Allgemein

Der Ausdruck „Komasaufen“ geistert schon seit Jahren durch die Medien und bezeichnet wohl unangemessenen Alkoholkonsum durch Jugendliche.
Vermutlich gibt es hier und da in der Tat ein Problem, aber insgesamt habe ich bei unserer Jugend zuletzt verstärkt den Eindruck, dass hier allen Unkenrufen zum Trotz eine Generation heranwächst, bei der alte Werte wieder neu entdeckt werden.

Wäre ja schön!

Wie auch immer…

Was hat „Komasaufen“ mit der Börse zu tun?

Wie Sie wissen, lohnt sich an den Börsen ein Investment i. d. R. nur dann, wenn man zeitig dabei ist! Am besten noch – BEVOR – es überhaupt eine entsprechende STORY incl. einer möglichen Kursbewegung gibt.
In jedem Fall sollte man ganz am Anfang einsteigen und dann, wenn die Stimmung auf dem Höhepunkt ist, die Gewinne mitnehmen.

Doch wie kommt man an eine Info, wann und wo es demnächst eine entsprechende Bewegung gibt? Also an eine Story, die noch gar nicht am Markt kursiert?

Ganz einfach, man muss sie sich selber ausdenken!

2016 – weltweite Bierparty?

Persönlich neige ich zu einem äußerst geringen Alkoholkonsum, aber alle paar Monate kaufe ich mir in einem Spezial-Supermarkt eine EINZELNE Flasche Bier.
Hierbei achte ich darauf, dass dieses Bier möglichst „historisch“ aussieht.
Also z. B. so eine „richtig urige, dunkelbraune bayrische Suppe“, auf deren Flaschenetikett ein stark übergewichtiger Mönch dieses Bier selbst aus einem großen Krug breit grinsend zu sich nimmt!

Also „ein richtiges Bier“, wo mitten im Glas der Löffel stehen bleibt und man an gute alte Handarbeit erinnert wird.

Und auf diesem urigen Mönchsbier, bei dem die Mönche vermutlich noch barfuß durch die Maische gelaufen sind, steht dann in jedem Fall: „Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516!“

Ja, und das ist schon unsere neue „Börsenstory“! Das deutsche Reinheitsgebot von 1516 wird am 15.04.2016 genau 500 Jahre alt!
Und dieser runde Geburtstag sollte zu einer weltweiten Erhöhung des „rein“ gebrauten Bieres insbesondere und zu einer weltweiten Erhöhung des generellen Bierkonsums im Allgemeinen führen.

Vor allem deutsche Brauereien sollten hiervon 2016 profitieren. Und – auch in den Folgejahren 2017 und 2018 dürften sich die Nachwehen dieses Geburtstages in den Umsätzen bemerkbar machen. Selbstverständlich werden wohl alle Brauereien in der Welt die eine oder andere Bier-Special-Edition-1516 brauen, da die deutschen Bierbrauer diese potentielle Nachfrage kaum bedienen können.

Aber – das Original sollte in jedem Fall beliebt und zu guten Preisen verkaufbar sein.

Doch welche Aktien kann man kaufen?

Leider gibt es kaum noch deutsche Brauereiaktien, die allein von der Größe her einen Kauf rechtfertigen. Extrem geringe Börsenumsätze und eine extrem niedrige Marktkapitalisierung sind hier leider die Regel.
Die meisten größeren deutschen Brauer wurden ohnehin schon vor Jahren aus dem Ausland aufgekauft.

Da bleibt daher nur der Blick ins Ausland. Heineken ist natürlich ein Kandidat, könnte aber zu groß und schwerfällig sein.
Etwas besser sieht es da bei Carlsberg aus Dänemark aus.

Carslberg hat durch Übernahmen einige deutsche Brauereien im Portfolio und ist auch sonst gut aufgestellt. Die Firma ist aktuell mit einem KGV von ca. 13 bezogen auf die 2014er Gewinne relativ günstig bewertet. Die Wachstumsraten der letzten Jahre betrugen ca. 4 – 5 % bezogen auf den Umsatz.

D. h. auch ohne 2016 ist die Aktie ein solides Investment, daß vermutlich eine vernüftige Rendite abwerfen könnte.

Sollte sich aber in der Tat das Jahr 2016 als „das Jahr des deutschen Bieres“ erweisen, so dürfte Carlsberg überdurchschnittlich davon profitieren. Es ist natürlich schwer vorauszusagen, um wie viel % der Bierabsatz 2016, 2017 und 2018 gegenüber dem normalen Verbrauch liegen wird – falls überhaupt.

Aber – nehmen wir einfach mal an, Carlsberg könnte aufgrund des 2016er Events mit einer außerordentlichen Gewinnsteigerung von ca. 30% rechnen. Zuzüglich der normalen Gewinnsteigerung kommt man dann auf eine Schätzung von ca. 60 Kronen pro Aktie pro Aktie.

Demnach könnte der Kurs – auch getrieben von der dann vorherrschenden Kauflaune für Bieraktien – von der derzeit 550 dänischen Kronen auf ca. 800 – 1000 steigen.

Und wann?

Die Gewinnsteigerungen für 2016 werden in der Regel schon zu Beginn 2015 veröffentlicht. Doch dann sollten die Kurse bereits zugelegt haben – sofern die „Story“ greift. Da die Börse ca. 6 Monate in Voraus denkt, müssten die Werte also spätestens Mitte 2014 beginnen zuzulegen.

Daher sind u. U. bereits jetzt Käufe bei günstigen Gelegenheiten ratsam. Aktuell ist der Wert Carlsberg ein wenig gedrückt, da Gerüchte über eine Kapitalerhöhung zur Wachstumsfinanzierung die Runde machen. Vielleicht ist das schon die Einstiegschance…

Wie gesagt – wenn man an diese Story glaubt! Und wenn Sie diese Strory googeln, dann werden Sie aktuell absolut NICHTS dazu finden.

D. h. wir haben hier die einmalige Chance, zu Beginn einer neuen Branchenhausse dabei zu sein. Ganz zu Beginn!

Vermutlich werden Bieraktien dann schon Mitte/Ende 2015 ihre ersten Höchststände erreichen…d.h. bis dahin sind es noch ca. 1,5 – 2 Jahre. Da klingen die möglichen 50 – 100% Kursplus in Carlsberg zwar nicht grandios, aber immerhin sehr brauchbar und solide.

Und wenn der 2016er Bierboom für den 1516er Gerstensaft nicht kommt? Dann haben Sie mit Carlsberg in jedem Fall ein solides Investment, mit dem Sie auch so durchaus Renditechancen haben.

Und falls auch diese Chancen nicht eintreten und Sie Verluste verbuchen:

Ja mei, dann trinken`s halt a Maß mehr…

Sie sehen – auf diese Weise können Sie nur gewinnen…

Na dann, Prost!

Henry Littig
Backstagenews.de

Geschrieben von admin-dev

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„Es ist wie im Fußball. Die besten Spieler haben zwar auch Talent – aber sie trainieren auch mehr als die anderen! Wenn Du früh im Leben Deine Begabung erkennst und dann mit Liebe und Hingabe dabei bist…mehr geht nicht!!“

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