Allgemein

Auch „zwischen den Tagen“ ist mir noch keine Börsenvariante für 2012 eingefallen, die nennenswert vom meinem Artikel vom 19.12.2011 abweicht.

Natürlich „hoffe“ auch ich noch immer, dass der Markt die im gleichen Artikel genannte Variante B vorzieht…zumindest wäre diese für die Allgemeinheit mit Sicherheit die angenehmere Version und würde mir zudem reichlich Zeit ersparen, die Variante A wie angekündigt näher zu erläutern…

Aktuell schwanken die Börsen weiterhin in einem – für jedermann sichtbar – sich immer weiter verengenden Chartkorsett – jedoch sollten die Kurse diese Formation innerhalb der nächsten Wochen verlassen…nach oben oder unten!

Es ist relativ selten, dass ich keine rechte Vorstellung habe, wo die Reise an den Börsen hingeht – aber evtl. ist das auch nur ein Vorbote dafür, dass größere, langanhaltende Trends in Zukunft eher seltener werden…

…oder dies ist lediglich der aktuellen Chartsituation nebst vielen anderen Unabwägbarkeiten geschuldet, die einfach keinen echten Trend zulassen…

…aber auch das werden wir bald wissen..

Einzelwerte/Märkte:

Das letzte Mal habe ich mich am 12.12.2011 konkret dazu geäußert…Google und der Dow-Jones…beide konnten bislang tatsächlich jeweils besser als der Index bzw. besser als die übrigen Indizes zulegen – aber „Bäume“ konnte man damit letztlich auch nicht „ausreissen“…

Heute: Amazon!

Wenn man sich den Kurs von Amazon so ansieht, dann könnte einem Angst und Bange werden.
Grundsätzlich konnte der Wert in der 2. Jahreshälfte meist zulegen, da vor allem im Schlussquartal die meisten Gewinne anfallen.
Diesmal gehen die Gewinnschätzungen jedoch von einem deutlichen Gewinnrückgang aus.
Das wäre auch alles kein Problem – immerhin investiert Amazon fast jeden Penny in das immer weiter expandierende Geschäft.

Das Problem ist:

Wenn da mal irgendetwas schief laufen sollte – und sei es nur, dass in diesem Jahr zu Weihnachten ein paar % weniger Umsatz als gedacht gemacht wurde, dann – ja dann – kann es hier statt eines nur geringeren Gewinns plötzlich auch mal einen Verlust geben.
Bei Firmen mit solch einer niedrigen Marge käme das einer Katastrophe gleich…
Natürlich kann die Überraschung auch in die andere Richtung gehen – mehr Umsatz, mehr Gewinn etc. – wer kann das schon genau sagen.

In jeden Fall würde ich mich mit einer Longposition in Amazon aktuell nicht sehr wohl fühlen – mit einer Shortposition schon eher. Leider ist Amazon im Kurs auch schon stärker abgesackt, so dass wir es hier wohl auch nur mit einer 50/50-Chance zu tun haben…die Auflösung gibt es dann am 27.01.2012, wenn voraussichtlich die Q-Zahlen …

Allgemein

Heute möchte ich mich bzgl. des Börsenausblicks 2012 zunächst sehr kurz fassen. Eine ausführlichere Argumentation wird folgen…

Aus heutiger Sicht sehe ich im neuen Jahr…

…einen anhaltenden Trend zu starken gesellschaftlichen Veränderungen, sowie

…einen anhaltenden Trend zu starken politischen Veränderungen, sowie

…einen beginnenden bzw. sich fortsetzenden Trend hin zu einer neuartigen Weltwirtschaftsordnung, welche in der Lage ist, die aktuell noch bestehende Ordnung möglicherweise abzulösen, sowie

…eine beginnende völlige Neuordnung des Finanzsystems.

Dies (in der Gesamtheit oder auch nur in Teilen) sollte dazu führen, dass man von sämtlichen Ansätzen eine deutliche Aufwärtsbewegung an den Märkten zu prognostizieren, Abstand nehmen müsste.

Als Konsequenz würde ich eine schwankende und netto in den nächsten Jahren sinkende Börse als das wahrscheinlichste Szenario ansehen…

Dies alles wäre Variante A!

Natürlich gibt es noch Variante B!

In Variante B gelingt es dem aktuellen System nochmals, durch beherztes Eingreifen und Handeln, die Variante A zu verhindern – jedoch wohl nur mit aufschiebender Wirkung von ein paar oder auch ein paar mehr Jahren!

In Variante B könnten diverse Märkte durchaus in 2012 oder auch in 2013 zulegen. Jedoch ist dafür eine fast vollständige Heilung der aktuellen Finanzkrise von Nöten. Das ist jedoch nicht sehr wahrscheinlich.

Somit würde ich zum heutigen Tage der Variante A den Vorzug geben.

Aktuell fühle ich mich mit meiner kurzfristigen negativen Marktsicht auch recht wohl, d. h. ich sehe kurzfristig weiterhin deutliches Risiko nach unten…auf jeden Fall sollte man sehr wachsam sein!

Eine ausführlichere Erklärung zur Variante A werde ich Ihnen wie versprochen noch nachliefern…

Falls wir uns nicht mehr vor Weihnachten „hören“, wünsche ich Ihnen schon mal ein paar schöne Tage und ein angenehmes neues Jahr 2012.

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de…

Allgemein

Heute notieren die Märkte zunächst fester. Wenn man die – wie ich finde – recht positiven Daten aus den USA zu Rate zieht, dann sollten die Börsen „eigentlich“ deutlich höher laufen…“eigentlich“…aber z. Zt. bröckeln die Gewinne schon wieder ab…ich denke, sobald der Markt ins Minus dreht, besteht hier kurzfristig weiteres Abwärtspotential!

Fazit:

Wir bleiben neutral, aber kurzfristige „Wetten“ auf sinkende Kurse könnten sich lohnen! Erst wenn die Märkte eine tatsächliche Stabilisierung zeigen, werden wir diese Marktsicht wieder aufgeben…

Bis dahin gilt weiterhin das Eddie-Murphy-Prinzip (siehe letzter Artikel)

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de…

Allgemein

Also wenn ich meine eigenen „Einsichten“ (siehe letzter Artikel) zur aktuellen Börsensituation lese, dann sollte ich auch meine Marktsicht entsprechend „anpassen“…

Denn:

Meine Prognose, dass die Märkte anziehen werden, ist letztlich noch immer nicht aufgegangen. OK – der US-Markt (und selbst der DAX etc) notiert deutlich über seinen Tiefständen, jedoch hatte ich mir das in jedem Falle ganz anders vorgestellt – nicht nur ein paar %chen unter stärksten Schwankungen.

Fazit:

Hier liege ich bisher falsch! Der Markt läuft einfach nicht – warum, ist letztlich egal…

Daher ziehe ich meine positive Einschätzung der Märkte vorerst zurück. So wie es derzeit ausschaut, kann die Börse jederzeit 10% nach oben oder unten laufen, und das rechtfertigt m. M. n. kein Festhalten an allen Longpositionen.

D.h.: Vorerst ist meine Marktsicht neutral bis kurzfristig sogar negativ! Aber auch dieses kurzfristige Bild kann sich eben ständig ändern…

Kennen Sie den Film „Die Glücksritter“ mit Eddie Murphy?

Zu Beginn gibt es eine Szene, in der Eddie den „Dukes“ erläutert, warum er glaubt, dass die Preise weiter sinken werden…seine Argumentation war in etwa so:

„Nun – die Preise sind schon den ganzen morgen über gefallen – bald ist Weihnachten, die Leute sitzen auf Verlusten und müssen noch Geschenke besorgen. Daher werden einige noch verkaufen…“

Möglicherweise ist es diesmal an den Märkten ähnlich…der ganze Frust sitzt tief und viele wollen sich einfach „über die Tage“ nicht weiter mit einem solchen Markt „herumschlagen“…daher könnte es eben auch keine Jahresendrallye geben, sonder evtl. sogar das Gegenteil…aber auch das ist pure Spekulation!

Fazit:

Erst einmal auf neutral umschalten und auf bessere Gelegenheiten warten!

Bis dahin

Henry Littig
Backstagenews.de…

Allgemein

Gerade stelle ich fest, dass es schon fast 4 Wochen her ist, dass der letzte Newsletter erschienen ist.

In der Zwischenzeit bin ich ein wenig im Himalaya rumgekrackselt…

So ein paar Wochen ohne funktionierende Internetverbindung führen in jedem Fall zu phänomenalen Einsichten!

Ganz zu Beginn ist man vom Anblick eines fast in der Steinzeit lebenden Systems incl. sehenswerter Landschaften und einem Überfluss an meist religiösen Kultstätten schon ein wenig überrascht und denkt:

„Hmm – das ist ja schon etwas ganz anderes hier…“

So nach ein paar Tagen Eingewöhnungszeit denkt man sich dann:

„Hmm – brauch man das alles wirklich? Internet, Autos und eine Wohnung mit Fußbodenheizung?“

Nach ein paar Wochen, ist die einfache Antwort auf diese Frage dann:

„Äh – JA!“

So ist es auch zu erklären, warum der Mensch an sich zur Landflucht neigt und ein Großteil der Weltbevölkerung nach unserem Konsumsystem strebt. Hat der Mensch dann erst mal eine Zeit in diesem Konsumsystem gelebt, neigt er dann dazu, sein eigenes System in Frage zu stellen und kehrt evtl. ab und an in noch ursprüngliche Gebiete zurück – aber nur für kurze Zeit…

Womit im Grunde bewiesen wäre, dass unser oft von uns selbst verteufeltes System im Grunde das übergeordnete System ist, wonach die ganze Menschheit in der Masse strebt…ob wir nun wollen oder nicht…natürlich gibt es individuelle Ausnahmen – aber nur sehr wenige….

Fazit:

Es ist, wie es ist…

Börsen:

Leider sind meine Einsichten zur Lage an den Börsen dagegen eher bescheiden.
Mein Rat vom 17.11.2011 – alles halten – war unter dem Strich zwar richtig (DAX unverändert, die US-Märkte ein paar % hoch), aber das war`s dann auch schon…
Letztlich erleben wir noch immer sehr politische Märkte – und diese sind immer schwer zu prognostizieren.

Fazit:

Wer long ist, kann noch immer long bleiben und abwarten. Vorsicht ist weiterhin geboten:

Eigentlich – welch schönes Wort – sollten die Börsen nach oben laufen. Aber uneigentlich könnten sie auch sinken…
Wenn man auf die Charts guckt, dann sieht der Dow Jones im Augenblick noch am besten aus…von den Einzelwerten hat Google ebenfalls einen halbwegs vernünftigen Chartverlauf zu bieten…ob das reicht?

Bis dahin

Henry Littig
Backstagenews.de…

Allgemein

Manchmal ist es eben besser, nicht viel zu sagen und somit nicht jedes %chen hoch oder runter zu kommentieren.

Meine Einschätzung vom 09.08.2011 – also genau auf dem Marktief – bleibt bestehen. Mit ETF`s auf den MDAX, Nasdaq-100 sowie ein bisschen Apple als auch ein paar Nuggets Gold, lies es sich in den vergangenen Wochen ganz gut leben. Auch die Untergewichtung von DAX/Banken war bislang erfolgreich.

Generell:

Ich denke, dass die Märkte in den nächsten Wochen – vor allem in den USA – weiter zulegen werden. Aus heutiger Sicht könnten sie dann auch die alten Hochs noch in diesem Jahr attackieren.

Banken:

Bei Banken bin ich weiter vorsichtig. Möglicherweise besteht auch hier aktuell eine große Chance, aber „möglicherweise“ ist mir persönlich noch zu wenig. Zu undurchsichtig ist die ganze Sache noch – vorerst.

Gold:

Bei Gold liest man viel von Blasenbildung, da u. a. die sogenannten Kleinanleger beginnen Gold zu kaufen etc., etc, etc.. Aber – für mich ist der Goldpreis noch weit von einer Blasenbildung entfernt – und wenn überhaupt, dann erst im Frühstadium.
Und in einem Frühstadium einer Blase muss man was tun? Richtig – halten bzw. kaufen!!!
Aber – dennoch wachsam bleiben!

Hewlett-Packard:

Mein Tradingtipp vom letzten Mal – Hewlett-Packard – hat gestern mit 26.41 $ den oberen Rand der Zielrange erreicht. Ich denke, dieser Move war absehbar – alles weitere hängt jetzt von politischen Entscheidungen innerhalb der Firma ab…und deshalb würde ich ab hier sagen: Neutral…

Ja, alles nicht so spektakulär in diesen Tagen – also genießen Sie den „Restsommer“…

Bis dahin

Henry Littig
Backstagenews.de…

Allgemein

Meine Marktsicht ist weiterhin unverändert…siehe die letzten Artikel…

Aber:

Auch meine Abneigung gegenüber Bankaktien hat sich „gehalten“ – bzw. eher verstärkt.
Für mich ist die Sache relativ einfach:

1.) Ich sehe keinen einzigen Bankaktienchart, der wie „ein Kauf“ aussehen könnte…das kann sich ja bald ändern, aber darauf sollte man in jedem Fall erst warten. Und Sie wissen ja: Der Markt hat (fast) immer Recht!
2.) Die großen Banktitel haben z. Zt. KGVs von 4-5!!!….das heißt, Bankaktien werfen gerade „angeblich“ eine Rendite von über 20%!!! ab. Kann das wirklich wahr sein? Meine klare Antwort: NEIN!!! Wissen Sie, es gibt genügend große Hedgefonds, die jetzt mit Leichtigkeit Banken wie die Deutsche Bank oder die Societe Generale übernehmen könnten. Zum Beispiel kostet die Societe gerade mal Schlappe 18 Mrd. Euro. Derartige Summen haben große Hedgefonds entweder Cash oder – noch besser – sie könnten sich das Geld für ein paar % leihen. Das wäre doch ein „sicheres“ Bombengeschäft, oder? Was glauben Sie wohl, warum diese Fonds sich dieses „sichere Geschäft“ entgehen lassen?

Was wirklich mit den Banken – und wohl auch mit den Versicherungen – geschieht, kann ich Ihnen auch nicht genau sagen. Ich denke, dass wissen die wenigsten Banken z. Zt. selber. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass einige Banken in Zukunft sehr viel neues Kapital aufnehmen müssen, was die Kurse dann verwässert – und somit rückwirkend die aktuellen Kurse erklären würde. Wir hatten dann – evt. auch bei der „Deutschen“ oder bei der „Societe“ bzw. einigen US-Banken den sogenannten „Commerzbankeffekt“. D. h. die Kurse werden immer weiter nach unten verwässert – ein Ende wäre dann nicht abzusehen.
Dies ist zwar alles reine Spekulation, aber immerhin logisch. Die Dementis der Politik – „den Banken geht es gut“ – sind dagegen natürlich „handfest“…aber für mich nicht ausreichend.

Fazit:

Im Banken/Versicherungsbereich ist noch nichts entschieden, aber hier braut sich etwas zusammen. Und wenn ich mich bei Banktiteln gerade für long oder short entscheiden müsste – dann würde ich short wählen!

Gold…

…ist nach wie vor der einzige Finanztrend weltweit, der noch intakt ist. Gold sollte weiter laufen…

Bis dahin

Henry Littig
Backstagenews.de…

Allgemein

Vielleicht sind die Börsenturbulenzen ja noch nicht ganz ausgestanden – immerhin erwarten noch einige den ganz großen Crash.
Dabei wird jedoch meist vergessen: „Den ganz großen Crash“ – den hatten wir schon – denn anders kann man einen Indexverlust von ca. 25% in wenigen Handelstagen nicht bezeichnen…

Jedenfalls – ich bleibe bei meiner Einschätzung vom 09.08.2011 und kann zunächst eine sehr positive „Backstagenews-Crash-Bilanz“ ziehen…

Kurz und knapp:

Am 02.08.2011 habe ich Ihnen gerade noch rechtzeitig eine Warnung ausgesprochen und einen Tausch von Aktien in Gold nahegelegt. Am 04.08. kam dann die Empfehlung: Kurzfristige Puts auf DAX/S&P.
Im Gegensatz zu den Kurseinbrüchen der letzten 2 Jahre konnte ich mich dann auf nochmals tieferem Niveau auch nicht zum sofortigen Rückkauf entschließen, da mir diesmal ein Kursziel von ca. 5500 Punkten im DAX als sehr realistisch erschien.
Am 09.08.2011 – also genau auf dem Tief bei 5500 Dax-Punkten erfolgte dann die Kehrtwende: „Alle Puts mit Gewinn verkaufen – Apple, MDAX- und NDASAQ-100-ETF`s wieder kaufen – eine wacklige Börse mit positivem Grundtrend stünde bevor…“

Daher – Fazit des letzten Crashs:

Wie schon der 2008er Crash ging auch der 2011er Crash bisher spurlos bzw. sogar mit Gewinnen an uns „vorüber“ und die Prognosen waren jeweils sehr genau.

Die Frage – die ich in diesen Tagen oft gestellt bekomme -„warum ich auch diese extreme Marktbewegung“ – wie fast alle großen Marktbewegungen seit 1995 – „so exakt habe voraussehen können“, kann ich Ihnen so einfach nicht beantworten…

Ich habe natürlich mein eigenes System, wie ich meine Börsenprognosen erstelle.
Letztlich basiert es aber nur auf eigenen Beobachtungen. Ich behaupte ganz einfach, dass man es einem Markt „ansehen“ kann, ob er steigt oder fällt. Und ich behaupte auch, dass man wirtschaftliche und auch politische Veränderungen schon lange im Vorfeld „spüren“ kann, wenn man mit offenen Sinnen durch die Welt geht und die Gewohnheiten von Menschen kennt.

Denn es sind die Gewohnheiten der Menschen, die die Börsen, die Wirtschaft und den Lauf der Dinge bestimmen. Und wer diese Gewohnheiten zu kennen glaubt, der sollte auch bei seinen Börsenprognosen im Vorteil sein.
Und das Gute daran: Die Gewohnheiten haben sich m. M. n. seit zig Tausend Jahren nicht verändert, sollten also jedermann bekannt sein – sie stehen u. a. auch in jedem Geschichtsbuch.
Aber allein diese Aussage ist natürlich für viele Menschen, angefangen von Alice Schwarzer bis Helmut Kohl, blanke Ketzerei. Denn diese Menschen – alles ohne Zweifel besondere Persönlichkeiten …

Allgemein

Die Unruhe an den Märkten ist förmlich zu spüren…

Aber:

Bisher bin ich ganz zufrieden….der MDAX und auch Apple haben den erwarteten schwankenden kleinen Aufwärtstrend bisher gefunden und Gold ist auch weiter gelaufen.

Fazit:

An meiner Marktsicht halte ich vorerst fest.

Wenn der US-Markt gleich aufmacht, kann sich das Bild natürlich innerhalb weniger Stunden komplett ändern – aber das müssen wir erst abwarten.

Daher schreibe ich Ihnen auch jetzt „schnell“ ein paar „noch richtige“ wenige Zeilen, bevor es evtl. gleich mehr Text werden würde…

Bis dahin

Henry Littig
Backstagenews.de…

Allgemein

Seit dem Marktief der ersten großen Abwärtswelle am 09.08.2011 ist per Saldo nicht viel geschehen. Der Dax notiert noch immer in etwa auf diesem Niveau, MDAX und die US-Märkte etwas darüber.
Ich bleibe zunächst weiterhin verhalten optimistisch und gehe davon aus, dass sich die Märkte in den nächsten Wochen etwas beruhigen und evtl. auch etwas fester notieren.

Eine sehr starke Meinung ist dies zwar nicht, aber eine starke Meinung kann ich von den aktuellen Stimmungen und auch den Charts nicht ableiten.

Gold:

Für den Goldpreis bleibe ich vorerst weiterhin bullish. Die großen Positionen, die ein jeder eigentlich schon seit Jahren halten sollte, sollte man in jedem Fall behalten.
Und auch für die spekulative Goldposition, die ich Ihnen am 02.08.2011 bei ca. 1630 $ empfohlen habe, sehe ich trotz eines Anstiegs von mittlerweile über 15% noch Luft nach oben.
Natürlich – wer mag und keinen Weltwirtschaftsuntergang sieht, könnte jetzt auch mit 15% Plus verkaufen und wieder in DAX/MDAX-ETFs investieren…somit hätte man die aktuelle Krise dann entgültig mit deutlichem Plus abgeschlossen.
Vielleicht bin ich ja diesmal zu gierig – aber: Ich sehe in den nächsten Wochen durchaus noch Luft bis zunächst 2000 $, und dann – evtl. nach max. 1-2 Wochen Pause – bis zu 2200 $….und auch das muss nicht das Ende sein…

Denn:

Ich bin der Meinung, dass die eigentliche Goldhausse jetzt erst beginnt!
Fast alle Kursziele der meisten Banken etc. wurden bereits überrannt…und selbst meine 1700-2000$, die ich zu Jahresbeginn genannt habe, werden wahrscheinlich getoppt werden. Aber das macht mir rein gar nichts…ich bin seit 2001 sehr bullish für das Gold und bisher wurden meine Jahreskursziele stets erreicht – da gibt es Schlechteres als evtl. deutlich getoppte Werte!
Die Spannungen in der Finanzwelt werden uns wohl noch auf Jahre begleiten – deshalb könnte das letztliche Kurshoch durchaus auf einem Niveau liegen, über das jetzt noch keiner spricht…
Auf jeden Fall war die Goldhausse in den letzten 11 Jahren eher von Zurückhaltung geprägt. Meist kommt es jedoch am Ende derartiger Bewegungen noch zu mehreren extremen Preissprüngen…den ersten erleben wir evtl. gerade…

Trotzdem: Für die spekulativen Positionen – auf jeden Fall wachsam bleiben!

Hewlett-Packard (US-Symbol: HPQ):

Noch vor ein paar Wochen hab ich jemandem gesagt, dass Hewlett-Packard für mich ein Pleitekandidat ist, da sie ihr PC-Geschäft m. M. n. quasi „zumachen“ können….HPQ hat einfach den von Apple, Google und Microsoft eingeschlagenen Weg verschlafen….am Freitag dann stürzte der Kurs nach unten, …

ÜBER MICH

„Es ist wie im Fußball. Die besten Spieler haben zwar auch Talent – aber sie trainieren auch mehr als die anderen! Wenn Du früh im Leben Deine Begabung erkennst und dann mit Liebe und Hingabe dabei bist…mehr geht nicht!!“

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