Iran-Krise beendet!?
Iran-Krise beendet!?
Börsen:
Sowohl der Nasdaq-100 als auch der S&P notieren nun ÜBER ihren Werten vom 27.02.2026 – also dem letzten Handelstag vor Kriegsbeginn. Unsere Markteinschätzung, dass die aktuelle Korrektur als Kaufgelegenheit gesehen werden kann, ist stand HEUTE voll und ganz aufgegangen.
Somit bleibt auch meine generelle Marktmeinung erhalten, in der ich mittel- und langfristig deutlich höhere Kurse (vor allem in den USA) sehe…
Fazit:
Ich bleibe long und sehe in Zukunft noch immer eine positive bis sehr positive Entwicklung der Börsen und der Weltwirtschaft.
Iran:
Der Iran (und auch viele andere Länder) hat bis heute vermutlich noch immer nicht verstanden, dass er nicht mehr mit Barack Obama verhandelt. Ihm konnte man verklausuliert sagen: „Wir entwickeln Atomwaffen und wollen damit die USA und Israel vernichten“…und dann hat ihnen Obama alles gegeben, was man dafür benötigt.
Trump hingegen kann man das zwar auch sagen, aber er wird dem Iran dann alles nehmen, was man dafür benötigt. Klingt ja irgendwie auch logischer…was Obama und auch die EU genau angetrieben haben, den Iran in dessen Bestrebungen zu unterstützen (indem sie es nicht verhindert haben) ist mir zwar schleierhaft, aber eine gewisse Nähe zu solchen Regimen ist dieser Gruppe nun mal auch nicht abzusprechen. Das kann man auch jetzt wieder sehr gut beobachten, wie sich diese Gruppe gegen die USA und somit für den Iran positioniert.
Fazit:
Trump und die USA halten nun alle Karten in ihrer Hand. Der Iran ist aktuell kaum noch in der Lage, hier entscheidende Akzente zu setzen. Ein Aufflammen der Kämpfe ist jederzeit möglich, aber letztlich sollten sich die USA hier durchsetzen. Mit der nun vollzogenen Blockade gegen den Iran ist das alles nur noch eine Frage der Zeit…
Fazit2:
Zu 80-90% ist die Sache nun gelaufen. Natürlich wird es noch lange dauern, bis Normalität eintritt, aber so ist es eben. Und wenn die 10-20% Restrisiko eintreten? Ja – dann kommt es eben anders, aber darauf setze ich nicht…
Öl:
In meinem Szenario sehe ich den Ölpreis in den nächsten 6-24 Monaten auf ca. 35-50 $ sinken…das würde dann einen weiteren Schub für die Weltwirtschaft und die Börsen geben…
Gesamtfazit:
Da ich persönlich nach wie vor denke, dass nach dem Iran-Konflikt vieles besser ist, als zuvor, erhöht sich für mich auch die Chance, dass wir in den nächsten ca. 2 Jahren einer sehr positiven Zukunft entgegensehen…und das sind doch …
So langsam…
So langsam…
…nimmt es Formen an.
Börsen:
Die Märkte haben wie erwartet zugelegt und notieren zum Teil nur noch knapp unter dem Niveau vor der Iran-Krise.
Meine Marktmeinung bleibt somit bestehen. Ich sehe mittel- und langfristig höhere Kurse und die zuletzt gesehene Korrektur war – wie schon erwähnt – vermutlich eine Gelegenheit zum Zukauf.
Fazit:
Aktuell sieht es noch gut aus…
Iran:
Ich glaube, man ist gut beraten, sich auch in dieser Krise von den „Qualitätsmedien“ fernzuhalten. Was da seit ca. 10 Jahren für ein Unsinn „berichtet“ wird – ist sagenhaft…und jeder, der seine Handelsentscheidungen aufgrund dieser Berichterstattung trifft, verliert regelmäßig.
Wie auch immer – wir hatten schon vor 2 Wochen gesagt, dass die Verhandlungen existieren und über Pakistan laufen. Und – wo laufen sie jetzt? In Pakistan…
Jedoch: wie diese Verhandlungen laufen kann ich Ihnen auch nicht sagen. Grundsätzlich habe ich da keine großen Erwartungen. Aber selbst ein Scheitern und Wiederaufflammen der Kämpfe würde aus meiner Sicht nur eine neue Kaufgelegenheit schaffen. Nur eine Verlängerung der Kämpfe von weiteren 2-3 Monaten könnte aus meiner Sicht den Markt erneut merklich sinken lassen. Kleinere Reibereien wird der Markt hingegen vermutlich absorbieren…
Fazit:
Am Ende der Geschichte wird evtl. vieles besser sein, als vorher. Und auf diesen guten Ausgang setze ich…
Henry Littig
backstagenews.de…
Weiter warten…
Weiter warten…
Börsen:
Ein verlängertes Wochenende steht an…an den Börsen hat sich zuletzt nicht viel ereignet…
Fazit:
Meine Marktmeinung hat sich nicht verändert. Grundsätzlich sehe ich den Markt mittel- und langfristig höher. Somit ist die aktuelle Korrektur für mich noch immer eine Kaufgelegenheit.
Fazit2:
Ganz aktuell „fühlt“ es sich so an, als ob die Märkte – vor allem der Nasdaq-100 – jetzt die Wende nach oben schaffen könnten. Aber – mit einem so langen Wochenende vor der Brust…naja – schauen wir mal…
Henry Littig
backstagebews.de…
Abwarten…
Abwarten…
Börsen:
Die Märkte bleiben gedrückt und zunächst vermutlich bestenfalls richtungslos.
Meine Erwartung einer schnellen Öffnung der „Straße“ hat sich eindeutig nicht erfüllt. Demnach öffnet sich nun ein längeres Zeitfenster für die aktuelle Korrekturphase.
Fazit:
Meine Marktmeinung hat sich nicht geändert und ich bleibe mittel- und langfristig bullish. Kurzfristig werde ich weiter abwarten…
Wie lange noch?
Nun – da es keine kurzfristige Lösung gab, wird es jetzt eben länger dauern. Länger dauern – das bedeutet im Zweifelsfall natürlich auch potenziell sehr lange…das kann man nicht wirklich vorhersagen.
Verhandlungen:
Dass der Iran jegliche Verhandlungen als Wunschdenken deklariert, ist logisch. Wer seiner Bevölkerung erzählt, dass die USA quasi schon besiegt sind, kann logischerweise keine Verhandlungen mit dem „Unterlegenen“ eingestehen. Die Verhandlungen sollen aber u. a. über pakistanische Kanäle laufen. Jedoch: eine kurzfristige Einigung scheint hier in jedem Fall nur sehr schwer möglich zu sein.
In der Zwischenzeit bringen die USA immer mehr Bodentruppen in die Region. Wir hatten hier auf dieser Seite schon zu Beginn des Konfliktes darauf hingewiesen, dass die USA evtl. Teile der „Straße“ oder jetzt auch die Insel Kharg erobern könnten…dies ist immer noch zu über 50% wahrscheinlich…dies würde den Konflikt natürlich zunächst weiter eskalieren. Und auch die Börsen würden darauf reagieren. Aber evtl. ist das – wenn es geschieht – ein möglicher Tiefpunkt.
Wie auch immer – es ist ja bald wieder „Wochenende“…wobei: einige US-Truppen-Verbände sind mit ihren Schiffen noch 1-3 Wochen entfernt…das Thema kann uns also noch längere Zeit beschäftigen.
Fazit:
Auch hier gibt Trump dem Iran die Möglichkeit auf dem Verhandlungswege einzulenken. Aber – wenn das nicht gelingt, dann wird er wohl handeln. Das sollte der Iran mittlerweile wissen – ob er entsprechend agiert – ist schwer zu sagen…
Die Lösung – die Venezuela-Variante:
Die Venezuela-Variante scheint mir aktuell nicht unwahrscheinlich zu sein. In Venezuela hat man Teile des Regimes an der Macht gelassen, kontrolliert aber jetzt den gesamten Wiederaufbau der Ölindustrie – und den damit verbundenen Geld-Fluss. Somit können die USA den gesamten positiven Umbruch in Venezuela steuern. Im Iran wäre so etwas auch denkbar. Wenn die USA es schaffen, Kharg zu besetzen, kontrollieren sie den gesamten Öl-Fluss des Irans – und können somit auch die Gelder „verteilen“…wenn dann ein gemäßigtes Regime mitspielt, hätten sie alle Ziele erreicht und der Nahe Osten könnte wie geplant erblühen. Das einzige Risiko bei diesem Unterfangen ist: die empfindliche Öl-Verladestruktur auf …
Exportbeschränkung für US Öl?
Exportbeschränkung für US Öl?
Wie üblich dauert alles länger – auch die Öffnung der „Straße“…dennoch ist das aus meiner Sicht nur eine Frage der Zeit.
Fazit:
Meine Marktmeinung bzgl. des aktuellen Konfliktes bleibt daher unverändert.
EU/Deutschland:
Wie konnte es auch anders sein..die EU und Deutschland lehnen wie üblich Verantwortung ab – was auch sonst. Leider – und auch das ist nicht neu – geht die europäische intellektuelle Vorausplanung nur die üblichen 1 bis 2 Tage weit…
Die USA benötigen keine Hilfe bei der Lösung des Konfliktes – aber die EU benötigt die USA für quasi alles. Jetzt die angefragte Hilfe abzulehnen kann spürbare Konsequenzen für die EU und Deutschland haben. Wenn es wieder um die Ukraine geht, wird Trump das die EU spüren lassen…und das auch irgendwie mit recht.
Aber das ist noch nicht alles: die USA könnten von heute auf morgen ein US-Öl-Exportverbot verhängen. Dies hätte zur Folge, dass der Ölpreis in den USA extrem sinken und unser Ölpreis extrem steigen würde. Aktuell entfernen sich die beiden Preise schon von einander, so dass es hier zumindest bald einen kleinen Wink mit dem Zaunpfahl geben könnte. Einen solchen Schritt hat die EU natürlich gar nicht auf dem Zettel…daher sollten sich die Europäer so langsam mal sputen und sich auf die richtige Seite stellen. Wobei man fairerweise sagen muss, dass ein EU-Politiker das wohl nicht wirklich unterscheiden kann…
Fazit:
Schade – wieder wird eine Chance verpasst und Europa versinkt weiter in die
Bedeutungslosigkeit.
Fazit2:
Niemand weiß genau, wie das alles ausgehen wird – aber ich wette auf die USA.
Lufthansa:
Ja – wie viele Gewerkschaften gibt es denn da noch? Das ist ja unglaublich, wie viele dort den Luftverkehr lahmlegen können. Auch das müsste dringend geändert werden. Eine Gewerkschaft für einen Konzern – das wäre gut und richtig. So könnte auch die Lufthansa besser planen, mehr Gewinne einfliegen und so letztlich auch die Mitarbeiter besser bezahlen…eine Weitsicht, die keinen Nobelpreis erfordert, aber bei den vielen Splittergewerkschaften offensichtlich nicht vorhanden ist.
Fazit:
Traurig – aber ich bleibe dabei…
Henry Littig
Backstagenews.de…
Zwischenstand: starke Öl-Baisse!?
Zwischenstand: starke Öl-Baisse!?
Zuletzt hatten wir hier berechnet, dass der Ölfluss durch die „Straße“ in ein paar Tagen wieder anlaufen kann und dass wir deshalb vermutlich in diesen und in den letzten Tagen Einstiegsmöglichkeiten an den Börsen gesehen haben.
Und?
Der Tankerverkehr hat wohl in den letzten Tagen wieder etwas zugenommen und liegt ca. bei 15-20% des Üblichen. Dies sind noch keine 100%, aber der Weg dorthin scheint möglich zu sein.
Öl:
Die gestrigen Öl-Preise von bis zu 120$ waren wohl der größte Nepp, den ich seit langer Zeit an den Märkten gesehen habe. Natürlich – niemand weiß, was die Zukunft bringt, aber wenn man Nachfrage und Angebot verrechnet, dann müsste der Ölpreis bei ca. 45-55 $ liegen. Jetzt – mit ein paar Spannungen – vielleicht bei 65-70$ – max. 85-90$…aber da muss man auch wirklich vom Schlimmsten ausgehen. 120$ waren in jedem Fall unsinnig. Ein solcher Preis wäre im worst case Szenario möglich – und davon sind wir meilenweit entfernt. D. h. nicht, dass man ein solches Szenario ausschließen kann – aber es hat eben nur eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit.
Fazit:
Da so langsam die Realität ihre Wirkung entfaltet, befindet sich der Ölmarkt auch aktuell in der stärksten Baisse, die ich seit langer Zeit gesehen habe. Von 120$ auf 85$ in wenigen Stunden – und auch bei 85$ ist Öl grundsätzlich stark überbewertet.
Fazit2:
Alles ist möglich, aber wahrscheinlich ist, dass wir in absehbarer Zeit evtl. nur noch die Hälfte vom heutigen Preis zahlen. Vor allem, wenn irgendwann wieder mehr russisches Öl auf den Markt kommt und die USA in Venezuela (und im Iran?) die Förderung wieder hochfahren – plus ihrer eigenen steigenden Produktion.
Fazit3:
Der Ölmarkt hat ein strukturelles Überangebot – und das führt i. d. R. zu deutlich sinkenden Preisen…
Besetzung der „Straße“ durch die USA?
Wenn z. B. ein Regimewechsel im Iran nicht möglich sein sollte, könnten die USA alternativ beide Seiten der „Straße“ besetzen und somit den Durchfluss auch in Zukunft garantieren. Und – wenn man Trump kennt – dann wird er sich diese „Zoll-Aufsicht“ auch bezahlen lassen…sagen wir mal mit 1$ pro Barrel…das wäre angemessen…
Und: da China sehr viel Öl über die Straße bezieht, hätten die USA ein passendes Gegengewicht zu der chinesischen Kontrolle seltener Erden etc….auch ein Griff nach Taiwan würde aus chinesischer Sicht dann schwieriger.
China/Russland:
Nach den Ereignissen in Venezuela und im Iran müssen …
Öl-Barometer
Öl-Barometer
Während die langfristigen Folgen des aktuellen Konflikts durchaus positiv bzw. sehr positiv sein können – vor allem was den Öl-Fluss sowie die wirtschaftlichen Möglichkeiten im Mittleren Osten betrifft – überwiegt kurzfristig natürlich die Unsicherheit.
Da es unzählige mögliche Varianten für den Ausgang des Konflikts gibt, beschränkt man sich am besten auf nur wenige Parameter. Zum Beispiel:
„Die Straße von Hormus“
Fast alle möglichen Folgeprobleme hängen von der Frage ab, wann die Straße von Hormus wieder geöffnet ist. Nun – darüber kann es keine gesicherten Erkenntnisse geben…daher kann das jeder nur so gut wie möglich selbst abschätzen. Persönlich erwarte ich eine Wiederaufnahme der Durchfahrten innerhalb der nächsten zehn Tage.
Ich habe für diese Prognose die zuvor genannten iranischen Raketen- und Drohnenbestände mit den Zahlen der bereits eingesetzten verglichen und außerdem angenommen, dass sich die Fähigkeit zum Einsatz dieser Waffen auf iranischer Seite in den nächsten Tagen weiterhin stetig verschlechtern dürfte. Da zudem die iranische Marine bereits außer Gefecht gesetzt ist, könnte – theoretisch – eine Durchfahrt in den nächsten paar Tagen möglich sein. Plus ein paar Tage Reserve, da in der Praxis vieles oft länger dauert…dann kommt man auf ca. bis zu zehn Tage. Das ist natürlich alles nur sehr grob geschätzt und erhebt keinerlei Anspruch auf Richtigkeit. Aber hier kann man eben nur schätzen.
Wenn es bei dieser Frist bleibt, könnten die realen kurzfristigen negativen Auswirkungen komplett ausbleiben. Geht es darüber hinaus, sind echte Folgeschäden nicht auszuschließen.
Fazit:
Wenn eine Durchfahrt in der angedachten Zeit möglich ist, dann haben wir an den Märkten in den nächsten Tagen vermutlich Einstiegschancen.
Fazit2:
Und wenn es dann doch länger dauert – dann könnte es mindestens eine Korrektur geben. Aktuell würde ich an den Märkten noch nicht einmal von einer Korrektur sprechen…auf den langfristigen Charts kann man die Kursentwicklung der letzten Tage kaum erkennen. Aber im Fall der Fälle würde sich das dann ändern…
Lufthansa:
Ja – mich betrifft es natürlich auch. Lufthansa bedeutet bekanntlich Fliegen – und Fliegen ist aktuell nicht sonderlich angesagt. Somit bekommt Lufthansa zwar eine weitere Verbesserungsmöglichkeit – aber auch die muss erst noch eintreten. Schade – es sah doch zuletzt recht gut aus – aber so ist es eben. Sollten sich die Flugausfälle über Wochen und Monate hinziehen, müsste ich auch hier meine Erwartungen überdenken. Aber noch ist es nicht so weit…
Henry Littig
backstagenews.de…
Aktuelle Lage: Mehr Chancen als Risiken!?
Aktuelle Lage: Mehr Chancen als Risiken!?
Am 18.01. haben wir hier Folgendes zum Thema geschrieben:
„Die USA ziehen nun weitere Kräfte heran. Dass die USA im Iran nicht intervenieren, kann ich mir aktuell nicht vorstellen…“
Nun – mehr musste man dazu auch nicht sagen…da Trump aktuell der einzige Politiker der Welt ist, dessen Worten man zu 100% vertrauen kann, war das Ganze nur eine Frage der Zeit. Er hat dem iranischen Volk Hilfe versprochen – und hat geliefert. Nicht mehr und nicht weniger.
Unsere EU-Politiker dagegen haben schon vorher zum Thema herumschwadroniert – und schwadronieren auch jetzt rum. Wie üblich also – nicht mehr und nicht weniger.
Was bedeutet das für die Börsen?
Letztlich sehe ich unter dem Strich deutlich mehr Chancen als Risiken und denke, dass meine ohnehin schon optimistischen Zukunftserwartungen durch den aktuellen Vorfall weiter verstärkt werden. Wenn man es vereinfacht betrachtet, dann gibt es zwei Hauptoptionen. Entweder gibt es einen Regime-Wechsel – oder nicht. Wenn nicht, dann wird alles so weiter laufen wie bisher – evtl. ein wenig schlechter oder auch ein wenig besser. Wenn es jedoch den Wechsel gibt – und darauf setze ich – dann könnte vieles deutlich besser oder auch extrem besser laufen…
Fazit:
Aus rein börsentechnischer Sicht ist das Ganze also netto positiv.
Warum genau?
Z. B. Öl:
Der Ölpreis hat gerade zugelegt – Ok…das ist kurzfristig immer ungünstig, aber: wenn es einen Wechsel gibt, dann wird demnächst noch viel mehr Öl auf die Märkte kommen und die Preise sollten verstärkt abgeben. Und das wäre langfristig ein gutes Zeichen.
Lage in Nahost:
Insgesamt würden sich durch einen Wechsel im Nahen Osten komplett neue wirtschaftliche Möglichkeiten ergeben…nicht nur im Iran, sondern in der gesamten Region. Mit einem etwas zahmeren Iran fallen viele Feindseligkeiten in der Region entweder komplett weg oder werden zumindest minimiert. Da die gesamte Region erheblichen Nachholbedarf in vielen wirtschaftlichen Dingen hat, könnte es durchaus zu einem echten Nah-Ost Boom kommen. Neben dem Nahen Osten werden dann natürlich vor allem auch die USA profitieren. Ein paar Krümel fallen dann evtl. auch für die Europäer ab. Aber aufgrund ihres aktuellen mitleidvollen Nichtstuns bzw. aufgrund des üblichen Rumgelabers der Europäer sollten sich die USA dort die meisten Brötchen verdienen. Zu Recht…
Fazit:
Wie üblich verpassen die Europäer die Party. Statt einfach mal mitzuspielen reden sie wie üblich nur daher und biedern sich …
Oracle/Home Depot
Oracle/Home Depot
Nachdem ich nun ziemlich lange an meinen Positionen festgehalten habe, gab es heute doch eine kleine Änderung.
Meine Restposition in Home Depot habe ich verkauft und mir einen langfristigen (bis 2028) Call auf Oracle zugelegt…aber auch nur eine kleine Position.
Ob das der richtige Zeitpunkt ist, kann ich nicht sagen. Wenn der „Software-Sell-Trade“ richtig ist bzw. noch weitergeht oder wenn Oracle bei den nächsten Q-Zahlen (09.03.2026) seinen Ausblick irgendwie an „Sell-Software“ anpasst – dann vermutlich nicht…
Sonst könnte das eine Chance sein…
Aber – wir wissen ja: Chancen gibt es viele – nur materialisieren müssen sie sich dann noch…we will see…und bis 2028 ist auch noch a bissl Zeit…
Henry Littig
backstagenews.de…
Turnaround in Deutschland (oder in der EU) möglich!?
Turnaround in Deutschland (oder in der EU) möglich!?
Börsen:
Die Märkte notieren auf hohem Niveau und suchen verkrampft nach Auslösern einer Korrektur. Diese lässt jedoch zunächst auf sich warten.
Fazit:
Meine Marktmeinung bleibt unverändert.
Zölle:
Durch das Urteil des Obersten Gerichtshofs in den USA müssen die Trump-Zölle vermutlich neu ausgearbeitet werden. Ich denke, dass am Ende die Gesamteinnahmen für die USA in etwa gleich hoch sein werden – aber mit mehr Arbeit und Verwaltung. Ein solches Urteil hatte ich Ihnen schon mal als Auslöser einer möglichen Korrektur genannt, da die Zölle aus meiner Sicht für die USA extrem positiv sind und einen Grundpfeiler der US-Politik darstellen, mit der sie Industrie zurück ins Land holen wollen. Jetzt kommt es darauf an, wie gut, schnell und verlässlich die Zölle neu geregelt werden können. Sollte dies z. B. gar nicht gelingen, so ist die ganze Herleitung meiner Marktmeinung gefährdet…aber danach sieht es aktuell nicht aus…noch nicht…
Fazit:
Ein erster Rückschlag für die US-Regierung – aber damit war irgendwie zu rechnen. Nun liegt wieder viel Arbeit vor den internationalen Handelsvertretern, um die Kuh vom Eis zu holen. Denn letztlich sollte sich nicht viel ändern.
Turnaround in Deutschland oder der EU – real oder Wunschdenken?
Wie Sie wissen, setze ich seit einiger Zeit darauf, dass Deutschland eine Wende zum Guten hinbekommt. Nicht, weil ich das irgendwo schon erkennen könnte, sondern einfach, weil die Zeit dafür jetzt reif ist.
So wie es aussieht bleiben die Altparteien noch ca. drei weitere Jahre im Amt. Und das ist vermutlich auch die letzte zeitliche Frist, in der man einen Umschwung noch erfolgreich starten kann. Wird dieses Zeitfenster verpasst, gibt es danach kaum noch ein Zurück mehr.
Kürzlich fuhr ich mal wieder mit dem Auto in die Kölner Innenstadt. Es war mehr als erschreckend, wie viele riesige Schlaglöcher es da schon im Straßenbild gibt. Sprich: noch 1-3 Jahre – und dann werden die ersten Viertel der Stadt vom Verkehr abgeschnitten sein.
Deutschland kann man sehr gut mit dem Zustand unserer Straßen hier vergleichen. Aufgrund von fehlgeleiteten Staatsfinanzen werden erste kleine Löcher kaum noch repariert – dann größere nur noch notdürftig – und anschließend ist nichts mehr zu retten.
Deutschland befindet sich klar auf dem Weg von der zweiten in die letzte Stufe. Daher ist eine Wende jetzt unabdingbar. Vermutlich erkennt das sogar die Regierungskoalition.
Bisher hat der Kanzler von seiner …