Mein Trump-Trumpf sticht!

Also die Börsenwoche verlief bisher aus meiner Sicht nur wenig erbaulich – aber: das war zu erwarten!

Da ich selbst noch am Montag von einem korrigierenden Markt gesprochen habe, sollte es mich daher auch nicht überraschen, wenn der Markt dann tatsächlich korrigiert.

Natürlich macht das keinen Spaß – aber Korrekturphasen sind Korrekturphasen – und die gehen i. d. R. auch mit sinkenden Notierungen einher.

Marktfazit:

Die aktuelle Bewegung sehe ich als solche Phase und halte an den Positionen fest. Die meisten sind ohnehin mit langfristigem Horizont aufgebaut und da gehören solche Zeiten dazu.

Trump:

Also mit unserer Trump-wird-US-Präsident-Wette halten wir jetzt schon min. ein „Full House“ auf der Hand, oder?

Als ich am 12. August (Link https://www.backstagenews.de/2015/08/12/ ) Donald Trump zu meinem US-Präsidentschafts-Favoriten erklärte, waren die „offiziellen Chancen“ gleich Null und die allgemeine Haltung dazu lautete:

Wie kann man nur sooo jemanden als US-Präsident wollen und überhaupt – DER hat keine Chance!

Also das mit der „keinen Chance“ ist ja nunmehr bereits klar widerlegt – so wie es aussieht, wird Trump Kandidat der Republikaner. Ob er dann gegen Hillary gewinnt, ist indes noch offen. Aktuell liegt Hillary vorne, aber auch hier sage ich voraus, dass dieser Vorsprung kleiner werden und das Rennen spannend wird.

Und – Ja – sooo jemanden würde ich gerne mal als Präsident sehen. Jemand mit Ecken und Kanten, der zumindest versuchen wird, den Ponyhof USA wieder stark zu machen.
Hillary – ein klassischer Berufspolitiker – wird die Probleme dagegen eher nur verwalten, um es sich mit keinem Lager zu verscherzen. Persönlich bin ich dann eher für`s Handeln.

Letztlich ist egal, wer Präsident wird. Von beiden verspreche ich mir Verbesserungen. Hillary ist sicherlich die konstantere Wahl – sie wird im Vergleich zu Obama etwas an Entschlossenheit zulegen.

Trump enthält dagegen mehr Risiken – aber auch mehr Chancen.

Und eine dieser Chancen ist aus meiner Sicht noch immer der Handshake mit Putin und eine anschließende gemeinsame globale Problembereinigungspolitik.

Zum Beispiel: Putin bekommt Syrien und die USA machen sich in Libyen u. s. w. breit…beide Mächte gewinnen hinzu und zwei Brände vor unserer Tür wären gelöscht. Die anderen Brände in der Region sollten in der direkten Folge nicht weiter eskalieren, da sich dann umgehend das Einsehen verbreitet, „bis hierher und nicht weiter“. Letztlich sollte das der Europäischen Sicherheit ein deutliches Upgrade verleihen. Und wer hätte hier zu Lande daran kein Interesse?

Klingt doch gar nicht so schlecht…

Warten wir es ab…

Henry Littig
backstagenews.de

Geschrieben von Henry Littig