Allgemein

Heute sind die Augen der weltweiten Finanzmärkte auf die nahende Pressekonferenz von EZB-Supermario Draghi gerichtet. Die Erwartungen sind hoch. Auf allen Medienkanälen heisst es: “Die Händler wollen jetzt Taten sehen!”

Aber:

Ich empfehle Ihnen, lassen Sie sich von der heutigen EZB-Sitzung nicht beeindrucken! Wenn Herr Draghi am frühen Nachmittag nicht gerade Wasser in Wein verwandeln wird oder zumindest glaubhaft versichert, “er könne Gold machen”, dann wird sich der Lauf der Dinge letztlich nicht wirklich verändern.

Daher rate ich Ihnen, sich VOR der EZB-Sitzung Ihr eigenes Bild der Situation zu machen und Ihr handeln danach auszurichten.

Aus diesem Grund habe ich diesen Kurzartikel heute schon um 9:45 Uhr auf meiner Web-Seite veröffentlicht, denn meine Meinung zu den Märkten hat sich nicht verändert.

Sie lautet weiterhin:

Ich gehe davon aus, dass sich die Krisensituation im Euro-Raum bis zum Jahresende langsam aber sicher etwas entspannen wird und die Börsen durchaus Potential nach oben haben. Dabei ist es auch völlig unerheblich, ob und was genau die EZB heute “liefert”. Vielmehr gehe ich davon aus, dass die Währungshüter die Zügel ab jetzt etwas fester in die Hand nehmen und die Gesamtsituation – zumindest vorübergehend – ein wenig stabilisieren werden.
Und das sollte vorerst reichen…

Daher – was genau da heute kommt, ist m. M. n. unerheblich.

Fazit:

Bleiben Sie long im Markt. Und bleiben Sie heute vor allem cool! Es ist völlig ausreichend, wenn Sie die EZB-Entscheidung morgen in der Zeitung lesen. Denn auch wenn es heute ein paar % `runter gehen würde – seit unserer Kaufempfehlung für den DAX liegen wir knapp 10% “vorne” und könnten das leicht verkraften. Und – m. M. n. wird der Markt in 1 -2 Woche höher stehen als jetzt. Egal wie es heute läuft.

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de …

Allgemein

Der mittelfristige Aufwärtstrend an den Börsen ist m. M. n. noch immer intakt. Anleger sollten daher an ihren Postionen festhalten und abwarten.

Trader oder andere aktivere Anleger können natürlich jederzeit Kursrückgänge (also z. B. jetzt, der DAX notiert gerade bei 6540) zum Positionsaufbau nutzen und dann jeweils im nächsten Zwischenhoch verkaufen.

Mein Kommentar zu den aktuellen “neuen Horrormeldungen”, also einer weiteren Verschlechterung der Lage in Spanien oder ein als immer sicherer geltender Austritt Griechenlands aus der Eurozone, fällt daher auch entsprechend unaufgeregt aus:

“Wenn juckt`s!”

Letztlich deckt sich das 1:1 mit meiner generellen Prognose zur “Eurokrise”, die da seit längerem lautet:

“Griechenland – das gibt nichts. Und bei Griechenland wird`s nicht bleiben!”

Und viel mehr sollte man zur “Krise” auch wirklich nicht mehr sagen, da damit eben alles gesagt ist.

Fazit:

Trends an den Börsen können bestehen oder brechen. Aktuell setze ich weiter auf “Bestehen” und empfehle investiert zu bleiben. An meinem DAX Kursziel (siehe letzte Ausgabe) halte ich ebenso weiter fest.

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de…

Allgemein

Besser kann es aktuell kaum laufen. Das erste Kaufsignal für den DAX am 27.06. war vom Timing her perfekt. Die Empfehlung der letzten Woche, bei ca. 6400 noch einmal nachzukaufen, erscheint bei heutigen Kursen von aktuell über 6700 auch recht passabel.
Die erste Zielrange, die am 05.06. noch um ca. 10 Pünktchen verpasst wurde, hat der DAX nunmehr auch in der erwarteten Zeitspanne erreicht.

Oder anders: “Läuft”

Jedoch:

Die Erfolge von gestern sind an den Börsen schon morgen nichts mehr wert!

Daher:

Heute dürfen wir uns kurz darüber freuen, dass wir sehr gut positioniert sind, aber das war`s dann auch.
Und so geht der Blick wieder nach vorn, denn jeder zukünftige Erfolg muss leider immer wieder hart erarbeitet werden.

Zunächst brauchen wir ein neues Kursziel. Ich denke, dass der DAX innerhalb von 3-8 Wochen – je nach Intensität des Trends – in die Range 7050 – 7200 vorstoßen wird. Und in der Eurokrise sollten m. M. n. die Zeichen weiterhin auf eine sukzessive Entspannung hindeuten und sich somit das generelle Nachrichtenumfeld weiter entspannen.

Fazit:

Alle Positionen halten, zurücklehnen und abwarten. Im Übrigen gilt in etwa weiter der Inhalt des Artikels vom 05.06…

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de…

Allgemein

Also, so habe ich mir das am Montag nicht vorgestellt. Ich erhebe natürlich keinen Anspruch darauf, jede Bewegung des Marktes exakt vorhersagen zu können, aber dass der DAX nochmal um weitere ca. 200 Punkte absackt, hatte ich so nicht auf der Rechnung.
Auch nicht auf der Rechnung hatte ich das drohende Downgrading Deutschlands, des Euro-Rettungsschirms und selbst diverser Bundesländer durch Moodys, welches erst ab Montagabend publik wurde. Apple Zahlen und IFO-Index etc. obendrein…

Immerhin: Wie schon am Montag resümiert, war der “Grund” der Abwärtsbewegung daher wohl wirklich nicht die erneute Griechenland/Spaniendiskussion – denn diese sollte doch nun wirklich keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Oder, wie es politisch korrekt und durch unseren Wirtschaftsminister bestätigt, heißt:

“Ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone hat seinen Schrecken verloren!”

Der Witz der Woche ist für mich im Übrigen die Kritik an seinen Äußerungen seitens diverser Politiker. Jetzt wirft man dem armen Mann doch tatsächlich öffentlich vor, die Wahrheit zu sagen. Ist das nicht urkomisch?

Na, wie dem auch sei bzw. warum auch immer die Kurse weiter gesunken sind. In jedem Fall sind sie ca. 100 Punkte weiter abgesackt, als ich das “eingeplant” hatte…

Und jetzt?
Jetzt hat sich meine Marktmeinung im Grunde nicht verändert, da aus meiner Sicht keine wirklich neuen Nachrichten aufgetaucht sind.
Der DAX bleibt für mich auf diesem Niveau ein Kauf!

Die Herabsetzung der Kreditwürdigkeit war ohnehin schon längst überfällig. Ein Land wie die Bundesrepublik, das sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit verpflichtet, die Schulden anderer Länder zu übernehmen, um sich im Gegenzug dann von diesen verspotten zu lassen, hat wohl auch kein AAA-Rating verdient. Das ist logisch und nicht zu beanstanden.

Fazit:

Meine Grundüberzeugung, dass der DAX kurz- und mittelfristig Potential nach oben hat, hat sich nicht geändert. Optimistisch stimmt mich vor allem, dass selbst bei Nachrichten wie zuletzt, die Kurse nicht wirklich dramatisch zurückgegangen sind. Das “riecht” ein bisschen nach Bodenbildung mit deutlichem Aufwärtspotential..

Metro/Linkedin:

Meine letzte Warnung vor Metro von 05.07.2012 war bis jetzt korrekt. Der Preis ist nochmal von knapp 23 Euro auf jetzt unter 20 Euro gesunken.
Mein Kursziel bleibt zunächst bei 10 – 15 Euro. Die nächsten Q-Zahlen werden hier m. A. n. sehr entscheidend sein. Gelingt die Wende nicht – so steht Metro wahrscheinlich vor einer größeren Krise. Und wenn ein solcher Konzern in eine Krise gerät, dann wird es möglicherweise nicht bei den schon jetzt zu befürchteten kleineren Gewinnrückgängen bleiben. Dann …

Allgemein

Die aktuelle Lage an den Märkten wird wohl zum Geduldsspiel. Nach zuletzt immer wieder eher negativ aufgenommenen Nachrichten/Daten kamen die Notierungen in den vergangenen Sitzungen erneut unter Druck…

Aber: Zumindest was den DAX angeht, gibt es m. M. n. weiterhin Hoffnung auf bessere Zeiten. Ein deutliches Nachgeben der Kurse kann ich hier aktuell jedenfalls nicht erkennen…

Fazit:

Mit unserer Kaufempfehlung vor 2 Wochen liegen wir noch immer gut im Plus.
Jedoch sollte man die Stops jetzt auf das damalige Niveau anheben, so dass man hier auf jeden Fall ohne Verluste rauskommt, sollte der Markt weiter absacken.
Anleger, die noch nicht im Markt investiert sind, können auf dem aktuellen Niveau durchaus einen Einstieg “riskieren”.
Anlegern, die vor 2 Wochen evtl. nur “halbherzig” eingestiegen sind, empfehle ich, die aktuell gedrückten Werte zum Aufstocken zu nutzen.

Damit ist für heute auch schon alles gesagt – evtl. ergibt sich bis zur nächsten Woche ein klareres Bild…

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de…

Allgemein

Gerade hat der DAX meine erste Zielrange von 6650 bis 6850 Punkten kurz von unten “angeschaut”, fiel dann aber wieder unter die Marke von 6600 zurück.

Jedoch: Ich gehe davon aus, dass der Markt in den nächsten 1 – 3 Wochen noch wesentlich tiefer in die erste Zielrange vorstoßen wird.

Dauer der aktuellen Aufwärtsbewegung:

Ich habe einige Berechnungen angestellt und demnach könnte das aktuelle Aufwärtsfenster an den Börsen sogar bis zunächst Ende 2012 geöffnet bleiben. Dies wäre dann schon eine mittel- bis langfristige Hausse. Immer vorausgesetzt, es geschehen keine absonderlichen Überraschungen mehr.
Oder anders: Ich sehe den aktuellen Move derzeit nicht als Bullenfalle an – zumindest dann nicht, wenn wir uns auf diesem Niveau halten und höher gehen.

Daher das Fazit:

Bleiben Sie in diesem Markt voll investiert und lehnen Sie sich zurück. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit sind wir am Beginn einer längeren Aufwärtsbewegung. Dabei sollten Sie alle Nachrichten bzgl. Konjunktur und Eurokrise unbeachtet lassen und sich nur auf die Entwicklung der Kurse konzentrieren. Und diese sollten m. M. n. unabhängig von schlechten Nachrichten weiter anziehen. Und falls nicht – werden wir das schon sehr bald merken…

Linkedin…

…dürfte ebenso weiter anziehen. Auch hier kann ich meine Aussagen jetzt ein wenig präzisieren:
Der Kurs sollte – wenn es so läuft, wie ich mir das vorstelle – bis Ende August/Anfang September moderat anziehen. Und danach deutlich! Auf jeden Fall sollte es bis dahin keine größeren Rücksetzer (also z. B. von mehr als ca. 10 %) geben. Falls doch, werde ich meine Meinung bzgl. dieser Aktie überdenken…

Metro…

…ist auch auf diesem Niveau noch immer kein Kaufkanditat für mich. Wenn die Märkte auf breiter Front steigen, dann kann man zwar fast alles kaufen, aber von Metro würde ich noch immer die Finger lassen…hier schätze ich das Abwärtspotential/Risiko noch immer größer ein, als das Aufwärtspotential…
Vielleicht kann mich der Konzern mit seinen nächsten Q-Zahlen umstimmen – aber genau daran glaube ich nicht…

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de…

Allgemein

Meine Kaufempfehlung von letzter Woche Mittwoch hat sich bis dato zu einem echten Volltreffer gemausert.
Aktuell erwarte ich DAX-Werte von zunächst 6650 – 6850 Punkte innerhalb kürzerer Zeit.

Natürlich bin ich schon gefragt worden, warum ich genau vor diesem deutlichen Move nach oben meine monatelange Aversion gegenüber der Börse aufgegeben habe…

Zur möglichen Erklärung möchte ich nur sagen:

a) Um eine solche Kehrtwendung zu vollziehen sind sehr viele Faktoren zu berücksichtigen und zu bewerten. Es ist mir tatsächlich nicht möglich dies in ein paar Sätzen auszudrücken oder sonst in Worte zu fassen.
Letztlich ist es in etwa so, als wenn man seit längerer Zeit eine hartnäckige Erkältung/Grippe etc. durchmacht. Während dieser Zeit stellt man grundsätzlich alles in Frage und kann sich eine Heilung rein emotional kaum mehr vorstellen.
Aber dann – eines Tages, ganz plötzlich merkt man, dass der Zenit des Krankheitsverlaufs überschritten ist und sich eine rasche Besserung andeutet.
An den Börsen ist das ähnlich. Letztlich kann man auch die Finanzmärkte als einen komplizierten lebenden Organismus verstehen, der ab und an unter diversen Erkrankungen leidet. Daher ist es auch hier prinzipiell möglich, die eigenen emotionalen Krankheitserfahrungen 1:1 an den Märkten anzuwenden.
Und so schafft man es eben hin und wieder den genauen Wendepunkt von langer Krankheit hin zu möglicher Heilung bzw. von einer robusten Erscheinung hin zu ersten “Wehwehchen” zu bestimmen.

Aber:

b) Es gehört immer auch Glück dazu! Und man darf nicht vergessen, dass erste Anzeichen einer Heilung noch nicht das Ende aller Leiden bedeuten.

Daher:

Wir müssen weiterhin wachsam sein und den Zustand des Patienten permanent überwachen.
Eine perfekt getimte Kaufempfehlung ist nämlich nichts wert, wenn man später einen guten Ausstieg verpasst.

Fazit:

Wer jetzt in DAX und DOW investiert ist, sollte seine Positionen halten. Ich erwarte auch in naher Zukunft eher weiter steigende Notierungen.

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de…

Allgemein

Wer hätte das gedacht?

Noch letzte Woche habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie weit der Markt noch fällt! Und bis wann das geschieht!
Und – auch damit lagen wir richtig. Die Börsen sind seit dem nochmals deutlich zurückgegangen!

Und jetzt?

Vor 1 – 2 Tagen habe ich an den Börsen eine gewisse Aufwertungschance entdeckt!

Und da ich weiß, dass die meisten von Ihnen auf ein solches Signal warten, möchte ich Ihnen das auch mitteilen.

Es ist zwar noch nicht ganz die 80 zu 20 Chance und auch nicht die `70 zu 30″, aber solche Wahrscheinlichkeiten sind in derart politischen Börsen ohnehin Mangelware.
Jedoch – ich sehe zumindest eine realistische 60 zu 40 Chance, dass die Märkte ab jetzt nach oben laufen könnten.

Daher empfehle ich heute DAX,- und Dow-Jones-Positionen zum Kauf. Als Stops empfehlen sich ca. 5900 Punkte beim DAX und ca. 12000 Punkte im Dow-Jones. Also jeweils ca. 5% Risiko…

Über Kursziele sprechen wir dann nächste Woche, wenn zumindest die Grundrichtung der Börsen bis dahin stimmen sollte.

Fazit:

Meine Meinung, als Anleger sollte man den Börsen fernbleiben, hebe ich somit für 5% Risiko auf.
Da wir in diesem Jahr schon recht gut gefahren sind, können wir uns dieses Risiko in jedem Falle leisten.
Und auch die beiden noch anstehende Spiele der DFB-Elf wird man mit 5% Kapital-Risiko “im Rücken” dennoch weiterhin geniessen können…

Bei Einzelwerten können Sie an Linkedin ebenfalls festhalten…

Na dann, sind wir mal gespannt…

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de…

Allgemein

An den Börsen spielt sich weiterhin aus meiner Sicht nicht allzu viel Bedeutendes ab. Den aktuellen Rebound haben wir zwar auf der Rechnung, jedoch sehe ich weiterhin keinerlei Veranlassung hier als Anleger aktiv zu werden.

D. h. meine Einschätzung der letzten Monate, dem Markt weiter fern zu bleiben, ist noch immer richtig und bedarf keiner “Überarbeitung”

Fazit: Das Pulver weiterhin trocken halten und die EM geniessen!!!

Natürlich habe ich dennoch eine Meinung zum Markt.

Und zwar:

Sollte der aktuelle Rebound hier ins Stocken geraten, dann ist ein schneller Absacker an den Börsen durchaus möglich und in diesem Fall wären dann für Trader Leerverkäufe angesagt.
Aber, da dieser potentiell mögliche Absacker aktuell “politisch” zu einem sehr schlechten Zeitpunkt kommen würde, kann ich mir auch durchaus vorstellen, dass man den Markt zunächst noch bis in den August hinein stützt.
Um dann evtl. zu erkennen zu müssen, dass die erhofften positiven Daten aus der Primärwirtschaft eben nicht kommen!
Und spätestens dann wäre ein Ablassen des Drucks aus den z. Zt. m. M. n. mit heisser Luft aufgeblasenen Indizes “überfällig”.
Beide Varianten sind jedoch aus heutiger Sicht noch nicht an den Märkten eindeutig zu erkennen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass wir gerade zur Variante A in der nächsten Woche bereits klarer sehen. Denn wenn es vom aktuellen Niveau einen schnellen Absacker nach unten geben sollte, dann müsste das m. M. n. innerhalb der nächsten 5 – 10 Handelstage geschehen.

D. h. : Noch geschieht an den Börsen nicht viel, aber ich sehe zumindest jetzt eine Möglichkeit, dass sich das innerhalb von 1 – 2 Wochen ändert. Und wenn nicht – dann werden wir eben weiter warten.

Linkedin:

Die derzeit einzige Aktie der Welt, die ich zum Kauf empfohlen habe, hat sich im Rahmen des Börsenrebounds i. d. T. ein bisschen nach oben entwickelt. Von ca. 98 $, zu der man die Aktie am Empfehlungstag im Durchschnitt hätte kaufen können, hat “die Bude” bis heute ca. 7 % auf nunmehr 105 $ zugelegt.
Sicher ist hier leider auch nichts, aber vor allem, wenn wir hier innerhalb von 5 Handelstagen einmal über 108 $ schliessen würden, dann siehts zumindest richtig gut aus.

Aber: Allein der Umstand, dass ich nach wie vor nur eine einzige Aktie auf dem Rader habe, die man mit gutem Gewissen halten kann, macht mich natürlich weiterhin sehr nachdenklich. Denn wenn ich damit recht haben sollte, dann gehen wir wohl keinen allzu …

Allgemein

Ich denke mal, die Situation an den Kapitalmärkten bzw. die Situation der Staatsfinanzen mit einer generellen Drogenproblematik zu vergleichen, ist auf jeden Fall sehr zutreffend.

Schon letzte Woche hab ich die Zusammenhänge etwas ausführlicher erläutert.

Und was ist seit dem geschehen:

Natürlich – Spanien hat Hilfe erbeten. Welche Überraschung!

Leider ist die “Wirkung” der am Wochenende zugesagten Geld”spritze” an den Märkten recht schnell verpufft. Aber auch das hatten wir ja schon so vorhergesagt. Bei halbherzigen Gaben geringerer Mengen Geldes, lässt die berauschende Wirkung eben immer schneller nach.
Aber das weißt ja auch jeder. Und da muss man gar nicht erst über harte Drogen sprechen – selbst beim Kaffeetrinken setzt dieser Effekt recht schnell ein.

Möglicherweise war der jetzt an Spanien verteilte Stoff jedoch auch “gestreckt”, also nicht mehr in Reinform. Was sich im Übrigen aufgrund der Verwendung der Gelder recht schnell herleiten lässt.
Denn die Gelder sollen zum einen die Banken retten, die dann wiederum den Statt retten sollen, damit dieser dann wieder alle anderen rettet. Das ist schon sehr lustig und “verwässert” auf jeden Fall den “Stoff”.

Auch erinnert das Ganze an Baron Münchhausen, der sich selbst am eigenen Haar aus dem Sumpf gezogen haben will. Wenn man die letzte Aktion für Spanien jetzt analysiert, dann könnte man glatt auf die Idee kommen, Münchhausen hätte recht gehabt.

Im Grunde ist das alles sehr traurig, aber zumindest sollten wir uns den Humor nicht verderben lassen.

Zu den Börsen:

Mein Rat, den Börsen fernzubleiben, hat weiter Gültigkeit.
Glauben Sie mir, ich würde Ihnen gerne etwas anderes schreiben, aber “et is wie et is” wie der Kölner sagt.
Also: Das Pulver weiter trocken halten und die EM geniessen!

Zur Wirtschaft:

Aktuell sehe ich die gesamte Wirtschaft aller entwickelten Staaten in einer langfristigen Top-Korrektur bzw. in einem langfristigen Abwärtstrend. Aktuell befinden wir uns in einem Zwischenhoch, dass durch die gigantischen Hilfsprogramme seit 2008 entstanden ist. Sobald aber auch hier “die Wirkung” nachlässt, sehe ich eher wieder rezessive Tendenzen. Evtl. ab 2013. Und dann – oder etwas früher oder später – beginnt ein neuerlicher wirtschaftlicher Downmove. Schade eigentlich, denn das hätte alles recht einfach verhindert werden können.

Bis dahin

Henry Littig
backstagenews.de…

ÜBER MICH

„Es ist wie im Fußball. Die besten Spieler haben zwar auch Talent – aber sie trainieren auch mehr als die anderen! Wenn Du früh im Leben Deine Begabung erkennst und dann mit Liebe und Hingabe dabei bist…mehr geht nicht!!“

ZUM NEWSLETTER ANMELDEN