Gold:

So langsam geht`s hier „ans Eingemachte“!

Meine letzte Goldempfehlung vom 01.05.,…

(Hier der Wortlaut: „Nach dem jüngsten Anstieg, könnten Trader jetzt wieder short gehen…meine Meinung bleibt unverändert: Der Verfall des Goldpreises hat gerade erst begonnen“)

…war korrekt…der Preis ist seit dem wieder um 5 -6 % abgebröckelt. Leider kann ich hier noch keine Entwarnung geben. Im Gegenteil…

Ich erwarte Kurse von 1150 – 1250 $ innerhalb von 2 – max. 6 Wochen…d. h. hier kann man durchaus short bleiben…

Während bei meiner ersten Verkaufsempfehlung im Oktober 2012 zu 1710 $ noch alle sogenannten Pro-Gold-Argumente auf einen „sicheren Anstieg“ des Goldpreises hindeuteten, zerbröselt auch diese Front langsam aber sicher. Dieser Stimmungsumschwung sollte für weiteren Druck auf das gelbe Metall sorgen…

Aber – es gibt auch heute noch sogenannte „Argumente“, mit denen Anlegern noch immer suggeriert wird, der Preis könne kaum noch fallen.

Z. B. das „Produktionskostenargument“. Dies hörte ich zuletzt öfters…

Da heißt es: „Ja – also – der Goldpreis kann gar nicht mehr viel tiefer fallen, da er sonst bald das Produktionskostenniveau erreicht. Und darunter KANN der Preis ja AUF KEINEN FALL fallen!“

Klingt gut, oder? Und es scheint auch irgendwie logisch zu sein. Angenommen, der Produktionspreis liegt bei 1000 $ die Unze. Dann macht ein Produzieren nur Sinn, wenn der Preis über 1000 $ liegt. Darunter würde die Produktion gestoppt, der Nachschub würde versiegen und der Preis – KÖNNE nicht weiter sinken!

Meine Meinung dazu:

Im Grunde bin ich da FAST der gleichen Meinung. Ich denke auch, der Preis KANN nicht unter diese Marke sinken.

Aber ich denke, der Preis WIRD unter diese Marke sinken!!!

Denn leider hat auch dieses Argument einen großen Haken: Wir reden hier über Gold und nicht über Äpfel und Zwiebeln! Äpfel und Zwiebel werden – sofern es keine Subventionen gibt – i. d. R. nicht unter den Produktionskosten verkauft.
Aber Äpfel und Zwiebel sind auch verderblich und halten sich nicht lange!
Gold dagegen ist sehr, sehr langlebig! Und in den letzten 10 Tsd. Jahren wurden Unmengen davon gefördert! Und diese Unmengen sind noch immer da – befinden sich in Händen von Fonds, Privatleuten und Notenbanken. Und diese können und werden verkaufen, wenn der Preis abbröckelt. Völlig egal wo die Produktionskosten sind. Selbst wenn ab morgen kein Gold mehr gefördert werden würde, gäbe es für den Goldpreis theoretisch KEIN Limit nach unten. Da machen die paar Tonnen Gold, die jedes Jahr in der Industrie verbraucht werden, keinen Unterschied!

Daher – alle sogenannten Goldargumente werden am Ende des Tages keinen Wert haben.
Denn der Goldpreis ist angeschlagen! Ähnlich wie die Titanic! Und die galt auch als unsinkbar! Aber das sind alles nur Illusionen…

Ich bin short im Gold seit 1710 $ – und werde es bleiben…für mich war und ist der aktuelle Preisabschwung eine mathematische und physikalische Gewissheit…und ich sehe aktuell nichts, was das aufhalten könnte…

Im Grunde läuft es beim Gold wie mit der Titanic:

(Hier ein Videoclip, der in etwa den Zustand der Goldhausse beschreibt https://www.youtube.com/watch?v=wNPNMS_41y8 )

Und auch beim Goldpreis ragt der Bug bereits mächtig aus dem Wasser….

Henry Littig
Backstagenews.de

Geschrieben von admin