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Börsenausblick November – Die Krise ist überwunden!!!

Heute:

Die Krise ist überwunden!!! Oder: Warum Enten geborene Börsenspekulanten sind!

Die Krise ist überwunden???

Welche Krise ist überwunden???

Doch wohl nicht die Börsen- und Finanzkrise, die uns noch jahrelang beschäftigen soll? Oder die Megarezession, die alle Autofertigungsstraßen stillstehen lässt? Und all die Experten, die sich seit Wochen und Monaten in diversen „kompetenten Diskussionsrunden“ auf seriösen Sendeplattformen rund um Uhr mit politisch motivierten Parolen profilieren dürfen, sollen evtl. Unrecht haben?
Soll das etwa bedeutet, dass Hedgefondsmanager, Bankmanager, alle anderen Manager, Leerverkäufer etc. und vor allem Herr Ackermann persönlich doch keine Schwerkriminellen sind? Kaum vorstellbar – wo doch der Applaus aus dem Publikum dieser Talkshows exponentiell im Gleichschritt mit der Höhe der geforderten Haftstrafe gegen Herrn Ackermann ansteigt – und das alles unter Deckung der „neutralen“ Moderatoren. Diese Krise, über die jeder Mensch spricht,soll überwunden sein? Obwohl doch jeder Bürger schon im Schlaf aufzählen kann, an welchen Ecken und Enden des täglichen Lebens aktuell und vor allem in Zukunft massive Einbrüche zu verkraften sind?

Ja, diese Krise ist überwunden!!!

Doch was genau bedeutet das? Das bedeutet nicht, dass die Finanzkrise vorbei ist, auch nicht die Rezessionsgefahr…und es bedeutet auch nicht, dass jetzt die Nachrichten besser werden – im Gegenteil, diese könnten sogar noch schlechter werden!

Aber: Es bedeutet, dass meiner Meinung nach, die Aktienkurse – zumindest in der Bundesrepublik – ihr Tief mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 80-90%(!!!) gesehen haben.

Entgegen der allgemeinen Behauptung, dass wir die Folgen der Krise noch in zig Jahren spüren werden, gehe ich davon aus, dass die Realwirtschaft schon in 3-6 Monaten einen extremen Turnaround hinlegen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt wird selbstverständlich alles potentiell Schlechte von der Unternehmensseite öffentlich der Finanzkrise „in die Schuhe geschoben“ und somit bilanziell „bereinigt“ – ein wahrer Segen für die Unternehmen! D.h. im Klartext, dass die Unternehmen jetzt auf die moralischen Kosten der offiziellen Sündenböcke (Banker, Hedgefonds, Leerverkäufer etc.) ihre Firmen kernsanieren können – und das völlig ohne Aufschrei der Bevölkerung. Eine einmalige Situation!!! Auch die Konsumlage wird sich in 2009 wesentlich besser darstellen als angenommen – und auch der Arbeitsmarkt wird hierzulande nur unwesentlich betroffen sein.

Leider – bzw. „Gott sei`s gedankt“ aus Sicht der aktuellen Käufer – sehen das viele z.Zt. noch anders.

Ich habe befragte TV-Finanzanalysten selten derart stottern hören, als diese jüngst das „überraschend“ gestiegene Konsumklima kommentieren sollten. Ein Ergebnis, dass sich 1:1 mit unserer Prognose im Special (siehe http://www.backstagenews.de/newsletter_details.php?id=152 ) deckt. Und selbstverständlich: Es werden auch wieder schlechtere Umfragewerte kommen, aber – seien Sie doch mal ehrlich:

Die aufgehetzte breite Bevölkerung hat bis jetzt per Saldo durch die Finanzkrise nichts verloren – die Arbeitsplätze und Gehälter sind geblieben, die Preise – vor allem für Benzin/Energie/Autos – sind jedoch gesunken. Per Saldo hat die allgemeine Bevölkerung gerade in diesem Augenblick jeden Monat mehr Geld zur Verfügung als vor der Krise!!!

Unglaublich, oder?

Natürlich hat es Kursverluste gegeben, ein paar Banken sind pleite – die breite Masse hingegen ist ein Krisengewinner!!! Der ganze Rest ist unnötige Panikmache!!! Leider – so ist zumindest zu befürchten – lassen sich aber doch einige Bürger in den nächsten Wochen/Monaten vom Konsum abhalten, so dass die Schar der Krisenpropheten zumindest kurzfristig möglicherweise Recht bekommen wird. Fatalerweise wird dies die Stimmung evtl. noch weiter eintrüben, jedoch:

Der große Ausverkauf an den Börsen sollte zu Ende sein – und somit deutet sich auch ein Ende der realwirtschaftlichen Krise an. Möglicherweise werden in 3 Monaten die Wirtschaftsdaten und somit die Krisennachrichten erheblich schlechter sein als jetzt – aber die Kurse werden nicht niedriger sein als heute!
Wenn die Nachrichtenlage in ein paar Jahren wieder gänzlich positiv ist – dann wird z.B. der Deutsche Aktienindex bei ca. 10.000 Punkten stehen. Dann wird jeder gerne Aktien kaufen! Warum also nicht jetzt – bei schlechten Nachrichten und „für die Hälfte“?

Fazit:

Halten Sie Ihre langfristigen DAX/MDAX-ETF-Positionen fest – verkaufen Sie auch bei schlechter werdenden Nachrichten nicht! Für den Monat November erwarten wir eine wechselhafte bis positive Börse. Einzelltitelbesprechung bzw. eine genauere Trendbetrachtung gibt es demnächst bei einem Update zu den letzten Tradingempfehlungen. Aber: Beachten Sie schon mal Konsumtitel wie Metro oder – hochspekulativ – Arcandor!!!

Wissen Sie eigentlich, warum Enten auf dem Eis nicht festfrieren?

Weil Sie kalte Füße haben! Enten besitzen vor ihren Füßen Wärmetauscher, die das warme Körperblut abkühlen, bevor es in die Füße fließt. Sobald das kalte Blut den Fuß verlässt, wird es mit der zuvor entzogenen Wärme erhitzt und wieder in den Körper geleitet. Doch können Anleger von Enten etwas lernen? Warum nicht – immerhin ist Dagobert Duck die wohl reichste Ente der Welt! Ich persönlich habe eine Menge von den Enten gelernt! Ich habe mir angewöhnt, Börsennachrichten durch einen imaginären Nachrichtentauscher zu leiten, bevor ich diese bewerte. Dieser Nachrichtentauscher entzieht den schlechten Nachrichten ihre negative Brisanz und wandelt sie in positive Emotionen um – und umgekehrt! Je schlechter die Nachrichten, desto sicherer werde ich, dass man langfristig kaufen muss – so wie jetzt gerade! Wenn die echten Nachrichten dagegen immer besser werden, regt sich bei mir ein gewisses Unbehagen. Das sollten Sie auch mal ausprobieren…

Fazit:

Ein Blick auf die Natur bewirkt manchmal wahre Wunder…wenn Sie das nächste Mal bei Frost Enten auf dem Eis sehen – machen Sie sich keine Gedanken – die haben`s schon lange verstanden.

Bis dahin…Quack!

Backstagenews.de

Geschrieben von admin-dev

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