Nachdem ich Ihnen letzte Woche meine Kursziele z. B. für den DAX mitgeteilt habe, scheint klar:

Ich erwarte eine deutliche Aufwärtsbewegung an den Börsen. Über das WARUM lässt sich wie üblich trefflich streiten, aber vermutlich könnte die uns umgebende Großwetterlage für den potentiell anstehenden Gipfelsturm verantwortlich sein.

Z. B.:

Der nervende US-Haushaltsstreit ist auf unbestimmte Zeit vertagt. Die Geldschwemme der FED wird zwar etwas zurückgefahren, hält aber noch immer und wohl noch für sehr lange Zeit in großem Stil an. Die EZB denkt sogar darüber nach, ihre Geldschleusen weiter zu öffnen. Chinas Wachstum hat wieder angezogen. Und die Inflation ist – wie ich jetzt schon seit ca. 15 Jahren predige – weiterhin kein Thema. Etc., etc…

Wichtig:

Es gibt jetzt immer öfter gute Nachrichten von der Weltwirtschaftsfront. Während vor nicht allzu langer Zeit diese positiven Daten an den Märkten eher negativ interpretiert wurden, könnte auch hier eine Wahrnehmungswende bevorstehen. D. h. wir nähern uns evtl. Zeiten, in denen gute Wirtschaftsnachrichten zu Aktienkäufen führen – nicht zu Verkäufen, wie aus Angst vor drosselnden Notenbanken in den letzten Jahren noch üblich.

Dann:

Aktien waren und sind die einzige Assetklasse, die in den letzten Jahren hat zulegen können. Der Trend „raus aus dem Festgeld – rein in die Aktien“ dürfte weitergehen bzw. sich mit immer besser werdenden Nachrichten eher verstärken.

Und – trotz allem traut man „dem Braten“ allgemein hin nicht so recht. Die Krise könnte jederzeit wieder aufkeimen, etc., pp…
Nach meinem bekannten „James-Bond-Indikator“ („wenn etwas ganz sicher ist – ist es eine Falle…ist es nicht ganz sicher – ist es sicher“) ist dieser verbreitete Zweifel bzw. die allgemeine Unsicherheit eine weitere Grundvoraussetzung für steigenden Kurse!

Fazit:

Ich erwarte wie zuletzt beschrieben, eine deutliche mehrteilige Aufwärtsbewegung. Ob sie dann wirklich kommt, werden wir sehen…

Olympia:

Ist das nicht schön? Endlich steht der Sport im Vordergrund!

Naja, und so schlecht läuft es doch gar nicht. Zumindest für uns! Siehe Medaillenspiegel.

Bei den Russen sieht es dagegen aktuell eher mau aus. Vor allem im Eishockey. Jeder weiß, ohne Goldmedaille im Eishockey sind die Spiele aus sportlicher Sicht sowohl für Vladimir P. höchstpersönlich, als auch für die gesamte Bevölkerung des Gastgeberlandes nicht viel wert. Jedoch – nach den ersten 3 Spieltagen befinden sich die russischen Spieler gedanklich wohl eher im Arbeitslager, statt am Sonntag im Finale. Denn ohne eine grandiose Leistungssteigerung wird das wohl nichts, denn die Konkurrenz ist diesmal in der Breite so stark wie nie zuvor.
Naja, der Bessere möge gewinnen…was soll man auch sonst sagen – WIR durften da ja noch nicht mal mitspielen…

Henry Littig
backstagenews.de

Geschrieben von admin