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SPECIAL – DER WEG AUS DER KRISE!!!

Alles wird gut!

Doch wie soll das funktionieren? In der aktuellen Krise ist so gut wie niemand bereit, über die Möglichkeit einer rosigen Zukunft zu sprechen – den positiven EXIT aus der Krise, zu tief sitzen Angst und Verzweiflung.

Ich bin jedoch der Meinung, dass dieser EXIT (Nicht etwa Exitus!) kommen wird! Schon in wenigen Jahren wird diese Krise nicht nur überwunden sein – nein, mehr noch: Wir werden Rekordkurse an den Börsen, Rekordpreise für Immobilien sowie einen weltweiten Rekordkonsum erleben!!!

Wunschdenken?

Schon möglich, denn was ist heute schon sicher? Der Tod und die Steuer vielleicht… Dennoch: Ich denke, dass der positive EXIT aus der Krise mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eintreten wird.

Zunächst: Aktuell ist es in der Tat sehr wagemutig von anstehenden „blühenden Landschaften“ zu sprechen, denn noch nicht mal die absoluten Insider kennen alle versteckten Risiken – und schon die bekannten Risiken jagen den Menschen z.Zt. einen gehörigen Schrecken ein. Aber: Wie Sie wissen, raten wir gerade jetzt Anlegern sich eine langfristige Position in DAX-Fonds aufzubauen. Das Ziel haben wir klar definiert: DAX ca. 12.000 in ca. 2012. Und: Jetzt kann ich es Ihnen auch „beichten“. Ich habe damals 12.000 geschrieben, hatte jedoch stets MINDESTENS 12.000 Punkte im Sinn. Jetzt, wo man mit derartigen Prognosen ohnehin nicht ernst genommen wird, kann ich es Ihnen ruhig verraten.

Mein heutiges Special ist all denen gewidmet, die dieser Krise trotzen und jetzt wieder – auch wenn’s schwer fällt – positiv denken und agieren wollen. Dieses Special möge diesen Anlegern als greifbare Vision besserer Zeiten dienen, ohne die man psychologisch nur schwer diese Zeiten durchstehen kann. (Diesen Text habe ich Sonntagnachmittag am 12.10.2008 erstellt – sollte sich die Börse bis zum Eintreffen des Textes bei Ihnen wider erwarten doch „in Luft aufgelöst“ haben – ein Versuch war es wert!!!)

Also: Bricht das bekannte Banksystem komplett zusammen?

Das ist sehr gut möglich, wenn auch wenig wahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist dagegen, dass einige gut aufgestellte Banken überleben, und dann im bereinigten Markt das Geschäft ihres Lebens machen werden. Sie werden dann – unterstützt von den heimischen Notenbanken – die um Risiken entkernten Geschäfte ihrer vormaligen Konkurrenten extrem billig übernehmen und in den nächsten Jahren einen astronomischen Kursanstieg „hinlegen“. Da die Krise in den USA weiter fortgeschritten ist, ist es z.Zt. leichter dort Bankengewinner zu lokalisieren…z.B. Wells Fargo (Nyse Symbol WFC) oder gar der US-Notenbankgünstling JPMorgan Chase (Nsye Symbol JPM)…Wer sich die Charts beider Aktien genau ansieht, wird feststellen, dass die Aktien per Saldo auf Jahresfrist so gut wie nichts verloren haben – Zauberei? Nein – Marktwirtschaft!!!

Und wenn doch alle Banken pleite machen?

Kein Problem !!! Wer braucht schon private Banken, wenn doch der Staat über seine Notenbank denselben Job wesentlich günstiger machen könnte? Verstaatlichung aller Banken – ist das nicht Marxismus pur? Im Gegenteil – das wäre Kapitalismus pur! Denn der Staat als Unternehmer würde das ganze Geschäft jetzt zum Vorteil des Steuerzahlers selber machen – zu allem Überfluss könnte sich der Staat in Zukunft dann sogar sein Geld umsonst bei sich selber leihen, was dem Steuerzahler erneut einen Vorteil verschaffen würde. Usw., usw., usw..
Aber: Dazu wird es – zumindest in diesem Krisenzyklus nicht kommen.
Fazit: Die schwachen Banken werden gehen, die starken werden überleben – und alles bleibt fast beim Alten.

Aber: Bricht denn nicht evtl. das aktuell hochgehebelte Finanzsystem zusammen – überzogene Immobilienkredite, Liquiditätsstillstand, Börsenkrise, überschuldete Staaten, Unternehmenund Haushalte?

Antwort: Klares Nein! Das Finanzsystem kann meiner Meinung nach in diesem Krisenzyklus nicht zusammenbrechen. Wieso auch? Es gibt schließlich genügend Geld auf der Welt – so viel wie nie zuvor. Und in der aktuellen Krise wurde die Geldmenge auch um keinen Euro kleiner – eher größer!
D.h., da – wie die meisten von uns wissen „Geld selten weg ist, sondern es immer nur ein anderer hat“, ist auch aktuell genügend Kapital vorhanden, um alle Löcher mehr als zu stopfen! Außerdem vernichtet das vielgescholtene US-Finanzsystem keine Werte – es schafft welche!

Wieso?

Nehmen wir die US-Immobilien als kurzes prägnantes Beispiel: Ein mittelloser US-Bürger leiht sich 100 Tsd $ von seiner Bank – er lässt sich davon ein neues Haus direkt vom Bauträger erstellen. Nachdem der Hauskäufer seine „Finger gehoben“ hat, sieht die Rechnung wie folgt aus: Die Bank ist mit 100 Tsd $ „im Brand“ – der Bauträger ist mit 100 Tsd $ Plus dabei. Es wurde also per Saldo kein Geld vernichtet. Aber es wurde ein Haus erschaffen, dass es ohne den faulen Kredit nicht gegeben hätte. Sicher ist mir bewusst, dass diese Schnelldarstellung das Kreditsystem nur unzureichend wiederspiegelt. Fakt ist aber: Das ausufernde, auf immer mehr Verschuldung basierende Finanzsystem ist ein System, das permanent Werte schafft! Und: Es braucht ein stetiges Wirtschaftswachstum, um das ständig zunehmende Geldvermögen mit Werten „zu bedienen“.

Fazit: Das Finanzsystem ist in einer Krise, jedoch ist es in unser aller Interesse, dass es noch lange so weiter läuft – denn es garantiert einen dauerhaften weltweiten Wirtschaftsaufschwung. Das Finanzsystem wird erst dann brechen bzw. durch ein anderes ersetzt, wenn sich die Weltwirtschaftswachstumsphase dem Ende entgegen neigt. Dies ist jedoch vor einer Frist von min. 30, 40, 50 Jahren (und möglicherweise noch viel länger) nicht zu erwarten. Und, auch das sollten wir bedenken: Nur ein nachhaltiger Weltwirtschaftsaufschwung schützt uns alle vor Krisen, Kriegen und Revolutionen – die es unweigerlich auch bei uns geben wird, sobald der stetig wachsenden Konsumstrom dauerhaft gebremst wird. Materielle und politische Verteilungs- und Umverteilungskämpfe innerhalb von Staaten bzw. auch unter Staaten sind immer sofortige Folge erkennbarer dauerhafter Wirtschaftsdepressionen.

Also, noch mal ein anderes Gesamtfazit zum Finanzsystem: Sicher kennen Sie alle das Kinderspiel „Die Reise nach Jerusalem“ – das Spiel wo immer ein Stuhl zu wenig da ist, wenn sich die Kinder nach Abschaltung der Hintergrundmusik plötzlich hinsetzen müssen – und eines dann keinen Stuhl findet!? Mit dem Finanzsystem, der ganzen Verschuldung und den quälenden Zins- und Zinseszinsen ist es ähnlich:
„So lange die Musik spielt, gibt es keine Verlierer“

Kommt jetzt sicher eine Rezession?

Klares Nein!!! Sicher ist dies keinesfalls! Ein starke aufziehende Rezession gilt in allen Fachkreisen als sicher. Es gibt viele Definitionen für eine Rezession. Z.B. gelten 2 aufeinander folgende Quartale mit schrumpfender Wirtschaftsleistung als klare Rezession. Denken Sie einmal ca. 7 Jahre zurück: Nach dem 11.09.2001 galt eine US-Rezession genau wie heute als absolut sicher – doch was ist dagegen in der Realität geschehen?
Nichts! Na ja, so gut wie nichts. Es gab zwar eine Abschwächung des Wachstums, jedoch kein einziges rezessives Quartal! Und: Der US-Abschwung hatte schon ca. 5 Quartale vor dem 11.09. begonnen, d.h. der befürchtete nochmalige Abschwung blieb komplett(!!!) aus. Und: Bereits im nächsten Quartal startete die US-Wirtschaft einen massiven Rebound. Und was bedeutet das für die aktuelle Lage? Leider nicht viel, denn jede Situation ist anders, außer: Sie dürfen nicht alles für bare Münze nehmen, was Ihnen jetzt an schlechten Nachrichten aufgetischt wird. Schlechte Nachrichten verkaufen sich immer besser als gute – aktuell verzeichnen diverse Fernsehsender und andere Medien einen starken Quotenzulauf – es sind quasi die ersten Krisengewinner!!! Also bedenken Sie: Diejenigen, die Ihnen jetzt all die Horrorszenarien präsentieren, verdienen umso mehr, desto schlechter die Prognosen sind!!!
Leider heißt das nicht sicher, dass es diesmal nicht sogar noch schlimmer kommt als derzeit angenommen wird – aber das ist alles sehr unwahrscheinlich. Und wenn tatsächlich eine Rezession kommt – keine Panik: Real bedeutet das nicht viel mehr, als das in 2007 100 Tafeln Schokolade produziert wurden, in 2008 102 Tafeln und in der großen anstehenden 2009er Rezession dann eben nur 101,5 Tafeln… Sie sehen, real bleibt alles fast beim Gleichen – und mal ehrlich: Wer isst schon so viel Schokolade?

Und woher kommt der neue Aufschwung? Wie verschwindet die aktuelle Starre der Anleger und Konsumenten?

Ganz einfach: Die Krise selbst wird der Auslöser für den neuen Aufschwung!!! Wie das gehen soll?
Ganz einfach: Wir haben ja schon festgestellt, dass in der aktuellen Krise kein Geld verschwunden ist. Gut, auf diversen Depotauszügen werden jetzt z.B. niedrigere Werte angezeigt – aber diese waren ohnehin nicht Real, da die Börse ein Nullsummenspiel ist und somit ein niedriger Wert auf dem Kontoauszug keinen echten niedrigeren Wert darstellt – aber das ist ein anderes Thema.
Jedenfalls: Das Geld ist da – sei es auch jetzt woanders – aber es ist da. Und ich rede jetzt nur vom Cashgeld. Aktuell hält der Durchschnittskonsument bzw. Anleger relativ viel Cashgeld – und weiß nicht wohin damit – muss er auch nicht!
In der Regel sucht sich das Geld seinen Weg selbst – es findet seinen Weg relativ sicher hinein in die nächste Assetblase. Wir kennen viele Assetblasen: Die Tulpenzwiebelhausse, die Silberhausse, die japanische Aktienhausse in den 80ern, die IT-Hausse Ende der 90er, jetzt die geplatzten bzw. fast geplatzten Immobilien-, Kredit-, Rohstoff-, Zertifikate- und Derivateblasen.
Und was geschieht gerade: Das Geld hat Angst – es traut noch nicht einmal sich selbst!!! Das Geld sagt sich: Aktien – na ja, Anleihen – da könnte es einen Ausfall geben, Immobilen – da muss man noch warten, Zertifikate – bloß nicht, Cash bei der Bank – um Gottes Willen, Kredit – gibt’s nicht, Gold – da stimmt was nicht, der Kurs müsste doch schon viel höher sein, Rohstoffe – im freien Fall, „Unter´s Kopfkissen“ – ist auch nicht gut!

Also wohin? Wohin mit dem Geld?

Was macht der Durchschnittsbürger demnächst mit seinem Geld, das unweigerlich jeden Monat nach der Arbeit immer mehr wird?

Ich denke, es wird genau das geschehen, was Konsumwissenschaftler schon lange vom Konsumenten „gefordert“ haben. Die Sparquote wird aufgrund der Unsicherheit bzgl. der Geldanlage gesenkt und das Geld fließt dann logischerweise –

…in den Konsum!!!

Warum auch nicht – wenn doch jetzt viele denken, dass ihr Geld wertlos werden wird, dann MUSS es in den Konsum, da das die einzige Möglichkeit ist, etwas vom Wert zu erhalten. D.h. je schlimmer die Lage ist/wird, desto mehr Geld strömt in den Konsum. Dies gilt zunächst nicht für hoch verschuldete Individuen – noch nicht!

Der Durchschnittsbürger wird – nachdem die aktuelle Schockphase verdaut ist und in der Tat kaum etwas konsumiert wird – vermehrt Konsumartikel nachfragen: TV- und Elektroartikel, Möbel, Urlaubsreisen etc. – ein bisschen Gold evtl.. Der Vermögende wird sich sehr bald den günstigen Immobilien zuwenden und den Preisverfall umkehren. Infolge dessen wird sich die Realwirtschaft schneller als erwartet aus der jetzigen Situation befreien und in einen deutlichen Aufschwung einmünden. Die Preise werden steigen – möglicherweise bekommen wir einen nochmaligen Inflationsschub von zusätzlich 10 – 20 Prozent, jedoch verteilt auf mehrere Jahre, also alles im groben Rahmen. Durch die steigenden Preise können z.B. auch die US-Immobilien wieder stärker beliehen werden und somit wäre auch dieses Problem vom Tisch. Das parallel dazu auch der allgemeine Kreditfluss wieder zunimmt, ist dann ebenso nur eine Folge des Ganzen. Letztlich führt das alles unweigerlich zu höheren Börsenkursen! Übrigens: Die USA werden nicht – wie kürzlich z.B. von Putin prognostiziert – ihre Vormachtsstellung verlieren. Im Gegenteil – sie könnten gestärkt aus der Krise hervorgehen – wie aus fast allen Krisen zuvor. Ich gehöre sogar zu den Fantasten, die behaupten, dass die USA mit Ihrer 700 Milliarden $ Rettungsaktion Geld verdienen werden – da eben die Immobilien, die sie jetzt u.a. billig dafür erwerben, bald im Preis hochschnellen werden. Und wir Europäer: Wie üblich meckern wir erst über die USA und behaupten, die Krise gibt’s nur am US-Markt, behaupten dann,bei uns müsse nichts gerettet werden, um dann – ein paar Tage später hier und da doch Milliarden zuzuschießen – freilich bisher ohne erkennbare Gegenleistungen! Na ja, wir werden sehen, wer in ein paar Jahren die Nase vorn hat…speziell für die Bundesrepublik sehe ich aber ohnehin – mit oder ohne Krise – das größte europäische Wachstumspotential.

Möglicherweise wird also die nächste Asset-Blase die Konsumblase sein, in der die Menschen zunächst die Sparquote senken, um dann noch viel mehr als zuvor auf Kredit zu konsumieren.

Soll sich der Anleger jetzt z.B. am Deutschen Aktienmarkt engagieren? Unbedingtes JA! Möglicherweise kommen noch tiefere Kurse und sehr wahrscheinlich kommen noch viel schlechtere Nachrichten. Aber langfristig dürften wir im DAX erheblich höher notieren.

Es gibt im Grunde nur 2 Möglichkeiten:

Entweder kommt alles noch schlimmer und ein Anleger ist 5-10 Jahre im Markt gefangen, bevor er wieder pari ist bzw. die Wachstumsphase der Weltwirtschaft kommt entgültig zum erliegen – mit den bekannten Konsequenzen von politischen Wirren, Kriegen und Revolutionen…was macht es dann schon aus, ein paar Euro an der Börse zu verlieren?

Oder, wir konsumieren unsere Krise, auch mit tatkräftiger Unterstützung des Staates etc. in einen massiven Aufschwung hinein. Man sollte wissen, dass die Welt sich seit Beginn der Globalisierung in einer exponentiellen Aufschwungphase befindet – solange diese nicht endet, wird immer der nächste Up-Zyklus alles Vorherige in den Schatten stellen…und alle aktuellen und kommenden Krisen die jeweils vorherige. D.h., wenn der Weltaufschwung- zyklus nicht schon jetzt zu Ende ist, so wird die Lage in wenigen Jahren boomiger sein, als vor der Finanzkrise. Und z.B. mehrere Milliarden Asiaten werden mit Macht daran arbeiten, das „die Musik weiter spielt“ – sie erinnern sich… ein Stuhl fehlt!!!

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig Mut geben, der aktuellen Lage etwas positives abzugewinnen und die Situation als Chance zu begreifen. Keiner weiß genau, was die Zukunft bringt, aber an der Börse sind starke Emotionen ein stets schlechter Ratgeber. Haben Sie den Mut und kaufen Sie etwas. Verschicken Sie diesen Text ruhig an Ihre Bekannten – vielleicht gibt es ihnen auch etwas Zuversicht – diese werden wir alle brauchen.

Und, wie heißt es doch so schön:
Die nächste Hausse kommt bestimmt!!!

Bis dahin

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Geschrieben von admin-dev

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