Grip

Die Märkte erscheinen aktuell weiterhin schwierig zu sein. Ich habe mich jedoch entschlossen, wieder etwas mehr Grip zu den Börsen aufzubauen.

Oder anders: da die Märkte theoretisch noch Jahre uneinheitlich tendieren könnten, macht ein Warten auf bessere Zeiten bzw. größere Trends vermutlich wenig Sinn. Daher werde ich versuchen, in Zukunft mit wenigen Positionen aus den gegebenen Umständen zumindest ein wenig rauszuholen.

Ob das gelingt, bleibt zwar abzuwarten, jedoch ist es einen Versuch wert.

Das ist vergleichbar mit einer erfolgsverwöhnten Fußballmannschaft, wenn der Erfolg plötzlich ausbleibt. Ab einem gewissen Zeitpunkt macht blosses Warten auf Besserung einfach keinen Sinn mehr. Trainer, Spieler, Management, das Spielsystem sowie die eigenen Ansprüche müssen dann hinterfragt und evtl. verändert werden. Wenn nötig, auch öfters…

Fazit:

Bisher lief in diesem Jahr so gut wie gar nichts – daher versuche ich jetzt einen neuen Anlauf.

Aktuell halte ich z. B. RWE long. Die Position liegt aktuell recht gut – kurz, mittel- und langfristig sehe ich hier weiteres Kurspotenzial.

Ebenso (siehe Artikel vom 11.09. – Gold damals knapp 1250 $) bin ich noch short in Gold/Goldaktien. Dies sieht aktuell auch ganz gut aus.
Das Einzige, was mir dabei derzeit nicht gefällt, sind einige negative Marktkommentare zu Gold. Als Trader mag ich es eigentlich nicht, wenn zu viele Meinungen in meine Richtung gehen. Grundsätzlich besteht bei Gold die Möglichkeit, dass der Preis bis zum Jahresende noch erheblich unter Druck gerät. Kurzfristig ist natürlich in dem aktuellen Bereich vieles möglich. Negative Kommentare und das alte Tief um 1200$ könnten hier eine Weile für Unterstützung oder Rebounds sorgen – aber warten wir es ab.

Fazit:

Derzeit bin ich im Trading recht dünn aufgestellt und habe auch nicht vor, die Anzahl der Positionen deutlich auszuweiten. Wir gehen jetzt einfach mal Step by Step vor und versuchen zunächst den Kontakt zum Marktgeschehen wiederherzustellen.

Na dann…

Henry Littig
backstagenews.de

Geschrieben von Henry Littig