Das sprichwörtliche Losglück in unserem „4-Positionen-Los“ war uns in dieser Woche nicht gegönnt. Zwar liegt der Google Leerverkauf noch immer gut im Plus und der US-Steel Kauf nur knapp im Minus. DANGDANG wurde bereits mit Verlust ausgestoppt.

Aber – das entscheidende in dieser Woche war:

Goldaktien konnten zwar insgesamt wie angekündigt an Wert verlieren, aber DIE Goldaktie, die ICH geshortet habe, ging am Montag nach guten Nachrichten deutlich nach oben. Und so musste diese Short-Position, die aus unserer Sicht zuvor noch mit 10% im Plus lag, doch noch mit Verlust eingedeckt werden.

Dies kann ich aber gleich dazu nutzen, meine Aussage „Glück oder Pech gibt es an den Börsen nicht“, nochmals zu bestätigen.

Die Situation ist klar:

Ein Anleger, in diesem Fall ich selbst, sucht sich eine Branche, die eine über- oder in diesem Fall unterdurchschnittliche allgemeine Kurserwartung hat. Dann hat man z. B. 10 Kandidaten zur Auswahl. Man wählt eine Aktie und geht short. Im Verlauf des Trades gehen netto 9 Aktien in der Tat `runter – ganz wie erwartet! Diejenige jedoch, die man gewählt hat, steigt entgegen des Trends an!

Diese Situation ist deswegen gefährlich, weil man in einem solchen Fall dazu neigt, dies als Pech zu bezeichnen. Ich denke, Sie alle kennen solche Situationen an den Börsen. Man liegt ja „irgendwie richtig“ und ist oft geneigt die Schieflage dem „Pech“ zuzuschreiben.

Die Realität ist aber – man liegt eben nicht „irgendwie richtig“! Sondern man liegt zu 100% falsch!

Und von Pech kann man hier in keinem Fall sprechen. Ich habe den Wert ja nicht „zugelost“ bekommen o. ä.. Sondern ICH habe ihn aus freien Stücken ausgewählt. Und dass man auch innerhalb eines richtig interpretierten Trends mit einem Einzeltitel verlieren kann, ist kein Pech. Es ist Teil des Spiels!

Und ein wichtiger Teil dazu! Denn er hilft dabei, immer wieder konzentriert zu Werke zu gehen.
Ich bin mir zwar bewusst, dass auch bei voller Konzentration keine 100%ige Trefferquote zu erreichen ist, aber in jedem Fall eine sehr hohe. Wenn man einen solchen Trade jedoch dem Pech zuschiebt, dann führt dies m. M. n. zu zukünftigen Nachlässigkeiten, die die Trefferquote insgesamt eher verschlechtern dürften.

Fazit:

Glück und Pech gibt es an der Börse nicht! Und ein Teil des möglichen Erfolges ist es, für jeden Trade immer selbst die Verantwortung zu übernehmen und stets nach potentiellen Verbesserungen zu suchen.

Gold/Goldaktien

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Henry Littig
backstagenews.de

Geschrieben von admin