Römischer Frühling im „Leben des Brian“/America first!

oder: was sich schlecht anhört, muss nicht schlecht sein!

Es gibt einen neuen US-Präsidenten!

Donald Trump hat sich gegen alle Wiederstände durchgesetzt und wurde vereidigt. Die Welt hält den Atem an – das ist logisch – und unlogisch zu gleich. (Geht das überhaupt?)

Zunächst die Bilanz von Präsident Obama:

Ich hatte vor genau 8 Jahren an dieser Stelle folgende Frage gestellt:

„Wenn in den Provinzen der nächste römische Kaiser BEJUBELT wird, kann dieser Kaiser dann gut für Rom sein – und somit letztlich gut für die Provinzen?“…die Antwort: NEIN!

Rom UND seinen Provinzen ging es über Jahrhunderte immer genau dann gut bis sehr gut, wenn man die römischen Kaiser fürchtete. Wenn Rom militärisch, wirtschaftlich und politisch stark war. Und es ist unbestritten, das die unterworfenen römischen Provinzen in allen Segmenten erblühten. (Den „Beweis“, dass auch die besetzten Provinzen von Rom profitieren, trete ich ganz unten im Text an..)

Diese einfache „imperialistische Regel“ hat Obama außer Kraft gesetzt.

Er wurde von der gesamten Welt als HEILSBRINGER bejubelt, als er mit schönen „friedlichen“ Worten angetreten ist.

Natürlich – auch ich erkenne an:

Obamas WORTE klingen deutlich besser als die von Trump!

Das RESULTAT solch schöner Worte sind jedoch katastrophale Zustände:

Die USA haben unter Obama wirtschaftlichen, politischen und militärischen Einfluss in erheblichem Maß VORLOREN.

Und an den Außengrenzen seiner Provinzen – das sind in diesem Fall WIR – brennt bereits alles lichterloh.

Durch den „friedvollen“ Rückzug der US-Truppen aus dem Irak wurde der IS praktisch durch Obama selbst „gegründet“ und durfte stillschweigend den halben Irak und halb Syrien erobern – bevor dies offiziell „bemerkt“ wurde.

Somit ist seine Politik auch unmittelbar für den Syrien-Krieg und die anschließende Flüchtlings-Katastrophe in ganz Europa verantwortlich!

Ja, auch so können „schöne Worte“ und „gut klingende Absichten“ wirken…

Zusätzlich wurde durch den Staatsstreich in Kiew sogar die Ukraine-Krise indirekt durch Obama ausgelöst/gefördert und über seine Rolle in Libyen und im arabischen Frühling – der bis jetzt überwiegend nur „Mord und Totschlag“ einbrachte – brauchen wir gar nicht erst reden.

Yes we can!?

Und WIR? Die römischen Provinzen?

Die Kontrolle über unsere Außengrenzen haben wir bereits verloren und wir sind in der EU zerstritten wie nie – daher droht uns zusätzlich auch der innere Zerfall. Also – GUT klingt für mich anders. Die letzten Jahre Roms waren den unseren sehr ähnlich!

Fazit 8 Jahre Obama:

Schöne Worte bis zuletzt – und existenzbedrohende Zustände in und um Europa.

Danke schön!!!

Römischer Frühling:

Doch jetzt kommt ein neuer römischer Kaiser. Er wird überall gefürchtet. Seine Reden klingen nicht besonders freundlich – eher angsteinflößend!

Und genau wir vor 8 Jahren stelle ich jetzt folgende Frage:

„Wenn in den Provinzen der nächste römische Kaiser GEFÜRCHTET wird, kann dieser Kaiser dann gut für Rom sein – und somit letztlich gut für die Provinzen?“…die Antwort: JA!

Gerade wir hier in Europa sind noch immer zu 100% von unserer „römischen“ Schutzmacht abhängig. Daher sollten wir ein Interesse an einem starken Amerika haben.

Und – nur mal so grundsätzlich gefragt zum Thema „America first!“:

Was ist schlecht daran, wenn ein gewählter Präsident dafür eintritt, dass es zunächst dem EIGENEN Land gut geht???

Müsste das nicht selbstverständlich sein? Oder geht es aus europäischer Sicht offiziell NUR noch darum, anderen zu helfen?

Ok – das wäre auch gut, aber:

Wenn man anderen helfen möchte, dann kann man das am besten aus einer Position der Stärke – und nicht aus einer Position der Schwäche, wie es uns Obama/Merkel weiss machen wollen.

Oder zu deutsch: wenn Du nix hast, kannst`de auch nix abgeben!

Fazit Trump:

Nach einer Phase schöner Worte mit katastrophalen Folgen steuern wir nun evtl. auf eine Phase schlechter Worte und guten Taten zu.
Das ist dem Volk zwar schwerer zu verkaufen, da auch die guten Taten zunächst schlecht klingen und erst mittelfristig Wirkung zeigen – aber es ist notwendig.

Was letztlich wirklich unter dem Strich bei Trump rauskommen wird, kann ich auch nicht sagen.

Die Chancen sind jedoch mittel- und langfristig gut bis sehr gut.

Ich erwarte eine gestärktes Amerika, ein – nach einiger Zeit der Selbstfindung – gestärktes Europa, gesicherte Außengrenzen und ein besseres Verhältnis zu Russland. Klingt nicht so schlecht – vor allem im Vergleich zu den Zuständen, die wir jetzt haben – und darauf setze ich!

Was brachten die Römer ihren Provinzen?

Etwas zum lachen – UND nachdenken:

Ich behaupte in diesem Artikel, dass es den römischen Provinzen unter den verhassten Römern letztlich insgesamt deutlich besser ging, als vorher. Anbei gleich ein kleiner Videoclip aus dem Kult-Film „Das Leben des Brian“ aus den 70ern…

Hier schwört der Terroristenführer seine Anhänger gegen die Römer ein und behauptet, die Römer hätten Ihnen „alles genommen“ und fragt sie dann: „Was haben sie dafür als Gegenleistung erbracht, frage ich?“

Die Antwort seiner Männer ist selbstredend komisch:

(lohnt sich anzuschauen und dauert nur eine Minute)

https://www.youtube.com/watch?v=7ddc9vv1Uwo&index=1&list=RD7ddc9vv1Uwo

Henry Littig
backstagenews.de

Geschrieben von Henry Littig