Sell in may and go away! – derzeit sieht es so aus, als könnte dieser uralte Börsenkalauer in diesem Jahr seine Bedeutung bestätigen – im Gegensatz zum Mai 2003, als die Aufwärtsbewegung der Weltbörsen erst angelaufen war, sprechen vor allem die markttechnischen Voraussetzungen für eine Korrektur. Immerhin dürften wir uns mitten in der 2. Konsolidierungswelle der aktuellen Hausse befinden; dies deutet im Augenblick auf ein Markttief im Juni/Juli hin. Wie schon im letzten Q-Bericht schätze ich die Kurschancen der Euro-Börsen im Gegensatz zu den USA jedoch etwas positiver ein. Aber – zum einen: Es könnte auch völlig anders kommen und – zum anderen: Woher sollte gerade ich das so genau wissen? Sind doch gerade meine Börsenansichten in den letzten Quartalen „“nicht 100%ig aufgegangen““ – um es „“ein wenig““ milder zu formulieren – letztlich genügt mir jedoch ein einfaches SCHWACH, um die Performance der betreffenden Zeit zu beschreiben.

Die Situation im Einzelnen:
(siehe auch „“Generelle Überlegungen in Negativphasen““ gegen Ende des Textes)

In allen drei Produktlinien befinden wir uns aktuell bei der sogenannten year-to-date Performance nach Ablauf des ersten Jahresdrittels im Minus. Am „“positivsten““ sehe ich noch unseren Goldfonds – RV Golden Dynamic Plus: Dieser liegt zwar mit aktuell ca. 29.71% deutlich unter der Nulllinie, aber dies erscheint mir bei einem Minus des XAU (Philadelphia Gold & Silver Index) von augenblicklich knapp minus 25% noch erträglich. Vor dem Hintergrund, dass wir uns seit langer Zeit an der Performance dieses Gold-Leitindizes orientieren, sollte es im Jahresverlauf noch genügend Möglichkeiten für uns geben, dieses Gap zu schließen und evtl. wie im Vorjahr (hier hatten wir den XAU auch nach Abzug der Gewinnbeteiligung deutlich geschlagen) den Index zu toppen. Aber: Auch hier ist sicherlich Kritik angebracht, da die bloße Möglichkeit einer Ergebnisverbesserung den aktuell etwas schlechteren Stand im Vergleich zum Index kaum aufzuwiegen in der Lage ist, denn: Für einen Branchenfonds gilt: Der Index ist immer zu schlagen – zumindest auf Jahresfrist. Selbstverständlich gelingt dies statistisch gesehen ohnehin nur einem Bruchteil der Fonds, aber so sind die Regeln.

Das Jahr ist noch lang – der XAU ist im Keller – wie geht es weiter? Der Goldmarkt befindet sich, wie der Gesamtaktienmarkt, derzeit in seiner 2. Korrekturwelle – wobei er (XAU) im Gegensatz zu den Hauptmärkten den Großteil des Abwärtspotentials schon gezeigt haben sollte. Ausschlaggebend war hier sicherlich der rasante Fall des Goldpreises, der wiederum im Schwerpunkt durch eine noch vorhandene Abhängigkeit zum USD gelitten hat. Schon vor Monaten hatten wir auf dieses Szenario des „“urplötzlich““ erstarkenden USD`s mit extremer Gold/XAU-Korrektur hingewiesen, jedoch eingeräumt, dass der Zeitpunkt und genaue Ablauf dieser Bewegung für uns nicht vorhersehbar sein würde. Im Gegenteil: Wer an der langfristigen Aufwärtsbewegung teilhaben möchte, musste bzw. muss diese Phase erleiden und – überstehen; dies ist unvermeidlich. Warum? Nehmen wir das Beispiel der Endneunziger Megahausse – Aktien, die in ca. 5 Jahren von 10 auf 100 (diese Entwicklung dient nur als Beispiel und sollte daher nicht auf die potentielle Entwicklung des XAU übertragen werden) gelaufen sind, waren eher die Regel als die Ausnahme. Und: Wer hätte nicht gerne um 10 eingekauft, wäre um 100 noch dabei gewesen, hätte dann verkauft etc., etc.. Und: Wer sich heute einen Langfristchart einer Aktie mit entsprechender Performance im Zeitraum von z.B. 1994 – 2000 ansieht, erkennt im Grunde nur eine konstante Bewegung von links unten nach rechts oben – charttechnisch gesehen – und denkt: „“Das war doch sehr einfach damals – es ging ja unentwegt nach oben!““. Aber: Wer sich den Chart eines entsprechenden Papiers genauer anschaut, stellt fest, dass es in diesem Zeitraum immer Perioden von 6 Monaten, oder von einem Jahr oder gar von 2 Jahren gegeben hat, in denen die Aktie in einer Korrektur verharrte, und – gesehen vom letzten Zwischenhoch – Verluste von 40-60% zu verkraften hatte – bevor sie dann erneut extrem zulegen konnte.

Also: Wer sich in einem Megatrend nicht von diversen Korrekturen „“abschütteln““ lassen möchte, braucht starke Nerven, denn: Das Abschütteln frühzeitig eingestiegener Anleger ist die Grundintention einer jeden Korrektur! Und der Mechanismus wird leider auch diesmal bei vielen Anlegern funktionieren – Sie werden sehen! Persönlich bin ich der Meinung, dass wir im XAU-Bereich irgendwann zwischen Mitte/Ende Juni bis in den September hinein eine starke Aufwärtsbewegung erleben werden – die in ihrer ersten Welle bis in die Region der alten Höchststände reichen kann – später höher. Aber: Bis dahin könnten wir erhebliche Schwankungen um den aktuellen Bereich erleben – bis +/- 10-15%. Diese Schwankungen stellen die eigentliche Nervenprobe dar, da sie wahrscheinlich mit schlechten Nachrichten (der $ wird dies, der Goldpreis jenes und die Bundesbank wiederum etwas anderes dazu beitragen) aus dem Goldsektor einhergehen. Das Resultat ist das Gleiche wie in jeder Korrektur: Der Idee „“Vielleicht sollte ich doch besser jetzt verkaufen – evtl. gehe ich später, vor allem wenn die Nachrichten besser werden, wieder `rein““ wird i.d.R. eines Tages nachgegeben – und der Zug verpasst.

Daher kann nur immer wieder betont werden: Wer davon überzeugt ist, dass doch alles Gold ist, was glänzt, der sollte die aktuelle Marktbereinigung zu Käufen nutzen – nicht zu Verkäufen! In einem langen Trend spielt es keine Rolle, ob der Markt in den nächsten Wochen nochmals ein wenig absackt oder gar anzieht. Sicher ist nur eins: Richtig wohlfühlen wird sich der potentielle Käufer erst wieder, wenn wir neue Höchstkurse gesehen haben – ca. 40% höher! Und wer auf gute Nachrichten aus diesem Bereich wartet – auch diese werden erst dann kommen.

Fazit: Wir sehen den Goldmarkt nach wie vor in einer Frühstufe einer mehrjährigen Aufwärtsbewegung, in der es immer wieder zu verschiedenen Störfeuern kommen wird. Diese sollten zum Kauf von langfristigen Positionen genutzt werden. Einen Verkauf langfristig eingegangener Positionen in einer Korrektur verbietet in jedem Fall die Logik – für kurzfristige Tradingbestände sieht es selbstverständlich anders aus. Ein schnelles Ende der gegenwärtigen Korrektur ist sicherlich wünschenswert – historisch gesehen könnte es jedoch auch einer längeren Wartezeit bedürfen. Für uns gilt, nach Beendigung der gesehenen Schock-Korrekturwelle (in diesen Tagen) durch diverse Positionsverschiebungen zwischen zukünftig potentiell relativ schwachen hin zu relativ starken XAU-Bereichen wieder in einen den Index outperformenden Verlauf zu gelangen.

Timing Global Plus:

Mit einer Performance von ca. – 22.65% seit Jahresbeginn gehört unser Tradingfonds zu den Schlusslichtern. Nach verpasstem Jahresstart gelang es uns zunächst die Talfahrt des Fonds zu stoppen (ab ca. Mitte Januar) und in die „“gewohnte““ positive Richtung (bis Mitte/Ende März) zu drehen. In der nachfolgenden Periode hingegen schien sich alles denkbare gegen uns verschworen zu haben: Der Rebound der Börsen fiel zunächst stärker als erwartet aus, Goldaktien fielen innerhalb weniger Tage ins Bodenlose (allein der Index gab innerhalb von ca. 3 Wochen um knapp 25%! nach) und selbst in dieser Zeit gehaltene US-Anleihen gaben im selben Zeitraum knapp 10%! ab. Doch warum konnten wir diesmal nicht eher gegensteuern? Warum lässt man einige Werte stärker in den Verlust laufen als andere? Oder – warum macht man nicht „“einfach wieder““ Gewinne? Neben dem Schlecht-Phasen-Syndrom (siehe weiter unten) gibt es in der Tat einige nüchterne Gesichtspunkte, die Teile dieser Negativ-Phase besser verständlich machen. Zunächst: Generell versuchen wir in allen Marktphasen (Hausse und Baisse) Renditechancen zu suchen – dass mit dieser Strategie in allgemein als „“einfach““ einzustufenden Märkten bei gegensätzlicher Auffassung letztlich auch verloren werden kann, ist nicht nur logisch, sondern – leider – im 2. Teil der vergangenen Börsenhausse auch eingetreten.

Aber: Vor allem in Zeiten, in denen wir sinkende Kurse an den Börsen erwarten, haben wir immer ein grundsätzliches Problem: Während wir in erwarteten Haussezeiten, wie jeder andere Fonds auch, Aktien/Anleihen von Unternehmen/Emittenten kaufen, die uns besonders aussichtsreich erschienen und dies immer mit einer Quote von (gesetzlich vorgeschrieben!) mindestens 51% des Fondskapitals, so müssen wir diese Quote selbstverständlich auch in prognostizierten Baissezeiten erfüllen! Da die potentielle Shortquote in einem Fonds ohnehin nur im Derivatebereich dargestellt werden kann (z.B. Kauf von im Geld liegenden Puts bzw. Verkauf von im Geld liegenden Calls) wäre es natürlich entgegen alle Logik, wenn gegen die erreichte Shortquote eine z.B. 51%ige Longquote im „“normalen““ Aktienbereich aufgebaut würde. Dies wäre zu vergleichen mit einem Anleger, der z.B. täglich eine Anzahl Microsoft-Aktien leerverkauft und gleichzeitig täglich ein Paar weniger Stücke kauft! Also: Um in erwarteten Baissezeiten unsere vorgeschriebene Investitionsquote zu erfüllen, suchen wir selbstverständlich nach Alternativen, um mit diesem Volumen nach Möglichkeit eine neutrale bis positive Beimischung zu erhalten. Im Jahr 2002 waren wir fast das ganze Jahr über short an den Normalbörsen und konnten mit dem „“geparkten““ Long-Volumen im Gold- und Rohstoffbereich – hier zwar unter größten Schwankungen – sogar zusätzliche Rendite beisteuern. Goldaktien und Anleihen long – „“normale““ Börsen short – dies ist historisch gesehen eine ausgewogene Mischung für eine Baissespekulation; vor allem dann, wenn eine Longquote gehalten werden muss!

Nur – diesmal sah es völlig anders aus: Die negative Entwicklung der Goldwerte stellte die Abwärtsbewegung der Hauptbörsen weit in den Schatten, zumal diese ohnehin erst in den letzten Tagen einsetzte. Und selbst die US-Anleihekurse gaben zuletzt am langen Ende mehr %e ab, als die Leitindizes selbst. Fazit: Obwohl die generell short eingestellte Marktsicht von Jahresbeginn bis heute sogar richtig gewesen ist (die meisten Leitindizes notieren knapp behauptet), so haben uns doch die vorgeschriebenen „“Beimischungen““ die Rendite verhagelt. Selbstverständlich hätte es auch hier bessere Alternativen gegeben: Mit nur kurzlaufenden Anleihen z.B. wären wir vermutlich erheblich besser gefahren; und sicherlich gibt es noch andere Möglichkeiten, wie das Beiwerk hätte besser „“verarbeitet““ werden können. Leider ist dies im Nachhinein immer so… Eine ebenfalls berechtigte Frage: Warum verkauft man nicht die Goldwerte, wenn diese doch so stark sinken – wie sieht es mit den Stops aus? Generell setzen wir Stops für alle Vermögenswerte, die wir halten. Aber auch diese werden regelmäßig einer kurz- und langfristigen Sicht der Situation angepasst. Jeder Anleger, jeder Händler hat hier seine eigenen Vorstellungen.

Persönlich stoppe ich nach einem gewissen Wahrscheinlichkeitsprinzip – dies bedeutet: Nur sehr selten gehe ich davon aus, dass a) morgen die Welt untergeht bzw. b) übermorgen die Schwerkraft aufgehoben werden kann. Will sagen: Für jede Situation an den Börsen gibt es für mich ein gewisses Szenario, in dem sich die Märkte mit größter Wahrscheinlichkeit bewegen sollten – und hierauf setze ich gewöhnlich und bin es gewohnt, dass dieses Bild langfristig gute Rendite „“ersichtlich““ macht. Aber: Wie jedes System hat auch dieses diverse kurzfristige Schwachstellen, vor allem dann, wenn die Börsenrealität mit überhöhter Geschwindigkeit „“aus dem Bild““ läuft bzw. den abgesteckten „“Rahmen““ sprunghaft verlässt. So geschehen auch bei den Goldwerten in der jüngsten Abwärtsbewegung. Selbstverständlich werden auch in solchen Phasen die Quoten abgebaut, jedoch unter Beachtung des zwangsläufig stark vergrößerten „“Betrachtungsrahmens““ in veränderter Geschwindigkeit. Außerdem erschwert die Quotenerfüllung einen z.B. Totalausverkauf. Das freie Kapital müsste zeitnah re-investiert werden – und wohin: In die ebenfalls abgebenden Anleihen , oder in den Hauptaktienmarkt, was wie schon erwähnt unlogisch ist – vor allem, wenn er, wie dann geschehen, ebenfalls an Boden verliert. All dies sollen und können keine Ausreden sein – es gibt theoretisch immer einen möglichen Weg und ich selbst lege die Latte grundsätzlich hoch auf – aber, es hilft zu verdeutlichen: Immer auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung zu sein ist schon sehr schwer; in Zeiten extremer Marktbewegungen gepaart mit in diesem Fall sehr ungünstigen Mussquoten war die Möglichkeit des Gewinnens in der jüngsten Praxis wohl doch eher unwahrscheinlich. Fazit: In Zeiten extremer bzw. höchst ungewöhnlicher Marktbewegungen entstehen so gut wie immer höhere Verluste bzw. Gewinne – falls es einen auf der richtigen Seite erwischt. Der einzige Unterschied: Bei Gewinnen stört es keinen – berechtigterweise. Sicher ist: Das 1. Jahresdrittel war kaum erträglich – das Ziel einer positiven Jahresrendite bleibt bestehen!

AT-Bereich:

Durch eine schneller abgebaute Goldquote (keine Muß-Longquote) konnten wir hier in letzter Zeit durch eine hohe Shortquote in US-Aktien die ebenfalls seit Jahresbeginn aufgelaufenen Verluste stark eindämmen – wir liegen zwar noch leicht schlechter als die Indizes, aber dies stellt in jedem Fall eine erhebliche Verbesserung der Situation dar und – ich muss nicht so viel Text schreiben….

Generelle Überlegungen zu Negativphasen: Ein Jahr ohne Gewinne? Im Grunde ein triftiger Grund, die Tradingschuhe an den Nagel zu Hängen – oder nicht? Und dann? Noch das eine oder andere Jährchen mit Effe, Basler und Co. in Katar einem wohlhabenden Scheich das Depot verwalten? Mit 36 auf das Abstellgleis der Ex-Erfolgreichen? Wohl eher nicht…die Rentenkasse dürfte mich auslachen, wenn einer, der von der Pflicht-50Stundenwoche für uns Deutsche spricht, den Antrag auf Ruhestand einreicht…daher: Auch bei uns wird es -statistisch langfristig nicht vermeidbar – irgendwann ein Verlustjahr geben, aber: Wir arbeiten weiterhin hart daran, dass es noch nicht in diesem Jahr so weit ist…

Grundsätzlich gehören schlechte Phasen zum Börsengeschäft hinzu – es gibt kurze und lange, `mal scheint das Gespenst entgültig besiegt um dann erneut aufzutauchen und den Eindruck zu erwecken, diesmal „“bleibt es wohl für ewig““ – so wie das Kölner Abstiegsgespenst! Zunächst wird gut gespielt bzw. gehandelt, aber der Ball fliegt stets knapp am Tor vorbei. Anschließend wird die Strategie ein wenig geändert, um der „“Abschlussschwäche““ zu begegnen, mit dem Resultat: Jetzt wird schlechter gespielt und zu recht verloren. Also wird das alte System wieder eingeführt und – mit ein wenig „“Pech““ bleibt das sogenannte Abschluss-Pech bestehen. Nach jeder Niederlage bzw. nach jedem verlorenem %chen muss sich dennoch erneut aufgerafft und ein neuer Anlauf gestartet werden. Dann – mit neuem Mut gestartet – Zack! – fliegt uns der XAU mit 25% „“um die Ohren““. Pech? – oder kein Glück? Ich denke keines von beidem – Glück hat immer nur der Tüchtige, bzw. der, „“der gerade oben steht““, wobei sich genereller Erfolg und „“das Glück““ geradezu magisch anzuziehen pflegen – mit „“dem Pech““ sieht es genauso aus. Denn: Auch der hartgesottenste Trader wird von den Erfolgen seiner Arbeit beeinflusst – und beeinflusst somit wieder sein Arbeit und somit seine Erfolge von morgen.

Also: Am Besten die Schuld stets bei sich selbst suchen und es immer wieder mit großem Einsatz versuchen – dies erscheint mir das beste Rezept.

In schlechten Phasen bin ich zugegebenerweise immer ein wenig neidisch auf die Mehrheit meiner Kollegen aus dem „“normalen Longbereich““. Dort kann man seine Performance, von ein paar besser oder schlechter als der Gesamtmarkt erreichten %en abgesehen, relativ gut durch die aktuelle unausweichliche Gesamtlage erklären. Bei uns sieht es i.d.R. anders aus: Liegen wir gut, wenn`s `runter geht, freut sich die Kundschaft nie 100%ig, da i.d.R. mit anderen Anlagen mehr verloren als hier gewonnen wird, und – das Schlimmste für uns (so wie in der letzten Zeit) – wenn`s hier schlecht läuft, obwohl der Gesamtmarkt gut aussieht, fragt man sich auch, ob das nicht jedes Kind hätte besser machen können.

Leidr ist jede Kritik an Verlusten grundsätzlich berechtigt – ein Kunde möchte bei uns Geld verdienen und nur das – das Gerede, warum es nicht funktioniert hat, interessiert letztlich nicht! Muss aber auch `mal sein…

Fazit: Seit über 10 Jahren habe ich Erfahrung mit Negativphasen – auch diese wird vorübergehen. Nur das Wann ist wie immer unklar. Das Jahr ist noch lang und bisher konnten wir in jedem Jahr positiv abschneiden – auch schon nach einem noch schlechteren Start! Und:2 Drittel des Jahres liegen noch vor uns!

Zu den Börsen:

Die Leitbörsen sollten in den nächsten Wochen die Märztiefs testen – sollten diese bis ca. Mitte Juni nicht nach unten durchbrochen werden, verbessert sich die technische Situation der Märkte schlagartig und es ist mit einem Test der Höchstkurse zu rechnen. Auf der anderen Seite drohen den Börsen in den nächsten Wochen Rückschläge unter die Jahrestiefs und ein anschließendes Abbröckeln bis Juni/Juli – danach könnte es zunächst eine Erholung bis bzw. leicht über die Märztiefs geben. Der angeschlagene Goldmarkt sollte noch eine Weile labil bleiben und um das Aktuelle Niveau schwanken. Ab ca. Mitte Juni erwarten wir den nächsten Aufwärtsschub – also Zeit genug um sich in diesem Bereich langfristig zu engagieren…

Geschrieben von Henry Littig