An den Börsen könnte es z. Zt. für uns kaum besser laufen…der Markt entwickelt sich genau wie prognostiziert und ein entspannter Jahresausklang sollte uns bevorstehen.

Natürlich – es kann jederzeit etwas geschehen, was den aktuellen Trend kippen könnte, aber so ist es doch immer im Leben.

Die aktuelle Situation in der Welt erinnert mich an meine Schulzeit – evtl. kennen Sie das noch:

Diverse Schüler bemalten des Öfteren ihre Schultaschen bzw. „Federmappen“ mit Sprüchen wie: „Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!“

Übertragen auf die heutige Stimmungslage in der – vor allem westlichen – Welt würde das bedeuten:

„Stell Dir vor, es gibt einen riesigen Boom und keiner merkts!“

Denn längst sind fast alle Ampeln auf grün geschaltet, die Wirtschaft boomt etc., nur die dazu passende Stimmung will noch nicht so recht aufkommen. Jeder noch so kleine Krisenherd wird stets zum bestimmenden Thema gemacht – dennoch steigen die Börsenkurse bereits unentwegt.

Fazit:

Wir sind fast taggenau seit dem Start der aktuellen Hausse im März 2009 mit dabei und brauchen jetzt nur noch abzuwarten, bis die „Marktmacher“ den Stimmungshebel umlegen…damit wären nochmals erheblich höhere Kurse vorprogrammiert.

Ich wurde schon oft gefragt, warum ich mich immer auf den deutschen Aktienindex DAX konzentriere, und nicht auf einen europäischen Index?

Die Antwort ist sehr einfach:

Z. Zt. setze ich bekanntlich auf steigende Aktienmärkte. Wie Sie wissen halte ich nichts von einem gleichgeschalteten Europa und sehe ganz einfach erhebliche Leistungsunterschiede – daher setzte ich (neben den USA natürlich) in dieser Haussephase ausschließlich auf heimische Werte. Diese sollten den Rest in Europa weiterhin relativ sicher outperformen. Natürlich wird es immer mal den einen oder anderen europäischen Markt geben, der da mithalten bzw. den deutschen Markt „schlagen“ kann – aber die Suche danach wäre einfach zu unrentabel.
Auch von der zukünftigen engeren Zusammenarbeit mit meinem neuen Freund Wladimir Putin sollte vor allem die deutsche Wirtschaft profitieren. Herr Putin „sprach“ zwar von der Freihandelszone „Portugal bis Wladiwostok“, aber „gemeint“ hat er selbstverständlich „Wladiwostok bis zum Saarland“…Herr Putin ist ein sehr intelligenter Mann und wird sicherlich keine Koalition mit Ländern eingehen, für die man unter dem Strich nur zahlen muss.

Warum WIR solche Kooperationen eingehen, dass fragt sich Herr P. sicherlich zu recht auch – aber ER wird es definitiv nicht tun!
Letztlich bleiben da wohl nur die Bundesrepublik nebst einiger anderer Nordstaaten übrig, die letztlich von Herrn Putin profitieren werden.

Aber auch ohne Russland dürfte sich der DAX weiterhin aus den bekannten Gründen besser entwickeln als der europäische Aktienindex.

Fazit:

Egal, wie man zu Europa steht – die Börsen sind i.d.R. unbestechlich – und als Realist sehe ich den DAX eben besser laufen, als z. B. den Euro Stoxx 50….und: Bisher liegen wir damit zu 100% richtig!
Während der DAX sein All-Time-High schon fast wieder im Visier hat, kann der Euro-Stoxx sein Hoch bestenfalls noch mit dem Fernglas sehen…so ist eben – wenn Politik auf Wirklichkeit trifft!

Bis dahin

Henry Littig
Backstagenews.de

Geschrieben von admin