Allgemein

An den Börsen spielt sich weiterhin aus meiner Sicht nicht allzu viel Bedeutendes ab. Den aktuellen Rebound haben wir zwar auf der Rechnung, jedoch sehe ich weiterhin keinerlei Veranlassung hier als Anleger aktiv zu werden.

D. h. meine Einschätzung der letzten Monate, dem Markt weiter fern zu bleiben, ist noch immer richtig und bedarf keiner “Überarbeitung”

Fazit: Das Pulver weiterhin trocken halten und die EM geniessen!!!

Natürlich habe ich dennoch eine Meinung zum Markt.

Und zwar:

Sollte der aktuelle Rebound hier ins Stocken geraten, dann ist ein schneller Absacker an den Börsen durchaus möglich und in diesem Fall wären dann für Trader Leerverkäufe angesagt.
Aber, da dieser potentiell mögliche Absacker aktuell “politisch” zu einem sehr schlechten Zeitpunkt kommen würde, kann ich mir auch durchaus vorstellen, dass man den Markt zunächst noch bis in den August hinein stützt.
Um dann evtl. zu erkennen zu müssen, dass die erhofften positiven Daten aus der Primärwirtschaft eben nicht kommen!
Und spätestens dann wäre ein Ablassen des Drucks aus den z. Zt. m. M. n. mit heisser Luft aufgeblasenen Indizes “überfällig”.
Beide Varianten sind jedoch aus heutiger Sicht noch nicht an den Märkten eindeutig zu erkennen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass wir gerade zur Variante A in der nächsten Woche bereits klarer sehen. Denn wenn es vom aktuellen Niveau einen schnellen Absacker nach unten geben sollte, dann müsste das m. M. n. innerhalb der nächsten 5 – 10 Handelstage geschehen.

D. h. : Noch geschieht an den Börsen nicht viel, aber ich sehe zumindest jetzt eine Möglichkeit, dass sich das innerhalb von 1 – 2 Wochen ändert. Und wenn nicht – dann werden wir eben weiter warten.

Linkedin:

Die derzeit einzige Aktie der Welt, die ich zum Kauf empfohlen habe, hat sich im Rahmen des Börsenrebounds i. d. T. ein bisschen nach oben entwickelt. Von ca. 98 $, zu der man die Aktie am Empfehlungstag im Durchschnitt hätte kaufen können, hat “die Bude” bis heute ca. 7 % auf nunmehr 105 $ zugelegt.
Sicher ist hier leider auch nichts, aber vor allem, wenn wir hier innerhalb von 5 Handelstagen einmal über 108 $ schliessen würden, dann siehts zumindest richtig gut aus.

Aber: Allein der Umstand, dass ich nach wie vor nur eine einzige Aktie auf dem Rader habe, die man mit gutem Gewissen halten kann, macht mich natürlich weiterhin sehr nachdenklich. Denn wenn ich damit recht haben sollte, dann gehen wir wohl keinen allzu …

Allgemein

Ich denke mal, die Situation an den Kapitalmärkten bzw. die Situation der Staatsfinanzen mit einer generellen Drogenproblematik zu vergleichen, ist auf jeden Fall sehr zutreffend.

Schon letzte Woche hab ich die Zusammenhänge etwas ausführlicher erläutert.

Und was ist seit dem geschehen:

Natürlich – Spanien hat Hilfe erbeten. Welche Überraschung!

Leider ist die “Wirkung” der am Wochenende zugesagten Geld”spritze” an den Märkten recht schnell verpufft. Aber auch das hatten wir ja schon so vorhergesagt. Bei halbherzigen Gaben geringerer Mengen Geldes, lässt die berauschende Wirkung eben immer schneller nach.
Aber das weißt ja auch jeder. Und da muss man gar nicht erst über harte Drogen sprechen – selbst beim Kaffeetrinken setzt dieser Effekt recht schnell ein.

Möglicherweise war der jetzt an Spanien verteilte Stoff jedoch auch “gestreckt”, also nicht mehr in Reinform. Was sich im Übrigen aufgrund der Verwendung der Gelder recht schnell herleiten lässt.
Denn die Gelder sollen zum einen die Banken retten, die dann wiederum den Statt retten sollen, damit dieser dann wieder alle anderen rettet. Das ist schon sehr lustig und “verwässert” auf jeden Fall den “Stoff”.

Auch erinnert das Ganze an Baron Münchhausen, der sich selbst am eigenen Haar aus dem Sumpf gezogen haben will. Wenn man die letzte Aktion für Spanien jetzt analysiert, dann könnte man glatt auf die Idee kommen, Münchhausen hätte recht gehabt.

Im Grunde ist das alles sehr traurig, aber zumindest sollten wir uns den Humor nicht verderben lassen.

Zu den Börsen:

Mein Rat, den Börsen fernzubleiben, hat weiter Gültigkeit.
Glauben Sie mir, ich würde Ihnen gerne etwas anderes schreiben, aber “et is wie et is” wie der Kölner sagt.
Also: Das Pulver weiter trocken halten und die EM geniessen!

Zur Wirtschaft:

Aktuell sehe ich die gesamte Wirtschaft aller entwickelten Staaten in einer langfristigen Top-Korrektur bzw. in einem langfristigen Abwärtstrend. Aktuell befinden wir uns in einem Zwischenhoch, dass durch die gigantischen Hilfsprogramme seit 2008 entstanden ist. Sobald aber auch hier “die Wirkung” nachlässt, sehe ich eher wieder rezessive Tendenzen. Evtl. ab 2013. Und dann – oder etwas früher oder später – beginnt ein neuerlicher wirtschaftlicher Downmove. Schade eigentlich, denn das hätte alles recht einfach verhindert werden können.

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de…

Allgemein

Möglicherweise läuft an den Börsen aktuell der schon länger überfällige Rebound. Diese Gegenbewegung könnte ein paar Wochen andauern und das Kursniveau um weitere ca. 5% anheben.

Die Märkte und Marktteilnehmer schielen dabei wie eine Horde Heroinsüchtiger auf jede Bewegung ihrer Großdealer – in diesem Fall die Notenbanken. Man erhofft sich den nächsten “Schuss”. Und zwar den nächsten Schuss frischen Geldes, mit deren Hilfe die Entzugserscheinungen der Finanzindustrie gemildert werden sollen.

Und dieser “Schuss” wird kommen – früher oder später.

Das Dumme ist nur:

Genau wie bei Drogen muss die Dosis von mal zu mal erhöht werden, um die gleiche Wirkung zu erzielen.

Und das Dumme daran ist:

Irgendwann führt dies zwangsläufig zu einer Überdosis – mit absehbaren Folgen.

Die beiden anderen Möglichkeiten sind:

Erstens:

Man reduziert die Dosis sehr langsam und ersetzt sie auch teilweise mit einer Art Methadonprogramm. Dies führt dazu, dass extrem starke Auswirkungen zwar unterbleiben, dass eigentliche Problem jedoch über eine sehr lange Zeit ungelöst bleibt. Und es fühlt sich in dieser Zeit für alle Beteiligten schlecht an.

Und zweitens:

Man setzt die Droge, in diesem Fall das Notenbankgeld, von heute auf morgen ab. Dann ist das Geschrei zwar groß und die Schmerzen für eine kurze Zeit recht ansehnlich, am langen Ende jedoch werden Körper und Geist recht schnell gesunden.
Ich persönlich würde diese Variante Bevorzugen. Sie bringt den schnellsten und ehrlichsten Erfolg von allen Möglichkeiten.
Aber – in unserer heutigen politischen Larifari-Gesellschaft sind harte aber funktionierende Therapien eben nicht mehr “salonfähig” und werden als “populistisch”, “sozial unverträglich” und als “das kann man doch so nicht machen” abgetan.

Und daher frage ich Sie:

Welche Möglichkeit wird die umsichtige Weltdrogenpolitik wählen?

Richtig! Vermutlich die Larifari-Variante mit weiteren, aber gefühlt evtl. eher abnehmenden Massnahmen der Notenbanken incl. diverser wirtschaftlicher Stützungsmaßnahmen und anderer Methadonprogramme.
In Folge dessen werden wir wohl noch lange etwas von den aktuellen Problemen “haben”, denn der Patient wird nicht geheilt! Er wird nur kurzfristig mit frischem Stoff ruhig gestellt.

Daher:

Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Drogendealer und den Notenbanken. Und es gibt auch keinen Unterschied zwischen den Süchtigen und dem Finanzmarkt.
Und daher gibt es auch keinen Unterschied in der Prognose beider Situationen.

Fazit:

Egal ob oder wie stark der Markt aktuell noch ansteigt – dieser Markt ist für mich noch keinesfalls ein Kauf. Sollten sich die Kurse tatsächlich in naher Zukunft im “Rausch der Sinne” wieder etwas berappeln, würde ich aus aktueller Sicht dann …

Allgemein

Jetzt hat`s doch a bissl heftiger “geklingelt” an den Börsen.

Das Gute daran:

Uns macht das rein gar nichts aus, da ich seit dem 15.02. empfehle, diesem Markt fernzubleiben. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass die Börsen nochmal 1-2 Wochen anziehen, um möglicherweise nochmals den Markt leer zu verkaufen, aber – man muss ja nicht jede Bewegung mitnehmen. Immerhin hatten wir in diesem Abwärtszyklus auf der Shortseite schon einiges verdienen können.

Fest steht:

Die Aufwärtsbewegung zu Jahresbeginn hatten wir genauso auf dem Radar, wie die aktuelle Abwärtsbewegung.
Und mein erstes Kursziel von 6000 Punkten im DAX (Artikel vom 05.04.2012) ist heute auch erreicht worden.
D. h. per Saldo ist das Jahr bisher für uns ganz gut gelaufen.

Aber:

Diesmal ist meine Freude darüber etwas getrübt. Normalerweise habe ich nichts gegen Abwärtsbewegungen an den Märkten. Waren sie doch seit Dutzenden von Jahren immer nur Unterbrechungen in einem langfristigen Up-Trend.

Aber diesmal sehe ich dies anders:

Ich sehe die gesamte Weltwirtschaft, sowie alle uns bekannten sozialen, wirtschaftlichen und vor allem finanzmarkttechnischen Systeme am Beginn eines langfristigen Abwärtstrends, der alle uns bislang vertrauten Regeln des Zusammenlebens in Frage stellen wird.

Und das ist nicht zwingend ein Grund zur Freude, gehen doch mit solchen Systemwechseln oft diverse “Spannungen” einher. Wie genau das ablaufen wird, werden wir sehen, aber ich denke mal, mittelfristig werden wir uns alle von dem aktuellen Wirtschafts- und Finanzsystem verabschieden müssen.

DAX 4800!?

Wie geht es jetzt weiter? Da mein erstes Kursziel für den DAX erreicht ist, muss natürlich ein Neues her. Aktuell gehe ich davon aus, dass der DAX bis Ende September unter die Marke von 5000 Punkten rutschen wird.
D. h. Anleger sollten weiterhin cash und somit den Börsen fernbleiben!
Trader sollten zum Aufbau von evtl. Shortpositionen einen stärkeren Rebound abwarten, der jederzeit durch ein massives Eingreifen der FED/EZB ausgelöst werden kann.

Doch sind Aktien nicht schon jetzt bei 6000 DAX-Punkten zu billig?

Klares Nein!

M. M. n. sind aktuell fast alle Weltbörsen stark überteuert! Die Weltaktienmärkte befinden sich m. M. n. seit längerem in einer Bewertungs-Deflationsspirale, die die KGVs immer stärker zusammendrücken wird. Alte Bewertungsmethoden wie “ein KGV von unter 10 ist günstig” gelten m. M. n. nicht mehr.

Eurokrise:

Meine Meinung bleibt bestehen.
“Griechenland? Das gibt nichts! Und bei Griechenland wird`s nicht bleiben!”

Damit ist weiterhin alles gesagt – und leider scheint sich das ja auch aktuell zu bestätigen.

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de…

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In der letzten Woche hat sich an den Börsen unter dem Strich rein gar nichts
verändert.
Zunächst gab es zwar einen vorsichtigen Reboundversuch – aber bei dem “Versuch” blieb es dann auch…die Kurse bewegen sich aktuell so verhalten, wie im luftleeren Raum – fast schon schwerelos.
Per Saldo stehen wir daher exakt an dem gleichen Punkt, wie vor einer Woche.

Fazit:

Meine Empfehlungen der letzten Woche bleiben daher bestehen.
D. h. sowohl Anleger als auch Trader sollten aktuell am breiten Markt cash sein. Als Einzeltitel finde ich Linkedin noch immer interessant. Der Wert konnte in der letzten Woche zwar auch nicht durch deutliche Aufschläge glänzen, zeigte sich jedoch immerhin erheblich robuster als der direkte Konkurrent facebook…was allerdings auch nicht allzu schwer war, gemessen an der Performance, die die FB-Aktie zuletzt hingelegt hat.

Mehr gibt es heute zur Börse leider nicht zu sagen…

EM:

Meine Börsenentscheidungen mache ich zum Teil von meinem Bachgefühl abhängig. Ich habe gelernt, dass die Märkte bei diversen Magensignalen eher in die eine als andere Richtung tendieren. Wobei hierbei mein Bauchgefühl nicht parallel mit dem Markt verläuft.
Ein Beispiel:
Wenn ich auf einer Magengefühls-Skala von 1 – 10 mit einem gefühlten Wert von z. B. 7 – 8 davon überzeugt bin, dass ein Wert steigt oder fällt, dann stimmt das meistens auch zu ca. 80%.
Aber – wenn ich gefühlsmäßig sogar mit dem Faktor 9 – 10 von einer Marktbewegung überzeugt bin, dann sind die Erfolgschancen nach meiner Erfahrung eher unter 50%!
D. h. ich habe festgestellt, dass man Trades, die sich im Vorfeld besonders gut anfühlen, besser nicht macht.
Zu einer ähnlichen Erkenntnis kam auch schon mal ein gewisser Doppelnullagent in einem Kinostreifen, als er sagte:
“Wenn etwas “fast sicher” ist – dann ist es sicher. Wenn etwas ganz sicher ist – dann lass es!”

Und was hat das alles mit der anstehenden EM zu tun?

Mit persönlich ist aufgefallen, dass ich schon seit sehr vielen Turnieren nicht mehr so relaxt vor einem W- oder EM-Turnier war…
Ich weiss nicht, ob Ihnen das auch so geht. Vielleicht kommt das große Kribbeln ja noch – aber aktuell fehlt es komplett.
Frei übersetzt bzw. einmal durch den Börsenprognosen-Katalysator-Magen gepresst würde ich dieses Gefühl wie folgt interpretieren:
Entweder wir scheiden sang und klanglos schon in der Vorrunde aus, oder – wir holen diesmal ganz souverän “das Ding”…
Natürlich ist Fussball nicht die Börse und auch bei noch so gutem …

Allgemein

Meine Gesamtmarktsicht hat sich auch in der letzten Woche nicht geändert:

Anleger sollten die Börsen generell weiterhin meiden – Trader können immer an Hochpunkten shorten und unten eindecken. Diese Strategie ist jetzt schon seit Monaten erfolgreich und ich sehe aktuell keinerlei Veranlassung diese zu ändern!

Jedoch könnte der Markt in naher Zukunft – evtl. direkt im Anschluss an die aktuelle Abwärtsbewegung – durchaus etwas stärker nach oben rebounden, d. h. evtl. neue Leerverkäufe sollte man dann etwas höher als sonst limitieren, bzw. bestehende Shortpositionen – auch in Einzelaktien – jetzt mit insgesamt gutem Plus eindecken!!!
Der DAX könnte in so einem Reboundszenario durchaus Werte von 6600 – 6700 Punkten in wenigen Wochen erreichen.

Aber – es gibt etwas Neues:

Seit sehr langer Zeit habe ich mal wieder eine konkrete Kaufempfehlung für Sie.

Und zwar Linkedin! (US-Symbol: LNKD)

Selbstverständlich ist diese Aktie im klassischen Sinne extrem überteuert, das Geschäftsmodel ist zweifelhaft, die Aussichten sind unsicher.

Im klassischen Sinne!

Aber wie Sie ja wissen, habe ich bei der Akteinanalyse mit „dem klassischen Sinn“ nicht „viel am Hut.“

Für mich waren und sind noch immer ganz andere Faktoten entscheidend. An erster Stelle kommt dabei natürlich die Kurserwartung.

Aktuell notiert das „Papier“ um die 100 $.

Meine Prognose:

Ich gehe davon aus, daß die Aktie innerhalb von 6 – 12 Monaten um 50 – 100 % zulegen kann. Und das relativ unbeeindruckt von den wahrscheinlich noch anstehenden Querelen um den Euro bzw. der Weltwirtschaft.

Sollte der Wert jedoch unter 80 – 85 $ absinken – außer vielleicht in einem weltweiten Krisen-Selloff-Szenario – würde ich meine Meinung zu dieser Aktie ändern.

Die verschiedenen Gründe, „warum“ ich denke, dass der Kurs eher steigen als fallen wird, sind zwar zahlreich, aber letztlich nicht der Rede wert.

Denn Sie wissen ja: Warum eine Aktie steigt oder fällt, ist im Grunde völlig uninteressant. Interessant ist nur, „ob“ sie steigt oder fällt und „ob“ man auf die richtige Seite gesetzt hat.

Fazit:

Ich denke, „die richtige Seite“ ist bei Linkedin auf steigende Kurse zu setzen. 15 – 20 % müssen Sie natürlich riskieren, aber das könnte sich diesmal auszahlen…

Bis dahin

Henry Littig

Backstagenews.de…

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Zur Börse:

Wie Sie wissen, habe ich Ihnen am 15.02. empfohlen, den Markt auf dem damaligen Hoch abzustoppen und der Börse vorerst den Rücken zu kehren. Anleger sollten/sollen cash bleiben und Trader jeweils an Hochpunkten den Markt shorten und an den Tiefpunkten eindecken.

Diese Strategie ist bisher aufgegangen – und:

An dieser Einschätzung der Märkte hat sich auch in der letzten Woche nichts geändert!

Wann könnte sich diese Einschätzung ändern?

Vorerst nicht! Die EZB hat die Verantwortung leider – wie schon in meinem letzten Artikel beschrieben – an die Politik zurückgegeben.

Und das bedeutet nichts anderes, als das die Probleme ab sofort wieder größer werden. Und das mit allen potentiellen Konsequenzen. Es ist müßig, diese alle aufzuzählen…

Daher:

Solange die EZB nicht wieder das Steuer übernimmt, werden die Politiker die Geschwindigkeit des Karrens, den sie ja offensichtlich frontal gegen die Wand fahren wollen, jeden Tag ein Stück weiter erhöhen. Daher kann ich aktuell noch keine Trendwende an den Börsen erkennen.

„Bank Run“ in Griechenland:

Ganz ehrlich: „Warum geschieht das eigentlich erst jetzt???“

Mein Fazit zu Griechenland bleibt auch unverändert: „Das gibt nichts!“

Und – natürlich: „Bei Griechenland wird`s nicht bleiben!“

Facebook:

Der Börsengang von facebook ist noch das Interessanteste, was die Börse derzeit zu bieten hat, denn: Hier ist vieles möglich!

Aktuell ist der Wert „klassisch“ gesehen natürlich extrem überbewertet und es gibt mehr warnende als lobende Stimmen.

Bei Google war das jedoch ähnlich. Damals habe ich den Wert dennoch zum Kauf empfohlen und der Kurs konnte sich nach dem IPO nochmals ca. verzehnfachen!

Bei facebook ist das allerdings etwas schwieriger einzuschätzen. Als vermutlich „letzter lebender Mensch der Neuzeit ohne facebook account“ habe ich mich vor ein paar Wochen dann doch dort angemeldet, um zu verstehen, was „die“ eigentlich so machen.

Meine Einschätzung:

Aktuell können „die“ so kein/kaum Geld verdienen. Wenn sich die Aktie nach dem IPO jedoch noch mal z. B. verfünffachen soll, dann müsste facebook nach meiner Rechnung den aktuellen Umsatz ca. verdreißigfachen. Das erscheint mir mit dem aktuellen Geschäftsmodell nicht möglich zu sein.

Aber:

Wenn man nur ein paar Minuten nachdenkt, dann fallen sicher jedem von uns neue Möglichkeiten ein, wie die extrem hohe Kundenbasis in Zukunft zu Geld gemacht werden kann. Und wenn mir das in wenigen Minuten einfällt, dann werden solche Pläne bei facebook wohl schon ausgearbeitet in den elektronischen Schubladen liegen. Daher erscheint mir eine ver-x-fachung der zukünftigen Umsätze durchaus möglich.

Wichtig ist auch:…

Allgemein

Sicher haben Sie schon bemerkt, dass ich in den letzten Wochen und Monaten kaum etwas zur „Euro-Krise“ zum Besten gebe…

Mit gutem Grund!

Der Frühling ist da und alle freuen sich. Und das ist auch gut so!

Dagegen haben Kommentare zur Euro-Krise doch eher einen depressiven Charakter – und das wollte ich Ihnen eben nicht zumuten.

Aber – es darf auch manchmal gelacht werden, wenn es etwas NEUES zur Euro-Krise gibt:

Hier ein Beispiel:

Vor kurzem hat EZB-Chef Draghi gesagt:

„Die EZB hat nun genug getan – jetzt ist wieder die Politik am Zuge!“

Ist das nicht lustig?

Ganz ehrlich – ich habe fast Tränen in den Augen, wenn ich diese Zeile schreibe…obgleich ich noch nicht ganz sicher bin, ob sie dem offensichtlich großen Humor des Herrn Draghi zu verdanken sind.
Denn möglicherweise sind es auch nur Tränen der Hilflosigkeit, die ich bei diesen Worten empfinde.

Denn eins ist klar:

Die EZB hat in der Krise reagiert! Natürlich zu spät, nicht entschlossen genug etc.
Aber – man muss der EZB zumindest zu Gute halten, dass sie mit massiven direkten oder indirekten Anleihe-Käufen sogar über die Grenzen des Erlaubten hinausgegangen ist.

Und jetzt? Jetzt wird die Verantwortung – auch zu Recht – an die Politik „zurückgegeben!“

Doch was das bedeutet, wissen wir!

Es bedeutet nichts anderes als eine Rückkehr zum Nichtstun!

Im Grunde ist das zum WEINEN, aber ich habe mich entschlossen, diese verantwortungslose politische Depression nicht mehr an mich heranzulassen und dem Ganzen lieber ein Lachen abzugewinnen.

Meine kurze, prägnante und antidepressive Einstellung zum Thema „Eurokrise“ hat sich derweil auch nicht geändert – warum auch?

Sie lautet:

A) Griechenland – das gibt nichts…
B) Bei Griechenland wird`s nicht bleiben…

Zur Börse:

Hier liegen wir weiterhin richtig. Und ich sehe auch keinen Grund, an der Marktsicht etwas zu ändern.
D. h.: Anleger bleiben cash, Trader gehen immer an den Hochpunkten short und decken unten ein…aber unten nicht long gehen!!!

Siemens:

Noch letzten Donnerstag wurde ich gefragt, welcher Dax-Wert noch einen Leerverkauf wert sein könnte, da die laufenden Short-Empfehlungen Metro, Sony und Panasonic ja schon sehr stark gelaufen sind.
Nach kurzer Durchsicht der Charts kam ich auf Siemens.
Warum? Nun, Siemens ist eine Top-Firma, gute Bilanzen, tolle Produkte, etc., etc..
Aber – genau das könnte das zukünftige Problem von Siemens sein.
Das Unternehmen kommt mir z. Zt. viel zu schwerfällig vor. Quasi der „Sony-Effekt“ – viele tolle Produkte, aber keine Käufer. …

Allgemein

Im Grunde läuft es doch ganz gut für uns. Der Markt läuft wie „geplant“ schon seit Monaten uneinheitlich und „kostet“ den Investoren letztlich nur Zeit und Nerven.

Daher kurz und knapp:

Ich bleibe dabei, in diesem Markt muss man nicht investiert sein!

Wer möchte, kann weiterhin ab und an ein paar Trades auf der Shortseite machen. Aber das ist – wie schon oft gesagt – nur etwas für professionelle Trader.
Der „echte“ Anleger sollte sich auf die gerade erwachende Natur in seinem Garten konzentrieren und das Pulver trocken halten.

Wann sich diese Einschätzung ändert, kann ich noch nicht genau sagen. Aktuell ist ein erkennbarer Ausbruch nach oben oder unten nicht in Sicht.

Die heutigen Metro-Zahlen waren schlecht. Und so befindet sich diese Aktie, genau wie Sony und Panasonic, weiterhin im freien Fall.
Trader, die hier short sind, sollten ab jetzt jedoch aufpassen und die Stops nach unten nachziehen. Diese Positionen liegen alle sehr gut im Plus und das sollte man sich nicht mehr nehmen lassen.
Jedoch: Diese Aussage darf keinesfalls als „Kaufempfehlung“ für diesen Titel missverstanden werden. Denn langfristig sehe ich bei diesen Werten noch immer größeres Abwärtspotential.

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de…

Allgemein

Auch in der letzten Woche ist an den Börsen nichts aufregendes geschehen. Ein bisschen hoch, ein bisschen runter – das war`s dann auch.

Daher:

Meine Marktmeinung bleibt vorerst unverändert. Bleiben Sie Cash, schonen Sie Ihre Nerven und warten ab.
Weiterhin pessimistisch bleibe ich für die Börsen in China und Japan.

Einzelwerte:

Die guten Zahlen von Apple überraschen mich nicht. Hier könnte sich die Ausweitung des Geschäfts noch über mehrere Jahre erstrecken.
Aber: Man erkennt deutlich, dass in letzter Zeit die Zuwächse der Gewinne nur noch sehr unterproportional an die Kurse „weitergegeben“ werden.
D. h. das KGV von Apple geht wellenförmig immer weiter zurück, was grundsätzlich das Kurspotential nach oben logischerweise etwas beschränkt.
Ich könnte mir vorstellen, dass der Kurs von Apple seine aktuelle Konsolidierung noch ein Weilchen fortsetzt. Sollte der Gesamtmarkt dann z. B. ab Sommer/Herbst oder ab wann auch immer nochmal deutlich zulegen, dann erwarte ich aber auch für Apple nochmals deutlich höhere Kurse.
D. h. wer hier „drin“ und satt im Plus ist, der kann noch abwarten.
Kaufen sollte man den Wert aber schon lange nicht mehr.

Meine Shortkandidaten sehen bis auf Unisys, die gestern wider erwarten doch sehr gute Zahlen vorstellen konnten, aktuell ganz gut aus. Sony, Panasonic und auch Metro haben weiter an Wert verloren.

Vor allem bei Metro werden meine Sorgenfalten immer tiefer. Jüngst las ich eine Kaufempfehlung für diese Aktie. U. a. war die Begründung: Das KGV sei mit ca. 8-9 sehr niedrig.
Dem folge ich nicht! Für mich ist dieses KGV von 8-9 für die geschätzten 2012er Gewinne eher extrem hoch.
Dies wird schnell klar, wenn man bedenkt, dass sich Metro möglicherweise erst am Beginn einer Krise befindet – und nicht am Ende einer möglichen Schieflage. D. h. auch die angestrebten 2012er Gewinne müssten erst einmal erwirtschaftet werden.
Daher bleibe ich bei meinen Kursziel für diese Aktie und rate dringend von Long-Käufen ab, solange sich die Gesundung des krankenden Geschäfts nicht erkennbar bessert.
Und, ebenso wie Sony etc., ist Metro evtl. erst am Beginn einer sehr, sehr schmerzhaften Umstrukturierung. Und dann sind ca. 24 Euro im Kurs nicht zu halten…

Bis dahin…

Henry Littig…

ÜBER MICH

„Es ist wie im Fußball. Die besten Spieler haben zwar auch Talent – aber sie trainieren auch mehr als die anderen! Wenn Du früh im Leben Deine Begabung erkennst und dann mit Liebe und Hingabe dabei bist…mehr geht nicht!!“

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