zum Gesamtmarkt: Unsere Long-Empfehlung vom 26.01.2009 bleibt bestehen. Wir sehen kurzfristig eher Aufwärtspotential an den Börsen.

So Josef – jetzt liegt alles an Dir! Zeig uns, wie man aus Wasser Wein, bzw. aus einer Baisse eine Hausse macht. Vermutlich bin ich einer Deiner letzten „Jünger“ – und bekenne mich hier öffentlich zur Stärke der Deutschen Bank.

Bis dahin

Henry Littig
Backstagenews.de …

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Bzw.: Was haben die USA und der FC Bayern München gemeinsam?

Große, verlässliche Trends sind aktuell an den Märkten noch Mangelware…selbstverständlich gibt es immer wieder Chancen und Risiken! Jedoch sind diese i.d.R. tagbezogen und eignen sich nur für Trader mit Echtzeitkontakt zu den Märkten…z.B. das Auf-und-Ab der US-Bankaktien in den letzten Handelstagen, nur um ein Beispiel zu nennen.

Den einzigen halbwegs verlässlichen Trend (aus meiner Sicht) erkenne ich nach wie vor im Gold/Goldaktienbereich…solange der Goldpreis nicht unter die 800er Marke fällt, besteht hier deutliches kurz-, mittel-, und langfristiges Aufwärtspotential.

Ein möglicher Anstieg des Goldpreises würde sich auch „eins zu eins“ mit unserer seit langem favorisierten Theorie decken, dass der Goldpreis entgegen der normalen „Krisenlogik“ erst zum Ende der Krise hin beginnt zuzulegen…die Gründe dafür habe ich schon öfters benannt. Irritationen bzgl. des glänzenden Metalls kommen derweil vor allem von der Währungsfront. Hier macht ein stark schwankender US-$ den Marktteilnehmern das Leben schwer.

Hier besteht die Unisono-Meinung, dass a) der $ aufgrund der US-Verschuldung fallen MUSS, und dann b) der Goldpreis steigen wird. Doch auch in diesem Punkt stimme ich nicht mit den übrigen Experten überein. Ich gehe davon aus, dass der Goldpreis sich in Zukunft verstärkt von der $ Kopplung lösen wird/kann und somit vor allem in Nicht-$-Währungen gerechnet (z.B. auf Eurobasis notiert das Gold nahe Alltimehigh, in vielen anderen Währungen bereits deutlich auf Alltimehigh!) – weiter zulegen wird. Der $ selbst – das betone ich gerne immer wieder – MUSS nicht fallen! Im Gegenteil – wenn man die Historie zu Rate zieht, dann MUSS er sogar steigen! Warum? Sehr einfach ausgedrückt: Historisch war es immer ein Fehler gegen die USA zu wetten und auf eine Periode der $-Schwäche folgte immer eine Phase der $-Stärke – alles andere war immer Wunschdenken der restlichen Welt!

Am Besten vergleichen Sie den $ bzw. die USA mit den Erfolgen der Bayern Münchner im Fußball. Neben den Bayern selbst, gönnt ihnen noch eine überschaubare und quer übers Land verteilte Fangemeinde jeden Erfolg. Der große Rest allerdings erfreut sich an jeder Niederlage und wenn nicht schon nach 2 Unentschieden dann doch spätestens nach einer verpassten Titelverteidigung kreisen die Geier über der vermeindlichen Beute! Endlich der ersehnte Bayern-Niedergang! Auf dieser Hoffnung folgen dann i.d.R. 2 Titel in Folge. Mit den USA ist es ähnlich – jede Möglichkeit wird genutzt, den Niedergang der Imperialisten zu predigen…bisher ohne Erfolg!

Daher: An der Börse sollten Sie immer auf das …

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Special – der Konkurs der US-Autobauer

Der anstehende Konkurs der US-Autobauer bestimmt seit Tagen/Wochen wieder die Nachrichtenlandschaft…schon vor knapp einem halben Jahr (Artikel 03.07.2008, Ausblick Juli https://www.backstagenews.de/2008/07/03/ausblick-juli-2/ ) schrieben wir zu diesem Thema:

General Motors/Ford: Wann kommt „endlich“ der ersehnte Konkurs? Dass diese Werte – nach meiner Einschätzung – in den Konkurs „müssen“, ist im Prinzip seit 5-10 Jahren eine ausgemachte Sache. Die Summe der Gesamtverschuldung dieser beiden Unternehmen ist derart gigantisch, dass mit einer echten Entschuldung über reinen unternehmerischen Erfolg nicht zu rechnen ist. Ob es geschieht, wenn dieses Thema wie jetzt massiv durch die Presse geht und die Aktien langsam Richtung Penny-Stock verfallen – wer kann das sagen? In jedem Fall wäre eine „Entschuldung“ über einen Konkurs für beide Firmen der einzige Weg, langfristig wieder erfolgreich arbeiten zu können. Schließlich bedeutet ein US-Konkurs nicht das Ende der betreffenden Gesellschaft, sondern ist vielmehr als Neuanfang zu sehen. Denkbar wäre noch ein Eingreifen der US-Regierung, um den – trotz aller Vorteile – peinlichen Pleitefall zu verhindern…aber, auch hier gäbe es massiven Gegenwind bzgl. unerlaubter Begünstigung etc, etc…Fazit: Was sein muss, wird auch sein – früher oder später!

Und aktuell:

Meine Einschätzung zu diesen Werten hat sich nicht geändert! Diese Firmen können und vor allem dürfen nicht überleben! Gut – kurz vor Weihnachten kann ich eine gewisse Überbrückung akzeptieren, jedoch nicht permanent! Den Autobauern zur Hilfe zu Eilen hat den gleichen Effekt, den z.B. die Bergbausubventionen – bzw. jede andere Art von Subvention – gemeinhin haben: Nämlich gar keinen – bzw. keinen sinnvollen. Die US-Autobauer sind pleite und mit ihrem Geschäftsmodell gescheitert – solche Firmen haben nun mal am Markt nichts zu suchen…Subventionen – und um nichts anderes geht es hier – verzögern nur unnötig die notwendigen Umstrukturierungen.

Ein Konkurs der US-Autobauer wäre ein Glücksfall für die US-Autoindustrie und ein Schrecken für den Rest der Welt!

Wieso?

Ganz einfach – weil wir in Europa diese „Chance“ derzeit noch nicht haben!

„Chance“? —- Genau – „Chance“!

Jeder von uns weiß, dass es mit den herkömmlich produzierten und mit Benzin befeuerten Automobilen in Zukunft vorbei sein wird. Nur – es gibt noch keinen großen Autobauer, der das praktisch umsetzt…durch die jüngste Ölkrise sind wir wieder alle wachgerüttelt worden – der Verbraucher reagierte schnell…und die Industrie? Schläft weiter…

…aber nicht mehr lange! Denn die durch einen Konkurs oder sonst wie entschuldete US-Autoindustrie wird von Change-Obama mit Sicherheit zu einem Umdenken gezwungen werden…und das bedeutet, …

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Trading-Update

Nachdem das Bauch-Kaufgefühl der letzten Ausgabe
(siehe: http://www.backstagenews.de/newsletter_details.php?id=163 ) ein relativ exaktes Ergebnis lieferte, bin ich mir ab jetzt nicht mehr so sicher, dass wir die gesehene Aufwärtsbewegung der letzten Tage fortsetzen…für eine Fortsetzung der 2,5 tägigen Miniaturhausse war diese mir nicht kraftvoll genug…
Was nun?

In jedem Fall droht dem Markt jetzt ein erneutes, evtl. sogar beschleunigtes Abrutschen – vor allem dann, wenn das Tief der letzten 3 Tage nochmals nach unten durchstoßen wird….

Fazit:
Spätestens beim Unterschreiten der letzten 3-Tagestiefstände sollten alle kurzfristigen Long-Trades geschlossen sein und Leerverkäufe ins Auge gefasst werden…

Fazit2:
Da der Markt – zumindest für meine Augen – kurzfristig eher schwer einzuschätzen ist, könnten Sie natürlich auch Ihre Positionen glattstellen und ohne Stress die Weihnachtszeit genießen – evtl. demnächst mit Einkaufsgutscheinen von Angela Merkel! Der größte Unsinn, über den die Politik seit Jahren fabuliert hat! Aber: Nachdem die Politik aller Parteien mit Ihrem Krisengerede ein großes Stück Mitschuld an der aktuellen Krise hat, ist von dieser Seite in Sachen Krisenmanagement natürlich nicht viel sinnvolles zu Erwarten.

Fazit3:
Langfristig eingestellte Anleger können weiter halten!

Bis dahin

www.backstagenews.de…

ÜBER MICH

„Es ist wie im Fußball. Die besten Spieler haben zwar auch Talent – aber sie trainieren auch mehr als die anderen! Wenn Du früh im Leben Deine Begabung erkennst und dann mit Liebe und Hingabe dabei bist…mehr geht nicht!!“

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