Unsere aktuelle Dax-Chartprognose bis 2012 können Sie über nachfolgenden Link nachlesen:

Chartprognose bis 2012

Bevor wir uns dem i.d.R. langweiligen Börsenstoff zuwenden: Wir sind beim Segeln (siehe: Tradingupdate – Volltreffer gelandet ) weder ertrunken noch verhungert – wobei ich fairerweise zugeben muss, dass die Leistungen des Skippers meine Angelerfolge an den meisten Tagen deutlich „outperformten“…in den ersten Tagen war „Schmal-Hans“ Küchenmeister, denn wir mussten uns von einem etwa forellengroßen Bonito (eine Thun-Unterart) ernähren. An den Folgetagen gingen zwar noch ein paar Grundfische an den Haken, deren Größe und Farbenpracht hätten jedoch bestenfalls einem Salzwasseraquarianer Grund zur Freude gegeben. Doch knapp vor dem Hungertod erbarmte sich letztlich ein ca. 10 Kg schwerer Gelbflossenthun,– im völlig überfischten Mittelmeer wohl „der Letzte seiner Art“ – und wir waren gerettet! Fazit: Eine Segeltour durchs Mittelmeer ist durchaus empfehlenswert und auch erholsam – vor allem, wenn man ein paar Extra-Konserven dabei hat…

Zur Börse:

Wenn ich mich nicht gravierend täusche, dann stehen im August keine neuerlichen Horrormeldungen bzgl. Finanzkrise/Unternehmensnews an – was nicht heißen soll, dass wir etwa mit guten Nachrichten zu rechnen hätten. Vielmehr werden wir weiterhin zwar mit großen Abschreibungen von Banken, Brokern und jetzt vor allem auch von Unternehmen aus der „Realwirtschaft“ leben müssen, jedoch nicht mehr so unvorbereitet. Folglich dürfte der starke Druck auf die Kurse trotz negativem Umfeld etwas nachlassen. Dem menschlichen Gewohnheitseffekt (Im übrigen eine DER bestimmenden Größen für Börsenprognosen!) sei Dank. Wir erwarten eine gewisse Kursberuhigung z.B. im Bankensektor und diverse Kursabstürze einiger Unternehmen aus verschiedenen Branchen, die jetzt „endlich“ alles Schlechte, was sie i.d.R. selbst verschuldet haben, in ihre Bilanzen packen und es ihren Aktionären als „unvorhersehbaren Seiteneffekt der Finanzkrise“ verkaufen werden…da können Sie sicher sein – diese Chance, jeglichen „Bilanzmüll“ im „Strudel der Finanzkrise“ über Bord werfen zu können, lässt sich kein betroffenes Unternehmen entgehen!!!

Fazit:

Wir empfehlen Ihnen Ihre 50%ige DAX-Quote mit Ziel von ca. 12.000 Punkten bis 2012 zu halten – den Rest weiterhin im Festgeld bzw. in physischem Gold (hier sind sie ja seit September 2007 noch deutlich im Plus) zu parken. Goldaktien hatten wir schon vor/am/nach dem 16.07. ( http://www.backstagenews.de/newsletter_details.php?id=138 ) mit guten Gewinnen verkauft – auch ein gutes Timing, denn: Seitdem sind diese um ca. 20% gesunken!!! Machmal braucht man eben auch ein bißchen Glück… Mit dieser Strategie sind Sie weiterhin nervenschonend und vor allem seit September 2007 durchaus lukrativ „dabei“ -wenn es aus unserer Sicht Zeit wird, die letzten 50% long im Dax zu investieren, werden wir Sie informieren – dies kann jedoch noch dauern – evtl. erst gegen Jahresende /-anfang.

Gold:

Gold „muß man haben“ – das gilt weiterhin! Vor allem langfristig! Kurzfristig dürfte die Politik (die US-Notenbank, etc.) kein Interesse an einem steigenden Preis haben – denn dies würde das Vertrauen in die Finanzmärkte für jedermann sichtbar untergraben…da die Politik einen Markt jedoch immer nur kurzfristig beeinflussen kann, wird die Goldhausse weitergehen – möglicherweise erst mit, kurz vor oder kurz nach dem Beginn einer neuen Aktienhausse. Also müssen wir hier noch ein wenig Zuwarten – daher haben wir uns auch vor ein paar Wochen von den volatilen Goldaktien vorerst getrennt.

Tradingchancen:

…sehen wir aktuell nicht! Die am 22.07. besprochene Wachovia (NYSE-Symbol WB) war derweil ein echter „Knaller“ – anders kann es in diesem Fall kaum beschrieben werden…sogar zum Handelsstart konnte noch mit ca. 12$ gekauft werden – gut 24 Stunden später notierte der Wert bei über 19,50$ – ein Plus von über 60% an einem Tag…aktuell sind wir bei 19$. Die aktuellen Zahlen von Western Digital (NYSE-Symbol WDC) waren dagegen zwar wie erwartet gut, jedoch enttäuschte der Ausblick, so dass der Wert jetzt ca. 10% unter Einstand notiert. Schlumberger (NYSE-Symbol SLB) konnten bislang ebenso wenig überzeugen und liegen gut 5% im Minus. Unsere US-Airlines dagegen sind weiter im Aufwind – hier haben sich die Kurse seit der Empfehlung am 16.07. in der Spitze (LCC) fast verdreifacht, i.d.R. jedoch min. verdoppelt.
Wer bei WDC und SLB noch nicht ausgestoppt ist, kann hier sicher noch abwarten – bei den Airlines sehen wir auch langfristig erhebliches Kurspotential – hier greifen massive Kostensenkungsprogramme…das Gute in dieser Branche ist: Die US-Airliner haben schon vor ein paar Jahren ihr letzte Krise gehabt und entsprechend reagiert und Kosten gesenkt – sollte sich die Weltkonjunktur wieder beruhigen, so dürfte die aktuelle Verschlankungsrunde der Gesellschaften in schon naher Zukunft zu einer explosiven Gewinndynamik führen. Aktuell neue Chancen, die sich wirklich aufdrängen, sehen wir – wie schon erwähnt – z.Zt. nicht…an den Primärbörsen stehen die Chancen für ein paar %chen hoch oder `runter im Moment ca. 50/50…also: Nach ein paar wirklich sehr guten Trades warten wir auf neue Chancen. Die werden kommen – früher oder später…

Bis dahin…

Backstage-news.de

Geschrieben von admin