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DAX

Ein wesentlich schlechteres Timing als gestern beim Schließen meiner DAX-Shortposition kann es wohl kaum geben:

Knapp 2 Stunden später rauschte der Index nach unten und erreichte heute – mehr oder weniger – mein geplantes Kursziel um 7900…

Jedoch – über entgangene Gewinne darf man sich genauso wenig ärgern wie über erlittene Verluste…dies ist aus rein menschlichen Gründen kontraproduktiv, da man dazu neigt, dies „mit Gewalt“ wieder ausbügeln zu wollen – und das geht dann meist daneben…

Trösten können zwei Wahrheiten:

Zum einen ist „richtig liegen und nichts verdienen“ immer noch besser als „falsch liegen und verlieren“,…

…zum anderen sieht es ja dennoch gar nicht so schlecht aus:

Denn wir sind schon seit ca. 2 Wochen raus aus dem Markt (fast zu Höchstkursen) und überwiegend Cash. Und das ist – zumindest gemessen an heutigen Kursen – doch eher eine sehr komfortable Position.
Und – ich bin noch immer Short im Dow Jones und ein paar Einzelaktien…von daher kann ich nicht wirklich „meckern“…

Aber – da der Mensch zur Perfektion neigt, wurmt mich das Glattstellen des DAX-Shorts doch ein wenig, da dies persönlich meine größte Shortposition war…

Fazit:

Es sieht gut für uns aus, aber leider nicht sehr gut…

Markt:

Mit reichlich Cash fühle ich mich weiterhin sehr wohl…an Käufe bzgl. des Gesamtmarktes denke ich aktuell nicht.
Die Märkte bleiben aber auch für mich derzeit nur schwer berechenbar. So könnte z. B. der DAX jederzeit 500 – 1000 Punkte verlieren. Vor allem, wenn die von mir erwarteten Schwierigkeiten der asiatischen Märkte anhalten. Allerdings kann der Markt auch in jeder Minute beginnen, drastisch anzusteigen. Dies ist/wäre immer dann der Fall, wenn die „Mächtigen“ dieser Welt (Notenbanken etc.) „beschließen“, dass die Kursrückgänge ein Ende haben „sollen“.
Und wer soll unter diesen Voraussetzungen größere Positionen eingehen?

Daher – viel Cash und nur kleinere Positionen bleiben das Gebot der Stunde…

Henry Littig
Backstagenews.de…

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Meine Entscheidung, zunächst alles zu verkaufen und den einen oder anderen Leerverkauf in DOW und DAX zu tätigen, war ja bislang gar nicht mal so schlecht:

Ein Ausstieg auf dem Hoch, die große Cash-Position fühlt sich gut an und die Leerverkäufe liegen im Plus.

Was will man mehr?

Das kann ich Ihnen sagen:

Ich bin leider zu lange im Geschäft, um nicht zu wissen, dass die „Pusher“ den Markt in jedem Augenblick auf ein neues Hoch hieven könnten – wenn sie nur wollten. Und ob sie das wollen oder nicht – und wenn ja, wann – das kann ich leider weder wissen noch beeinflussen.

Daher mein Fazit:

Der Markt kann jederzeit deutlich nach oben „gepflegt“ werden (siehe Nikkei im letzten halben Jahr). Jedoch – sobald das künstliche Schieben und Zerren aufhört, dreht der Markt m. A. n. sofort nach unten (siehe ebenso Nikkei in den letzten paar Wochen).

Aus diesem Grund bleibe ich zunächst stark cash und zugleich leicht short, da das Momentum z. Zt. auf der Shortseite ist…

So sieht es aktuell aus am Markt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Manchmal gibt es eben derart unklare Phasen, aber sie werden nicht ewig anhalten…

Henry Littig
Backstagenews.de…

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Seit meinem Ausstieg aus diesem Markt am Montag ist noch nicht viel geschehen – ein wenig hoch, ein wenig runter…

Aktuell gibt es extrem viele Gründe und Meinungen, warum die Märkte weiter steigen könnten – oder auch nicht. Ich verzichte gewohnt darauf, diese alle aufzulisten.

Gestern habe ich mir ein kleines Shortpositiönchen im Dow Jones zugelegt…nicht`s Großes, ich habe auch keine besonders feste Meinung dazu…eher als Nervenkitzel zu sehen…

Bezogen auf den DAX würde ich aktuell vermuten, dass die Notierungen in etwa zu gleichen Chancen bis Ende Juni ca. 7900 oder 8500 Punkte „sehen“ werden, was unter dem Strich (bei aktuell ca. 8270 Punkten um 10:17 Uhr) ebenfalls eine minimale Shortposition rechtfertigen würde.

In jedem Fall muss die Shortposition groß genug sein, um die Cash-Zeit „langeweilemäßig“ durchzustehen und gleichzeitig klein genug, um nicht einen möglichen Wiedereinstieg in die Märkte psychologisch zu verhindern…

Denn – die Märkte können jederzeit deutlich nach oben gepusht werden! Lässt das Pushen jedoch nach bzw. wird vorübergehend eingestellt, dann sollten die Notierungen langsam aber sicher abbröckeln…

Da dies jedoch keine Verhältnisse sind, die ich persönlich klar an den Charts erkennen könnte, begnüge ich mich in dieser Phase – wie gesagt – mit einer kleinen Position…

Henry Littig
backstagenews.de…

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„Eigentlich“ (für mich immer noch das beste Wort an der Börse) wollte ich Ihnen heute etwas anderes schreiben…hatte ich auch schon…allerdings habe ich mich gerade entschlossen, zunächst alles glattzustellen…

Warum?

Ich glaube zwar noch immer, das die Märkte Potential haben – evtl. auch deutliches Potential.

Aber, wie Sie wissen, habe ich zuletzt darauf gesetzt, dass wir ohne Korrektur weiter nach oben laufen.

Das ist jedoch nicht geschehen! So ehrlich muss man sein!

Daher passt meine Marktsicht aktuell nicht mehr 100%ig und ich habe mich entschlossen, zunächst alles zu verkaufen.

Bezogen auf den DAX und meine letzte Kaufempfehlung vom 29.04.2013 ( https://www.backstagenews.de/2013/04/19/neues-dax-kursziel-3/ ) bedeutet das ein Plus von gut 5 %.
Somit erhöht sich das DAX-Tradingplus seit Beginn 2012 auf ca. 57 %…

Fazit:

Ich bin somit zu 100% cash…ob, wann oder auf welchem Level ich wieder einsteige, kann ich aktuell noch nicht sagen. Oft ist das nur eine Frage von Stunden oder Tagen – das kommt ganz auf den Markt und meine Erwartungen an…aktuell sind die Chancen des Marktes für die nächsten Tage aus meiner Sicht bei „nur“ 50/50 – eine klare Richtung ist für mich noch nicht erkennbar…

Henry Littig
backstagenews.de…

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Vor ca. 7 Monaten und bei Preisen von über 1700 $ pro Unze habe ich Goldanlegern geraten, mögliche Goldbestände mit Optionen etc. abzusichern…

Diese Empfehlung hat uns bisher über 300$ Kursverluste erspart!

Gerade eben (gegen 15:30 zu ca. 1414 $) habe ich mein eigenes Gold-Hedging vorerst beendet…

Warum?

Gute Frage…ein Kauf ist Gold für mich aktuell nicht..jedoch schätze ich die Möglichkeit eines Preisanstieges in den nächsten 1 – 3 Monaten auf z. B. 1450 – 1570 $ als min. so gut ein, wie die Möglichkeit weiterer Rückschläge…daher habe ich das Hedging zunächst glattgestellt…sobald sich die Situation wieder ändert, nehme ich das Hedging evtl. wieder auf…gucken wir erst mal, was der Preis in den nächsten Tagen so macht…

Henry Littig
backstagenews.de…

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Schon wieder Feiertag? Gibt`s doch gar nicht…

An meiner grundsätzlich bullishen Einstellung zu den Börsen hat sich auch heute nichts geändert…ich sehe weiterhin deutliches Aufwärtspotential…

Fazit:

Alle Positionen halten…

Henry Littig
backstagenews.de…

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Die Börsen in den USA bleiben heute aufgrund eines Feiertags geschlossen…

Da DAX und Commerzbank heute fester tendieren, können wir einen handelsfreien US-Börsentag durchaus geniessen…

Da bleibt sogar Zeit für ein „ziemlich“ kleines Witzchen:

https://www.youtube.com/watch?v=IDk8lNqqpXw

Grundsätzlich denke ich, dass der Ur-Mr. Spock ebenfalls ein guter Börsenhändler geworden wäre – denn kaum jemand hatte seine Emotionen so gut im Griff wie der legendäre Halb-Vulkanier…

Henry Littig
backstagenews.de…

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Seit ca. einer Woche habe ich das Gefühl, dass man in der aktuellen Marktphase Einzelwerte eher meiden sollte. Die Gesamtmärkte sind bedingt durch ihre derzeitige Verfassung ganz klar im Fokus.

Und daher ist es im Augenblick völlig ausreichend, sich mit der Entwicklung der Primärbörsen zu beschäftigen.
So etwas ist eigentlich klassisch für eine Hausse im Mittelstadium. Im Mittelstadium einer Hausse steigen die Kurse i. d. R. auf breiter Front an und die Unterschiede zwischen den Einzelwerten verringern sich. Im Gegensatz dazu kann man gerade in der Früh,- oder auch Spätphase einer Hausse mit Einzelwerten besser punkten.

Gesagt – getan!

Daher habe ich mich in dieser Woche von fast allen „Wetten auf Einzelwerte“ getrennt.
Einzig bei der Commerzbank bin ich standhaft geblieben und halte diese Position fest…

D. h. neben der „Coba“ bin ich aktuell nur noch long im DAX, im Nasdaq-100 und seit gestern auch im Dow Jones – hier könnte ich mir bei anhaltender Marktschwäche ein weiteres Aufstocken durchaus vorstellen.
Da der Unterschied zwischen DAX, Dow und Nasdaq nicht wirklich groß ist, kann man auch zusammenfassend sagen:

Nennenswert long bin ich aktuell nur noch im „Gesamtmarkt“ und in der Coba. Und dann kann man – wenn`s doch nach unten gehen sollte – schneller die Reißleine ziehen…

Gold:

Meine letzte Shortempfehlung war bei ca. 1450- 1470 $…aktuell notiert Gold bei ca. 1390 $…obwohl ich hier noch immer keine große Hoffnung auf langfristig steigende Kurse habe, stoppe ich dennoch diesen Trade bei ca. 1400 $ und sichere somit den Gewinn ab…

Fazit:

Durch diese Straffung meiner Positionen beabsichtige ich eine gewisse Fokussierung auf das Wesentliche. Zu viele Werte können den Blick trüben…

Marktaussichten:

Aktuell bewerte ich den Rücksetzer an den Börsen noch als kurzfristige Erscheinung. Aber das wird sich innerhalb von ca. einer Woche entscheiden…

Henry Littig
Backstagenews.de…

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Es gibt weiterhin nicht viel „zu meckern“.

Die zwei großen Trends, auf die wir aktuell setzen, laufen.

Im DAX bleibe ich weiter long und sehe keinerlei Anzeichen einer Marktschwäche…mein erstes Kursziel von 8500 – 8700 Punkten ist greifbar nahe…

Gold – geht ebenso wie geplant weiter runter und steuert auf mein nächstes Kursziel zu…schaun wir mal…

Einzelwerte:

Von Blackberry habe ich mich übrigens getrennt und ein paar % Plus mitgenommen. Der Wert hat zwar sicherlich weiter Potential, aber charttechnisch hat sich die Situation zuletzt eher verschlechtert…daher – lieber mit einen kleinem Plus raus, als sich hier groß `rumärgern…

Mein Favorit unter den Einzelwerten ist aktuell die Commerzbank – gerade um 8.06 Euro (10.37 Uhr)…nachdem ich mir hier bislang eher langfristige Kauf-Gedanken gemacht habe, scheint jetzt aber ein kurzfristiger Move nach oben möglich…

Henry Littig
Backstagenews.de…

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Gold:

So langsam geht`s hier „ans Eingemachte“!

Meine letzte Goldempfehlung vom 01.05.,…

(Hier der Wortlaut: „Nach dem jüngsten Anstieg, könnten Trader jetzt wieder short gehen…meine Meinung bleibt unverändert: Der Verfall des Goldpreises hat gerade erst begonnen“)

…war korrekt…der Preis ist seit dem wieder um 5 -6 % abgebröckelt. Leider kann ich hier noch keine Entwarnung geben. Im Gegenteil…

Ich erwarte Kurse von 1150 – 1250 $ innerhalb von 2 – max. 6 Wochen…d. h. hier kann man durchaus short bleiben…

Während bei meiner ersten Verkaufsempfehlung im Oktober 2012 zu 1710 $ noch alle sogenannten Pro-Gold-Argumente auf einen „sicheren Anstieg“ des Goldpreises hindeuteten, zerbröselt auch diese Front langsam aber sicher. Dieser Stimmungsumschwung sollte für weiteren Druck auf das gelbe Metall sorgen…

Aber – es gibt auch heute noch sogenannte „Argumente“, mit denen Anlegern noch immer suggeriert wird, der Preis könne kaum noch fallen.

Z. B. das „Produktionskostenargument“. Dies hörte ich zuletzt öfters…

Da heißt es: „Ja – also – der Goldpreis kann gar nicht mehr viel tiefer fallen, da er sonst bald das Produktionskostenniveau erreicht. Und darunter KANN der Preis ja AUF KEINEN FALL fallen!“

Klingt gut, oder? Und es scheint auch irgendwie logisch zu sein. Angenommen, der Produktionspreis liegt bei 1000 $ die Unze. Dann macht ein Produzieren nur Sinn, wenn der Preis über 1000 $ liegt. Darunter würde die Produktion gestoppt, der Nachschub würde versiegen und der Preis – KÖNNE nicht weiter sinken!

Meine Meinung dazu:

Im Grunde bin ich da FAST der gleichen Meinung. Ich denke auch, der Preis KANN nicht unter diese Marke sinken.

Aber ich denke, der Preis WIRD unter diese Marke sinken!!!

Denn leider hat auch dieses Argument einen großen Haken: Wir reden hier über Gold und nicht über Äpfel und Zwiebeln! Äpfel und Zwiebel werden – sofern es keine Subventionen gibt – i. d. R. nicht unter den Produktionskosten verkauft.
Aber Äpfel und Zwiebel sind auch verderblich und halten sich nicht lange!
Gold dagegen ist sehr, sehr langlebig! Und in den letzten 10 Tsd. Jahren wurden Unmengen davon gefördert! Und diese Unmengen sind noch immer da – befinden sich in Händen von Fonds, Privatleuten und Notenbanken. Und diese können und werden verkaufen, wenn der Preis abbröckelt. Völlig egal wo die Produktionskosten sind. Selbst wenn ab morgen kein Gold mehr gefördert werden würde, gäbe es für den Goldpreis theoretisch KEIN Limit nach unten. Da machen die paar Tonnen Gold, die jedes Jahr in der Industrie …

ÜBER MICH

„Es ist wie im Fußball. Die besten Spieler haben zwar auch Talent – aber sie trainieren auch mehr als die anderen! Wenn Du früh im Leben Deine Begabung erkennst und dann mit Liebe und Hingabe dabei bist…mehr geht nicht!!“

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