Philosophie

Henry Littig (HenryLittig.de), der Autor von backstagenews.de,  schreibt seit Beginn der 1990er Jahre regelmäßig in diversen Medien über das Thema Finanzmärkte. Seit dem Jahr 2007 im Rahmen von backstagenews.de.

 

Die bisherige Erfolgsquote der getroffenen Prognosen ist beeindruckend:

 

Sowohl die Spekulationsblase Ende der 1990er Jahre und deren Platzen, hat Henry Littig schon im Jahr 1995 korrekt vorhergesagt. Auch die 2003-2007er Hausse wurde richtig prognostiziert. Nach seiner Warnung an die backstagenews.de-Leser Ende 2007 ging auch die weltweite Finanzkrise an Littig und seinen Lesern spurlos vorüber. Auch vor der aktuellen Aufwärtsbewegung empfahl er seinen Lesern genau im Tief (März 2009) den Wiedereinstieg.

 

Doch wie erklärt sich das?

 

Henry Littig sieht sich selbst nicht als Börsenexperte, sondern vielmehr als professioneller Realist.
Er meidet daher weitestgehend die marktüblichen interpretierten Daten, die normalerweise für Börsenprognosen herangezogen werden, und wendet sich vielmehr dem eigentlichen Antrieb des Systems zu:

 

dem allgemeinen menschlichen Verhalten sowie den allgemeingültigen zyklischen natürlichen Abläufen aus Biologie, Physik und Mathematik.

 

Die daraus entstehenden Meinungen des Autors sind zwar i.d.R.  nicht mit dem Mainstream der Finanznachrichten kompatibel und weisen extreme Abweichungen zu gängigen Ansichten auf, aber sie waren bisher in der überwiegenden Mehrzahl  richtig.

 

Für Littig ist dies kein Zufall:

 

Die Finanzmärkte sind extrem komplex und eine Unzahl verschiedener Faktoren beeinflussen täglich ihren Verlauf – angeblich! Die Stichworte lauten: Zinsen, Inflation, Wechselkursschwankungen, Rohstoffpreise,  Arbeitslosenquoten, Dividendenrenditen, Steuern, politische Veränderungen, Produktivitätssteigerungen usw….
Die meisten Börsenexperten versuchen, zunächst eine große Anzahl der beeinflussenden Faktoren korrekt vorherzusagen, und leiten daraus die mögliche Börsenentwicklung ab.
Wir alle kennen diese Aussagen: „Wir erwarten, dass in Zukunft die Zinsen steigen oder sinken, da die Inflation steigen oder sinken wird, und deshalb sollte dann die Wirtschaft Impulse bekommen oder auch nicht, dann geschieht dies oder das und deshalb werden die Kurse steigen oder sinken!“

 

Erwiesenermaßen sind die meisten dieser Prognosen extrem ungenau.

 

Für Henry Littig ist das durchaus logisch: „Wenn ein Ereignis X eine Wahrscheinlichkeit von ca. 50% hat, dann macht es mathematisch keinen Sinn, für die Prognose von X zuvor ein Ereignis Y oder Z mit einer ähnlichen Wahrscheinlichkeit vorhersagen zu müssen.“

 

Daher stellt Littig den üblichen Analyseansatz auf den Kopf:

 

Er versucht nicht, vorab `zig Faktoren wie Inflation, Zinsen etc. zu bewerten, um dann daraus eine Kursprognose abzuleiten, sondern er stellt sich aufgrund von allgemeingültigen Zyklen und logischen menschlichen Verhaltensmustern eine Wirtschafts- bzw. Marktbewegung vor – erst dann stellt er diese auf den Prüfstand mit den üblichen Faktoren.

 

Dazu Littig: „Es macht keinen großen Sinn zu wissen, warum ein Markt steigt oder fällt – zu wissen, dass er steigt, oder fällt ist völlig ausreichend!“

 

Finanzen und Humor?

 

Die Börse ist nicht lustig! Das haben die meisten Marktteilnehmer schon lange erkannt. Dennoch gehört es zur Philosophie von backstagenews.de, ab und an ein bisschen Humor, Ironie und auch einen Schuss Sarkasmus in die trockene Finanzmaterie zu integrieren. Schließlich ist dieser Newsletter kostenlos und es soll dem Autor auch weiterhin Spaß machen, ihn zu schreiben. Ob diese Mischung im geschriebenen Wort immer so „rüberkommt“, wie angedacht, ist sicherlich zweifelhaft, aber einen Versuch ist es wert.

 

Viel Spaß und gute Performance wünscht Ihnen

 

Henry Littig
backstagenews.de