Merkels Giftpilze – wieso Europa untergeht

Wieso Europa untergeht

oder:

Was wir vom Pilze suchen lernen könnten

Sind Sie auch ein wenig genervt von der Flüchtlingskrise?

Ich nicht!

Warum? Weil es gar keine Flüchtlingskrise gibt!

Für „echte Flüchtlinge“ wäre wohl ausreichend Platz und auch Akzeptanz vorhanden.

Das Einzige was nervt, sind die bürgerkriegsähnlichen Diskussionen wie man mit den hundert tausenden „sonstigen Einwanderern“ – i. d. R. junge Männer aus fremden und zu uns gegensätzlichen Kulturkreisen – umzugehen hat. Unter diesen Einwanderern findet sich – neben den schön erwähnten „echten Flüchtlingen“ – ein breites Spektrum, das vom Wirtschaftsflüchtling bis zum extrem gefährlichen Einzelindividuum reicht.

Ein unangenehmes Thema, nicht wahr? Politisch sind die Lager gespalten.

Doch was sagen Mutter Natur bzw. Mutti Angela dazu?

Hierzu ein einfaches Beispiel aus heimischen Wäldern, das die Problematik recht anschaulich beschreibt.

Chancen und Risiken beim Pilze suchen:

Es gibt ungefähr vier Methoden, wie man sich mit dem Thema Pilze beschäftigen kann.

A) Man sammelt überhaupt keine Pilze!

Diese Methode ist in jedem Fall sicher und gesund. Pilze sind als Nahrung bestenfalls bedingt geeignet und in keinem Fall lebensnotwendig. Wer den Gefahren im Wald durch Giftpilze, Wölfe, Bären, Wildschweine, Verlaufen, Zeckenbisse etc. nichts abenteuerliches abgewinnen kann, macht in jedem Fall alles richtig!

B) Man sammelt nur die guten Pilze!

Wer die Risiken genau kennt und sie daher eingehen und kalkulieren kann, für den ist diese Methode genau das Richtige. So ein Ausflug in einen „echten Wald“ – kennt man ja sonst nur noch aus Film und Fernsehen – unterstützt die Naturverbundenheit, bringt neue Erkenntnisse und Einsichten und macht Spaß! Eine abwechslungsreiche Pilzmahlzeit incl.! Ein Restrisiko bleibt jedoch bestehen.

C) Man sammelt alle Pilze, die man findet, bringt sie nach Hause und sortiert dort aus!

Ein mühsames Unterfangen. Es hat eher Nachteile. Man muss mehr sammeln, mehr transportieren, es entstehen Konterminationseffekte, ein exaktes Trennen ist nicht mehr sicher möglich und die fachgerechte Entsorgung der giftigen Pilze muss ebenso gewährleistet sein. Und – ganz wichtig: übersehen Sie nur einen giftigen Pilz – so kann es das ENDE bedeuten!

D) Man blendet alle Risiken aus und sammelt jeden Pilz, den man finden kann. Anschließend kocht man daraus ein leckeres Pilzgericht!

Wer so Pilze sammelt hat mittelfristig keine Überlebenschance. Das bedarf keiner weiteren Erklärung.

Und was bedeutet diese kleine Pilzlektion? Vor allem, warum erzähle ich sie Ihnen? Ich nehme doch wohl an, dass das Allgemeinwissen ist?

Offensichtlich jedoch nicht!

Haben Sie Kinder? Oder andere Menschen, für die Sie sich verantwortlich fühlen? Wie würden Sie mit denen Pilze suchen? Wie entscheiden Sie sich?

„A“ ist völlig OK! Keine Chancen – keine Risiken.

Persönlich bin ich für „B“. Ohne Risiken gibt es keine Chancen im Leben – das ist Evolution. Aber die Risiken müssen überschaubar sein.

„C“ ist eigentlich schon mehr als bedenklich. Sie füttern doch nicht ihre Kinder mit Pilzen, die Sie gerade erst mit Giftpilzen zusammen im Korb nach Hause getragen haben, oder?

Und „D“ wählen Sie nur, wenn Sie Ihr eigenes Ableben und das ihrer Nächsten provozieren wollen.

Wenn man jetzt das Pilze suchen mit der aktuellen Krise in Europa vergleichen würde – was mir natürlich völlig fern liegt – dann könnte man sagen:

Die vielkritisierten Ungarn, Briten und auch z. B. die Polen u. v. m. haben sich für „A“ entschieden. Damit sind die erst mal fein raus…

„B“ – die beste Methode – wird aktuell von keinem Land (!) praktiziert.

Deutschland hat sich offiziell für „C“ entschieden – in Wahrheit ist es jedoch „D“, da die versprochene Selektion NICHT STATTFINDET.

Fazit:

Die Pilzsuppe, die Mutti Angela da gerade für uns – also ihre Kinder – kocht, hat Konsequenzen. Die können Sie oben im Pilzratgeber nachlesen. Folgerichtig besteht für unsere Gesellschaft demnach keinerlei Überlebenschance, sofern wir nicht schnell die Rezeptur der Suppe („D“) ändern.

Aber – sollte man sich deswegen aufregen? In der Natur setzt sich stets der Stärkere durch. Auf unserer Seite haben wir eine überalterte und verweichlichte Gesellschaft, die sich durch viel Reden und wenig Handeln auszeichnet. Das ist in Zeiten des Überflusses und in Zeiten ohne Gegner durchaus sinnvoll. Und dann wird jeder Junge, der in der Grundschule einen anderen schubst, von der leitenden Pädagogin (oder dem Pädagogen) als „auffällig“ eingestuft und ins „Antiaggressionstraining“ geschickt. „Gewalt ist keine Lösung“ heißt das auf neudeutsch.

Auf der anderen Seite drängt eine junge, aggressiv auftretende, männlich dominierte und – man darf es ruhig sagen – brutale Gesellschaft nach Europa…und trifft dort auf unseren friedfertigen und übertoleranten Debattierclub.

Was glauben Sie – wer wird in diesem Verdrängungswettbewerb langfristig die Oberhand behalten?

Europa hätte aktuell noch die Kraft, die Chancen zu nutzen und sämtliche Risiken zu vermeiden („B“) und seine bestehende Gesellschaft zu erhalten. Aber dazu müsste es drastische Massnahmen ergreifen. Aktuell sehe ich dies jedoch nicht („D“).

Und in diesem Fall würde Europa in seiner derzeitigen Form untergehen! Das ist zu 100% sicher und nicht aufzuhalten!

Aber – wie gesagt – das ist alles Natur! Solche Veränderungen hat es in Europa schon immer gegeben. Der Stärkere gewinnt und bekommt alles…das ist nichts Neues.

Neu ist nur, dass in diesem Fall der Stärkere nicht durch Stärke gewinnt, sondern durch Selbstaufgabe des Unterlegenen. Darüber wird man sich in den zukünftigen Geschichtsbüchern köstlich amüsieren. Schade, dass wir dann nicht mehr mitlachen können…

So, es ist Sonntag – ich muss in den Wald…“B“

Henry Littig
backstagenews.de

Geschrieben von Henry Littig