Seit ca. einer Woche habe ich das Gefühl, dass man in der aktuellen Marktphase Einzelwerte eher meiden sollte. Die Gesamtmärkte sind bedingt durch ihre derzeitige Verfassung ganz klar im Fokus.

Und daher ist es im Augenblick völlig ausreichend, sich mit der Entwicklung der Primärbörsen zu beschäftigen.
So etwas ist eigentlich klassisch für eine Hausse im Mittelstadium. Im Mittelstadium einer Hausse steigen die Kurse i. d. R. auf breiter Front an und die Unterschiede zwischen den Einzelwerten verringern sich. Im Gegensatz dazu kann man gerade in der Früh,- oder auch Spätphase einer Hausse mit Einzelwerten besser punkten.

Gesagt – getan!

Daher habe ich mich in dieser Woche von fast allen „Wetten auf Einzelwerte“ getrennt.
Einzig bei der Commerzbank bin ich standhaft geblieben und halte diese Position fest…

D. h. neben der „Coba“ bin ich aktuell nur noch long im DAX, im Nasdaq-100 und seit gestern auch im Dow Jones – hier könnte ich mir bei anhaltender Marktschwäche ein weiteres Aufstocken durchaus vorstellen.
Da der Unterschied zwischen DAX, Dow und Nasdaq nicht wirklich groß ist, kann man auch zusammenfassend sagen:

Nennenswert long bin ich aktuell nur noch im „Gesamtmarkt“ und in der Coba. Und dann kann man – wenn`s doch nach unten gehen sollte – schneller die Reißleine ziehen…

Gold:

Meine letzte Shortempfehlung war bei ca. 1450- 1470 $…aktuell notiert Gold bei ca. 1390 $…obwohl ich hier noch immer keine große Hoffnung auf langfristig steigende Kurse habe, stoppe ich dennoch diesen Trade bei ca. 1400 $ und sichere somit den Gewinn ab…

Fazit:

Durch diese Straffung meiner Positionen beabsichtige ich eine gewisse Fokussierung auf das Wesentliche. Zu viele Werte können den Blick trüben…

Marktaussichten:

Aktuell bewerte ich den Rücksetzer an den Börsen noch als kurzfristige Erscheinung. Aber das wird sich innerhalb von ca. einer Woche entscheiden…

Henry Littig
Backstagenews.de

Geschrieben von admin