DAX/Tesla/Masterplan

Bezogen auf den DAX sehen wir weiter gut aus. Der Kauf während des grandiosen BREXIT-Schooooocks bei 9480 war – zumindest bislang – völlig richtig.

Und die Frage bleibt bestehen:

Wo sind denn jetzt die katastrophalen Folgen des Brexit-Votums, weswegen wir alle Angst haben sollten? Weswegen die Finanzwelt – wenn nicht gar das gesamte Universum – zusammenbrechen sollte?

Also ich sehe bisher nur genau das, was wir hier vorhergesagt haben: es geschieht NIX!

Was soll denn auch geschehen?

Nach unserer Prognose ist ja weder der Brexit selbst in irgendeiner Form sicher, noch sehe ich irgendwelche harten Konsequenzen. Und selbst der Mann, der für die EU die „schnellen und harten“ Verhandlungen tätigen soll – tritt erst am 1. Oktober!!! seien Dienst an. Hmmm…und die Briten selbst sagen – vor Jahresende geschieht eh NIX…

Fazit Brexit:

Ich bleibe dabei – das ist/war eine Zeitungsente – Rubrik „Wirtschaft & Finanzen“.

Und wenn dann nach Jahren der Verhandlungen tatsächlich etwas rauskommen sollte, dann wird wieder irgendein Möhrenbauer aus West-Wales vor die Kamera gezerrt und darf dann behaupten: „Aufgrund des Brexit und des darauf folgenden schlechten Sommers 2016 sei die Ernte um 8% eingebrochen und alles sei schlechter geworden!“…naja, und dann haben die Brexit-Kritiker doch noch Recht – nicht wahr?

Für den DAX sehe ich weiter positiv und bleibe dabei.

Ein genaues Kursziel habe ich nicht…ich mache es wie so oft: so lange ich long bin, denke ich, „die Bäume werden in den Himmel wachsen“ – und dann werde ich eines Tages verkaufen. Das kann heute sein, das kann erst nächstes Jahr sein. Aktuell – also jetzt, während ich diese Zeilen schreibe – sehe ich nur das Positive! Haach – schöön, oder?

Tesla:

Mit dem Tesla-Masterplan lief es auch wie erwartet. Es hat zunächst keinen vom Hocker gehauen und der Kurs gab wie erwartet etwas ab. Jetzt notiert er wieder auf „Vormasterplanniveau“…ich bleibe hier long…

Mein eigener „Masterplan“ sieht im Übrigen noch immer so aus:

Trump gewinnt die Wahl, macht den Handshake mit V. Putin. Das alberne Ost-West Gerangel wird somit für ein paar Jährchen eingestellt und man beginnt gemeinsam die Welt zu „befrieden“. Russland darf in der Region Syrien ungestört für „Ruhe und Ordnung“ sorgen und der Westen beginnt – natürlich mit UN-Zustimmung – eine Art „Offensive des Friedens“ in Libyen. Somit bringen OST und WEST in einer „Art Zangenbewegung“ Frieden, Recht und Ordnung in den Nordafrikanischen Gürtel.
Dies hätte folgende Vorteile: das US-Militär – welches immer lauter mit den Füssen scharrt – bekommt endlich wieder Arbeit. Die gesamte Region wird befriedet. Recht, Ordnung und letztlich auch Wohlstand/Chancen für junge Menschen kehren ein. Somit ergeben sich neue Absatzmärkte/Möglichkeiten direkt vor der Türe Europas und man schafft statt einer Mauer eine Art „Wohlstandgrenze“, die zum einen Flüchtlinge aufhält und die bei Bedarf auch immer weiter in Richtung Süden verschoben werden kann. Somit wäre die Flüchtlingskrise an der Wurzel gepackt/gelöst, Europa geschützt und der afrikanische Kontinent könnte erblühen.

Also – ich sehe da nur Vorteile…

Leider werden funktionierenden Konzepte in der Politik nur sehr selten umgesetzt.

Z. B. wenn Frau Clinton gewählt wird, geht das Ganze schon nicht mehr so einfach. Sie hat im Hintergrund einfach zu viele „Verträge“. Mit Putin „darf“ sie sich dann nicht verbünden, dies, das und jenes „geht ja so nicht und das kann man ja nicht so einfach machen“…hier und da muss noch geredet und verhandelt werden – u.s.w., u.s.w…Sie wissen wie so etwas dann läuft…am Ende geschieht wenig bis NICHTS…Trump KÖNNTE so etwas zumindest umsetzen…ER hat keine Verträge mit wem auch immer – er KÖNNTE allein der Sache dienen…ob er das dann auch macht, kann ich Ihnen leider auch nicht sagen…

Aber – das ist alles Spekulation…keiner weiß genau, wie es laufen wird…

Henry Littig
backstagenews.de

Geschrieben von Henry Littig