Lage unverändert…

 

Die Lage an den Finanzmärkten hat sich auch über die Ostertage – aus meiner Sicht – nicht verändert.

Da man die Corona-Krise nach wie vor innerhalb von sehr kurzer Zeit lösen könnte (da haben wir schon genug drüber gesprochen…in Kurzform: die komplette Isolierung der Risikogruppe – der Rest kann weitermachen wie bisher…alle verfügbaren Daten belegen, dass der Rest dann ein Risiko von vermutlich MAXIMAL einer starken Grippe hat – evtl. auch deutlich weniger Risiko), gehe ich weiter davon aus, dass man früher oder später diese Möglichkeiten ergreifen wird.

Daher bleibe ich long und erwarte eher neue Rekordstände als ein weiteres Tief an den Börsen. 

Eine mögliche Zeitachse dazu habe ich zwar schon im Kopf – aber die ist noch nicht „druckreif“…

Der große Unsicherheitsfaktor in meiner „Wette“ ist weiterhin die schwache Politik z. B. in Europa. 

Die aktuellen EU-Politiker – noch VOR der Coronakrise allesamt kurt vor der Abwahl – kommen derweil aus dem Grinsen gar nicht mehr raus. Wer hätte gedacht, dass diese Riege nochmals so eine Macht bekommen würde, wie in diesen Tagen!? Man kann Massnahmen wie im 2. Weltkrieg erlassen – und das Volk muckt noch nicht mal auf…im Prinzip ein perfekter Zustand für die Politik.

Die Frage ist nur: wann „darf“ die Wirtschaft wieder ran?

Wenn man den optimalen Zeitpunkt dafür wählt, dann können die sich die aktuellen Politiker im nächsten Jahr als Retter des Volkes und Initiatoren des größten Wiederaufschwungs einer Wirtschaft feiern  – UND – sich Wiederwahlen lassen.

Und genau DARAUF setzte ich…

Verpasst man jedoch den optimalen Zeitpunkt – dann entstehen irreparable Schäden an der Wirtschaft…aber NOCH setzte ich darauf, das letztlich alles passen wird, sprich:

Irgendwann im neuen Jahr haben wir dann glückliche Bürger, eine glückliche Wirtschaft, eine glückliche Börse —- UND: glückliche Politiker, die wiedergewählt werden!!!

Oder anders: die aktuelle Krise ist zwar hausgemacht und überflüssig – aber wenn’s am Ende so läuft, wie vor mir erwartet – dann wären doch alle zufrieden, oder?

Henry Littig

Backstagenews,de

Geschrieben von Henry Littig